Pokémon Schwert und Schild: Darum verzichtet man auf eine Sprachausgabe

  • 16:40 - 25.10.2019
  • Software
  • Nintendo Switch
Newsbild zu Pokémon Schwert und Schild: Darum verzichtet man auf eine Sprachausgabe

Mit Pokémon Schwert und Pokémon Schild bringt man uns zum ersten Mal vollwertige Ableger der Rollenspielserie auf eine Heimkonsole. Die technische Überlegenheit der Nintendo Switch gegenüber der bisherigen Handhelds von Nintendo äußert sich in einer deutlichen Verbesserung der Optik des Spiels, wie man bereits in Gameplay-Videos sehen konnte. Im Rahmen eines Interviews mit Junichi Masuda und Shigeri Ohmori stellten unsere Kollegen von der Metro nun die Frage, weshalb man auch dieses Mal auf eine Sprachausgabe verzichtet habe.


Dafür gebe es laut Shigeri Ohmori zwei Gründe. Einer davon sei ganz einfach, dass es sich hierbei um ein komplexes Rollenspiel handelt, welches in neun Sprachen übersetzt werden muss. Das würde nicht zuletzt wegen der unterschiedlichen Namen der Pokémon abhängig von der Region einen gewaltigen Aufwand darstellen und sie vor wahnsinnige Schwierigkeiten stellen. Insbesondere, da das Spiel überall zur selben Zeit erscheinen soll.


Zudem wolle man es vermeiden, durch Voice-Acting Charaktere und deren Persönlichkeit zu prägen. Viel mehr habe man die Absicht, dem Spieler die Gelegenheit zu verschaffen, sich selbst ein Bild von den einzelnen Charakteren zu machen, also dessen Fantasie zu beanspruchen und zu fördern. Daher entschied man sich wieder für klassische Textboxen.


Auf die Frage, warum man denn nicht zumindest für die Pokémon die Stimmen aus den Animes verwende, antwortete Shigeri Ohmori, dass auch in diesem Fall das Problem bestünde, dass die Pokémon nicht überall denselben Namen tragen. Außerdem betrachte man sie im Spiel als natürliche Lebewesen analog zu unserer Tierwelt und bevorzuge es daher, sie mit unterschiedlichen Lauten auszustatten, anstatt sie ständig den eigenen Namen rufen zu lassen.


Hättet ihr gerne eine Sprachausgabe in künftigen Pokémon-Spielen?


Quelle: Metro – Newsbild: © Nintendo / GAME FREAK / Creatures

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