Reggie erklärt, wie Nintendos Philosophie zum Nintendo DS und zur Wii führte

  • 18:40 - 05.12.2019
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Bereits gestern konnten wir euch dank eines englischen Interviews einige interessante Informationen zu Reggie Fils-Aimé im Bezug auf Nintendo präsentieren. Heute nun gewährt uns der ehemalige Präsident von Nintendo of America einen weiteren Blick hinter die Kulissen. Dabei geht es um eine Zeit, in der Nintendos Erfolg hauptsächlich vom Handheld-Markt abhing. Doch wie hat das Unternehmen die Wende hin zum Erfolgsprodukt Wii geschafft?


Zitat

Anfang der 2000er Jahre, daran kann sich dank der Wii kaum noch jemand erinnern, hat nur jeweils eine von drei Personen Videospiele gespielt. Damals hat sich die Industrie auch nicht weiterentwickelt und wichtige Märkte wie Europa und Japan hatten sogar rückläufige Software-Verkaufszahlen.


Natürlich hat das Unternehmen viel darüber nachgedacht. Das alles geschah schon, bevor ich zu dem Unternehmen dazustieß. Als Grund für die Stagnation der Industrie wurden die hohe Komplexität und die zu vielen Nachfolger gesehen. [Die Spieler] sahen das immer gleiche Spiel, nun als Version 5 oder 6; es fehlten Innovationen und Spaß.


Das war ihre Diagnose. Die Konkurrenz sah als Antwort auf die Probleme eine bessere Leistung ihrer Hardware und eine realistischere Grafik. Man kann die Unterschiede und Strategien bei der Wii sehen, wenn man es mit dem vergleicht, wie Sony und Microsoft ihre Konsolen gestaltet haben. Das Unternehmen hat dank seiner Neugier und der Tatsache, sich schwierigen Fragen zu stellen, um ein Geschäftsproblem in der Griff zu bekommen, auch wenn es gegen die eigenen Überzeugungen steht, einen guten Job gemacht.


Wann und auf welcher Konsole habt ihr euer erstes Videospiel gespielt?


Quelle: NintendoLife – Newsbild: © Nintendo

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