Deshalb wird Ubisoft in naher Zukunft nicht vom Open World-Konzept ablassen

  • 17:00 - 16.09.2019
  • Software
  • Nintendo Switch
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Wenn man derzeit an Ubisoft-Spiele denkt, kommen einem sofort offene Spielwelten in den Sinn. Während diese anfänglich noch eher Kulisse für eine kompakte Handlung waren, sind diese inzwischen gigantische Spielplätze voller Beschäftigungsmöglichkeiten. Da verwundert es nicht, dass die drei kommenden Titel des Studios – Ghost Recon Breakpoint, Gods & Monsters und Watch Dogs: Legion – allesamt dem Open World-Genre zugeordnet werden können.


Auf die Frage von GamesIndustry.biz, ob man in Zukunft auch mal wieder "kleinere" Titel sehen werde – als Beispiel führte man hier den Vergleich zwischen Assassin's Creed Unity und dem neuesten Ableger der Reihe Assassin's Creed Odyssey an –, antwortete niemand Geringeres als der CEO von Ubisoft Yves Guillemont mit einem Nein. Vielmehr wolle man eine organische Spielwelt schaffen, in der der Spieler viele "kleine" Abenteuer à la Assassin's Creed Unity erleben kann. Das Ziel sei es, dass der Spieler entscheiden soll, wie viel Zeit er in das Spiel investieren möchte. Wer das 15-stündige Assassin's Creed Unity-Abenteuer sucht, soll dieses auch finden, sich aber auch problemlos noch etliche Stunden mehr und mit weiteren Abenteuern im Spiel beschäftigen können.


Der Entwicklungsaufwand beider Titel, auf die sich bezogen wird, war immens und steigt mit der Größe des Spiels und dessen Spielwelt. Das wirft die Frage auf, ob es sich überhaupt rentiert, immer größere und detailliertere Welten zum selben Preis anzubieten? Der Firmenchef antwortete daraufhin, dass es genügend potenzieller Spieler auf der Welt gäbe und dass man bei Ubisoft steigende Spielerzahlen verzeichne. Außerdem seien Videospiele mittlerweile langlebiger als es noch früher der Fall war, was der Branche neue Märkte in Form von DLC, Lootboxen und Mikrotransaktionen eröffnet hat. Die Teams bei Ubisoft würden nach der Veröffentlichung nicht mit der Entwicklung des Spiels stoppen, sondern – finanziert durch Ingame-Käufe – weiterhin an Zusatzinhalten für das jeweilige Spiel arbeiten und somit Gewinn generieren.


Was sagt ihr dazu? Haben euch die letzten Ubisoft-Spiele gefallen?


Quelle: GamesIndustry.biz – Newsbild: © Ubisoft

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