The Touryst: Digital Foundry nimmt das neueste Spiel von Shin'en Multimedia unter die Lupe

  • 18:40 - 08.12.2019
  • Software
  • Nintendo Switch
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Newsbild zu The Touryst: Digital Foundry nimmt das neueste Spiel von Shin'en Multimedia unter die Lupe

Mit The Touryst erschien in diesem Jahr das neueste Spiel des Münchner Entwicklerstudios Shin'en Multimedia. Der Entwickler zeichnete sich vor allem durch eindrucksvolle Spiele aus, welche die jeweilige Hardware stets ausreizten. Vor allem mit Nintendo-Systemen waren die Entwickler bisher aktiv. Die Kollegen von Digital Foundry waren erneut sehr von dem Spiel angetan und haben dieses analysiert.


Das Spiel wurde mit einer eigenen Engine entwickelt und wurde mit Deferred Rendering umgesetzt. Es wird eine dynamische Auflösung genutzt, welche im TV-Modus zwischen 1920x1080 Pixel (1080p) bis maximal 50 % der Auflösung schwankt. Außerhalb von Gebäuden beträgt die Auflösung meist zwischen 810p und 900p (1600x900 Pixel), während in Räumen die Auflösung größtenteils 1080p beträgt. Im Handheld-Modus wurde ebenfalls das gleiche System genutzt. Meist schwankt die Auflösung zwischen 1280x720 Pixeln (720p) und 612p. Auf Anti-Aliasing wurde verzichtet, da die harten Kanten zum visuellen Stil des Spiels passen.


Die 3D-Modelle wurden mittels MagicalVoxel erstellt, ein Programm zum Bau von 3D-Voxel-Block-Grafiken. Diese Grafiken wurden vom Entwickler schließlich im 3D-Modellierungsprogramm Maya importiert, um ihnen dort den finalen Schliff zu verpassen. Gras, Blumen und Tiere wurden prozedural implementiert, damit die Ladezeiten und die Dateigröße so klein wie möglich gehalten werden können.


Die Beleuchtung wird intern mit HDR (High Dynamic Range) berechnet, wodurch starke Lichteffekte und Farben möglich sind. Ebenfalls wurde ein Tiefenfilter eingebaut. Mittels des Deferred Rendering können einzelne Lichter in Echtzeit erzeugt und berechnet werden, welche ein realistisches Verhalten aufweisen. Außerdem reagiert die Welt durch eine Reihe von Effekten nachvollziehbar auf das Verhalten des Spielers.


In der Arcade-Halle wurde ein Shader verwendet, mit dem ein typischer CRT-Filter-Effekt älterer Arcade-Maschinen angewandt wird. Außerdem haben die Entwickler ein eigenes Musikprogramm entwickelt haben, um die Sounds sowie Musik älterer Arcade-Hits zu simulieren. Außerhalb der Arcade-Halle wird ein Surround-Sound verwendet.


Die Bildrate beträgt fast konstant 60 Bilder pro Sekunde (FPS) und in drei Stunden Aufnahmezeit wurden nur drei winzige Einbrüche festgestellt. Dies gilt sowohl für den TV- als auch den Handheld-Modus. Natürlich haben wir auch das entsprechende YouTube-Video eingebettet, damit ihr euch ein Bild von der Analyse machen könnt:



Was haltet ihr von der grafischen sowie technischen Seite des Spiels? Seid ihr davon beeindruckt?


Quelle: YouTube (Digital Founrdy) – Newsbild: © Shin'en Multimedia

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