Spieler besiegt Endboss aus The Legend of Zelda: Breath of the Wild mit einem einzigen Schuss

  • 17:00 - 09.12.2019
  • Software
  • Nintendo Switch
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Am 3. März 2020 feiert The Legend of Zelda: Breath of the Wild zusammen mit der Nintendo Switch-Konsole seinen dritten Geburtstag. Links Abenteuer durch die verwüstete Wildnis von Hyrule gilt als der bislang größte und ambitionierteste Ableger der The Legend of Zelda-Reihe und mit über 15 Millionen verkauften Einheiten zugleich als der erfolgreichste Serienteil überhaupt. Die "Open Air"-Welt lädt Spieler/-innen auch lange nach der Veröffentlichung des Spiels dazu ein, neue Geheimnisse zu entdecken und Tricks herauszufinden.


Glitches und Exploits auszunutzen, ist besonders unter Speedrunnern beliebt, welche versuchen, das Abenteuer möglichst schnell abzuschließen. Gerade diese Personen dürfte ein nun neu entdeckter Glitch interessieren, der Bosskämpfe in The Legend of Zelda: Breath of the Wild potenziell drastisch beschleunigen könnte.


Gestern wurde vom YouTube-Kanal "Gaming Reinvented" ein Video hochgeladen, in dem vorgestellt wird, wie der Endboss des Spiels, die Verheerung Ganon, durch einen einzigen Antiken Pfeil zugrunde geht. Antike Pfeile haben für gewöhnlich die Eigenschaft, Wächter und andere Gegner mit einem Treffer zu erledigen. Dies gilt normalerweise aber nicht für Bossgegner. Was hat der Spieler also anders gemacht? Seht für euch selbst.



Dem Video nach zu urteilen, nutzt der Spieler den besonderen Status aus, in dem sich Gegner und Spielwelt befinden, wenn eine Zwischensequenz eingeleitet wird. Für Objekte wie geschossene Pfeile steht in diesem Moment die Zeit still. Dieses Phänomen lässt sich auch dann beobachten, wenn Link etwa eine Truhe öffnet. Gleichzeitig scheint es aber, dass Gegner während Zwischensequenzen Schaden erleiden können. Dieser Umstand scheint eine neue Entdeckung darzustellen und ermöglicht erst den im Video gezeigten Trick. Durch einen wohlüberlegten Schuss wird der Antike Pfeil genau dort platziert, wo sich die Verheerung Ganon inmitten der Zwischensequenz befindet, sodass dieser dem Bossgegner kontinuierlich Schaden zufügen kann. Dass die furchteinflößende Bestie bereits während der Zwischensequenz Schaden nimmt, lässt sich am seltsamen Verhalten des Bossgegner-Modells erkennen.


Auf Twitter lassen sich bereits Clips von weiteren Spieler/-innen finden, welche den Trick auf andere Bossgegner angewendet haben. Im eingebundenen Tweet seht ihr etwa, wie Ganons Windfluch von einem regulären Pfeil innerhalb kürzester Zeit erledigt wird.



Bald soll ein Tutorial-Video von "Gaming Reinvented" folgen, welches den Trick näher erklärt. Bis dahin können Speedrun-Begeisterte bereits planen, wie sie neue Rekorde für das Spiel aufstellen. Es bleibt abzuwarten, ob Nintendo diesen Glitch eventuell in einem Patch beseitigen wird oder nicht.


Was meint ihr? Hättet ihr gedacht, dass sich nach fast drei Jahren noch ein derartiger Glitch im Spiel finden lässt?


Quelle: Nintendo Life – Newsbild: © Nintendo

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