Overwatch 2 wird mindestens vier neue Helden erhalten – Sequel sorgt für schleppende Unterstützung des ersten Teils

  • 15:40 - 12.11.2019
  • Software
  • Nintendo Switch
Newsbild zu Overwatch 2 wird mindestens vier neue Helden erhalten – Sequel sorgt für schleppende Unterstützung des ersten Teils

Mit der Ankündigung von Overwatch 2 wurde uns auch gleich mitgeteilt, dass das Spiel neue Helden beinhalten wird. Viele davon sind noch nicht bekannt, doch konnte ein Redakteur bei Game Informer einige exklusive Einblicke erhalten. So war dieser bei Blizzard zu Besuch und durfte einen Blick auf vier Silhouetten kommender Charaktere werfen. Mehr weiß er selbst auch nicht, doch seiner Aussage nach, erschienen drei der Silhouetten weiblich.


Die seiner Auffassung nach männliche Figur trug einen krummen Stab mit sich und erschien ihm wie eine Art Zauberer. Eine der weiblichen Figuren hingegen, schien einen kleinen, womöglich tierischen Begleiter bei sich zu haben. Der Redakteur, Andrew Reiner, vermutet, dass es sich hierbei um einen Fennek handeln soll. Die Waffe des Charakters soll vier Seiten haben und dem Shuriken von Yuffie aus Final Fantasy VII ähneln.


Zwar wissen wir noch nicht viel über die neuen Helden, doch eines wissen wir mit Sicherheit: Sojourn, ein Charakter bekannt aus dem letzten PvE-Event, Storm Rising, wird als neue spielbare Heldin auftreten. Für die Entwickler ist Sojourn eine sehr wichtige Figur, da sie schon vor der Veröffentlichung des ersten Overwatch konzipiert wurde. Seit Jahren wurde an einer passenden Storyline für sie gearbeitet und nun kann diese endlich präsentiert werden.


Jeff Kaplan, Director von Overwatch, ist es sehr wichtig, die Geschichte dieser Figur ausreichend zu erzählen, anstatt sie einfach hinauszuschubsen, was die Community verärgern könnte. Der Punkt hinter Overwatch soll es sein, jeden willkommen zu heißen, das Universum ist jedem gegenüber aufgeschlossen und als Ergebnis dessen erreicht man Vielfalt. Kaplan würde unter keinen Umständen wollen, dass diese Diversität nachlässt, als hätte man eine Tabelle voller Kontrollkästchen.


Doch obwohl Kaplan behauptet, dass man diese Vielfalt, die der Shooter zu bieten hat, niemals verlieren möchte, musste das Spiel in letzter Zeit gerade deswegen Kritik ernten. Gerade die saisonalen Events wie Junkensteins Rache, die sich in den vergangenen Jahren laut Fans kaum verändert haben, waren Grund dafür. Laut Jeff ist Overwatch 2 der Grund dafür gewesen:

Zitat

Overwatch 2 war definitiv der Grund dafür und das wiederum der Grund für meine Aufgeregtheit und den Drang das Spiel ankündigen zu wollen. Wir haben endlich das Gefühl, offen mit der Community reden zu können. „Das machen wir gerade, deshalb machen wir genau das.“ Als Beispiel: Ich sitze direkt neben einem Designer des Junkensteins Rache-Events, Mike Heiberg, und dieser hat viele brillante Ideen, die er umsetzen möchte. Doch wegen Overwatch 2 musste ich das leider ablehnen, es ist also nicht einfach für uns.


Da wir die Community nicht fragmentieren wollen, werden die Clients der Spiele zusammengeführt. Dies hat auch kompetitive Gründe, da sich dann niemand beschweren kann, dass er aufgrund der verwendeten Engine eine höhere Bildrate hat.

Was erwartet ihr von Overwatch 2?


Quelle: Kotaku (1), (2), Game Informer – Newsbild: © Blizzard Entertainment

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