Phil Spencer von Microsoft betrachtet Sony und Nintendo nicht mehr als seine Hauptkonkurrenten

  • 09:40 - 06.02.2020
  • Software
  • Nintendo Switch
  • Nintendo eShop
Newsbild zu Phil Spencer von Microsoft betrachtet Sony und Nintendo nicht mehr als seine Hauptkonkurrenten

Der globale Videospielmarkt ist längst zum Milliardengeschäft geworden und es sind schon lange nicht mehr nur die traditionellen Videospielunternehmen, die sich diesen untereinander aufteilen. Der Markt ist mit einem geschätzten Jahresumsatz von 150 Milliarden US-Dollar so groß, dass er selbst die Film- und Musikindustrie in den Schatten stellt. Daher haben längst auch die großen Technologieunternehmen wie Amazon, Apple, Facebook und Google oder auch Tencent Videospiele zu einem strategischen Ziel erklärt.


Auf diesen Trend angesprochen, äußerte sich Xbox-Chef Phil Spencer über die aktuelle Situation. Für Microsoft bestehe die große Veränderung in diesem Jahr darin, wen das Unternehmen als seine größten Konkurrenten betrachte. Sony und Nintendo seien für Microsoft keine Hauptkonkurrenten mehr, weil keines der beiden Unternehmen über eine globale Cloud-Infrastruktur verfüge, wie Microsoft mit der Plattform Azure. Für Microsoft sei die Integration der neuen xCloud-Technologie eines der wichtigsten Verkaufsargumente, da sie das Spielen auf mehreren Geräten erlaubt.

Zitat

Wir haben großen Respekt vor Nintendo und Sony, aber wir sehen Amazon und Google als die Hauptkonkurrenten, die sich in Zukunft entwickeln werden. Das soll nicht respektlos gegenüber Nintendo und Sony sein, aber die traditionellen Spielehersteller sind eher abseits. Ich schätze, sie könnten versuchen, etwas wie Azure zu erschaffen, aber wir haben im Laufe der Jahre bereits zig Milliarden Dollar in die Cloud-Technologie investiert.

Laut Spencer sei man bereit, mit Sony und Nintendo zum Beispiel in Sachen Crossplay zusammenzuarbeiten, man wolle nicht in Kämpfe verwickelt werden, währen sich „Amazon und Google darauf konzentrieren, wie man Spiele für 7 Milliarden Menschen auf der ganzen Welt zugänglich machen kann. Letztendlich ist das das Ziel“.


Was sagt ihr dazu? Sollte sich Nintendo mehr auf globale Videospieltrends fokussieren?


Quelle: protocol.com – Newsbild: © Microsoft / Nintendo

Teilen

You can't see the news comments? Please report this problem to our support board