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Reaktion der Redaktion: Unsere Meinung zur Animal Crossing: New Horizons Direct

Nintendo Switch

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Heute Mittag wurde die Animal Crossing: New Horizons Direct-Präsentation ausgestrahlt und auch unsere ntower-Redaktion hat diese Vorstellung mit großer Spannung verfolgt. Nachdem wir bereits nach euren Impressionen in einer Umfrage gefragt haben, möchten wir euch auch die Meinung einiger ausgewählter Redakteure kundgeben. Lest euch unsere Meinung im Reaktion der Redaktions-Format durch.


Adis Selimi:

Um es vorweg zu nehmen: Ich hatte bis jetzt kaum Berührungspunkte mit der Animal Crossing-Serie. Ich kann also nicht beurteilen, wie sich Animal Crossing: New Horizons von bisherigen Einträgen der Serie unterscheidet. Ich kann aber sagen, dass mich die Präsentation der Nintendo Direct sehr angesprochen hat. Insbesondere die vielen Möglichkeiten, seine Insel nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten, machen Lust auf mehr. Alles wirkt liebevoll durchdacht, sei es es die Interaktion mit den Inselbewohnern oder die Einrichtung der eigenen vier Wände.

Mein Highlight war aber ohne Zweifel die (lokale) Multiplayer-Komponente. So niedlich und liebevoll Animal Crossing: New Horizons auch gestaltet ist, das Spielprinzip an sich würde mich im Einzelspielermodus vermutlich nicht lange motivieren können. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass ich als Spielertyp mit riesigen Sandkästen nur bedingt etwas anfangen kann. Aber mit Freunden zusammen die eigene Insel aufzubauen, birgt beinahe unbegrenzte Möglichkeiten für lustige Couch-Koop-Sitzungen. Der erste Ableger auf der Nintendo Switch könnte also tatsächlich auch der erste Titel der Animal Crossing-Serie sein, den ich mir zulegen werde.





Krispin Berndt:

Ich bin mit ziemlich großen Erwartungen in die Animal Crossing: New Horizons Direct und an dessen Inhalte gegangen – und ich wurde nicht einmal ansatzweise enttäuscht. In vielen Dingen schwört Animal Crossing: New Horizons den bisherigen Grundprinzipien und Spielemechaniken der beliebten Spielereihe auch weiterhin die Treue, konnte mich aber mit den zahlreichen neuen Inhalten, dem riesigen und detaillierten Museum sowie mit dem Aquarium sofort wieder in den Bann ziehen und ließ die Vorfreude ins Unermessliche steigen.

Die vielen individualisierbaren Gegenstände, die erweiterbaren Häuser und dessen Vielzahl an unterschiedlichen Objekten für die Einrichtung – und sogar das Terrain der kompletten Insel kann im späteren Spielverlauf nach eigenen Vorstellungen umgestaltet werden. In Animal Crossing: New Horizons gibt es für den Spieler kaum noch Grenzen und hebt die Spielereihe auf ein anderes Level. Nach Animal Crossing: New Leaf erwartet uns mit diesem Spiel der nächste Meilenstein der Spielereihe und wird sich höchstwahrscheinlich für Millionen von Spielern auf der ganzen Welt zu einem Dauerbrenner auf der Nintendo Switch entwickeln – dafür lege ich schon vor der Veröffentlichung meine Hand ins Feuer.

Allerdings kann ich die kritischen Stimmen gegenüber dem eingeschränkten Transfer von Speicherdaten nachvollziehen, da hätte sich doch sicherlich eine andere und einfachere Lösung gefunden, oder? Zudem bin ich gespannt, welche (saisonalen) Inhalte uns in Zukunft in Animal Crossing: New Horizons erwarten und ob diese auch dauerhaft als kostenloses Update heruntergeladen werden können.


Am liebsten legt man sich schlafen und wacht erst am 20. März auf. © Nintendo

Felix Eder:

In der Animal Crossing: New Horizons Direct-Präsentation wurden jede Menge kleine, aber sinnvolle Neuerungen enthüllt, wie detaillierte Kameraperspektiven beim Einrichten der Zimmer, eine noch nie dagewesene Gestaltungsfreiheit auf eurer Insel oder das Übertragen von Designs aus Animal Crossing: New Leaf, die mir große Lust auf das Spiel gemacht haben. Am meisten beeindruckt haben mich jedoch die wunderschönen Animationen und die Optik des Spiels: Wie sich beim Wehen des Windes die Pflanzen bewegen und die Blätter durch die Luft gleiten, wie die Sonnenstrahlen der Abenddämmerung sich am Wasser reflektieren oder wie beim Unwetter die nasse Stimmung perfekt eingefangen wird – alles wirkt so unglaublich schön! Als Naturliebhaber hoffe ich auf jede Menge neue Fauna und Flora: Ich bin daher schon mal sehr froh, dass das Museum wieder zurück ist und toller als je zuvor aussieht! Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass auch auf das Café nicht verzichtet wurde.

Bedenken habe ich zurzeit einzig bei der Musik. Versteht mich nicht falsch, mir gefiel der allgemeine Musikstil in der Präsentation ziemlich gut, doch eine Sache ist mir aufgefallen: Die meisten Musikstücke, die man zu hören bekam, waren Abwandlungen der Hauptmelodie von Animal Crossing: New Horizons. Das ist per se nichts Schlechtes, solange es sich im Rahmen hält und nicht der Großteil des finalen Soundtracks aus ein und derselben Melodie bestehen wird, wie es beispielsweise bei Yoshi's Crafted World der Fall ist. Ich würde mir wünschen, dass stündliche, uhrzeitabhängig einzigartige Musikstücke wie in Animal Crossing: New Leaf auch im Nintendo Switch-Ableger Einzug finden und nicht durch einfache Variationen der Hauptmelodie ersetzt werden. Ich hoffe daher sehr, dass sich meine Befürchtungen hinsichtlich der Musik nicht bewahrheiten.


Maik Styppa-Braun

Was war das für eine Direct-Ausgabe! Erwartungen hatte ich ehrlich gesagt keine, da ich das alles rund um Animal Crossing: New Horizons ganz entspannt auf mich zukommen lassen wollte. Nachdem ich jetzt aber die einzelnen Szenen mehrmals angesehen und die Infos dazu auch nochmal durchgelesen habe, kann ich es einfach kaum erwarten, mich mit meinem Bewohner in das ruhige Inselleben zu stürzen. Alles sieht echt so wunderbar gemütlich und auch einladend aus, dass ich bereits jetzt prognostizieren kann, Monate an diesem Spiel zu hängen, da es mir bei den Vorgängern bereits so ging. Ich bin wirklich gespannt, was da noch alles Unbekanntes auf uns zukommt, was ebenfalls zu überraschen und auch hoffentlich zu unterhalten weiß.

Für mich persönlich wird jedoch der Aspekt des Mehrspieler-Modus der spannendste. Zusammen mit meiner Frau und meinem Sohn an einer Konsole zu sitzen und die Insel nach unseren Vorstellungen zu gestalten, wird einfach unheimlich viel Spaß machen. Gerade beim Abendessen sind bereits erste Ideen entstanden, wie die Gewässer verlaufen sollen und welche Designs wir unbedingt für unsere virtuellen Möbel entwerfen möchten. Somit wird es nicht nur für mich eines der Highlights des Jahres, sondern für mein Umfeld gleich mit, da sie spätestens seit der Direct-Ausgabe heute ebenso gespannt sind wie ich.


Mit bis zu vier Spielern können wir uns einen Bildschirm teilen. © Nintendo


Julia Kischkel-Fietz

Monatelang mussten Fans der Animal Crossing-Reihe auf handfeste Informationen zum neuesten Ableger warten und wurden immer unruhiger (die Memes diesbezüglich dafür immer besser). Es scheint, als hätte Nintendo den wachsenden Unmut bemerkt und möchte nun einiges gutmachen, denn die Direkt hat vor allem eines: geliefert! Wir haben nicht nur zahlreiche neue Eindrücke bekommen, sondern endlich Antworten auf viele Fragen, die sich seit der Ankündigung aufgestaut haben: Wird es Shops und das Museum auf der Insel geben? (Ja.) Gibt es Möglichkeiten für Individualisierungen, zum Beispiel der Möbel? (Oh ja!) Muss man für DLC oder Items zahlen? (Zum Glück nicht.) Ist Melinda on board? (Natürlich.)

Darüber hinaus wurden auch Features angekündigt, an die man gar nicht zu denken wagte: zusätzliche Inseln für Überraschungstouren, Gestaltung der Landschaft, Einbindung der von Animal Crossing New Leaf bekannten Designs via QR-Codes … Was will man mehr? Ich bin jedenfalls versöhnt mit dem Infogeiz der letzten Monate und kann es kaum erwarten, die Reise zur Insel anzutreten. Bedenken habe ich nur bezüglich der Speicherdaten, die nicht via Cloud Save gesichert werden und nur bei Verlust oder Beschädigung der Konsole verfügbar sind. Dafür hätte ich mir eine andere Lösung gewünscht, vor allem, da ich sicher eine hohe dreistellige Stundenanzahl in das Spiel investieren werde. Ich gebe die Hoffnung noch nicht auf, dass Nintendo hier nachbessert, damit die einzige Sorge, die ich auf der Insel haben muss, ist, dass mich eine Tarantel erwischt.


Ilja Rodstein:

Dass Animal Crossing: New Horizons ein fantastisches Spiel wird, daran hat kaum einer gezweifelt. Die Animal Crossing: New Horizons-Ausgabe war nur ein weiterer Beweis dafür. Die vielen neuen Funktionen werden sich sicherlich wunderbar in das vertraute Spielprinzip einfügen und sowohl Neueinsteiger als auch Veteranen mit dem Spiel Monate, wenn nicht sogar Jahre verbringen.

Ich bin sehr zufrieden, dass Nintendo statt dem umstrittenen Service-Modell von Animal Crossing: Pocket Camp lieber den klassischen Weg gehen wird. Nichtsdestotrotz will man sich trotzdem bemühen, mit kostenlosen Updates die Spieler weiter am Ball zu halten. Doch wird Nintendo den Weg von Splatoon 2 gehen und kostenlose Updates bringen, ohne besonders viel Geld von den Spielern zu verlangen (die Octo-Expansion und neue amiibo-Figuren waren Ausnahmen), oder wird Nintendo ein Abo-Modell, Season Pass-Inhalte oder gar Mikrotransaktionen etablieren? Ich bin noch etwas ängstlich, aber ich hoffe, dass Nintendo sich für den kundenfreundlichen Weg entscheidet.

Darüber hinaus habe ich aber noch ein größeres Problem mit diesem Spiel: Es wird keine Möglichkeit geben, Speicherdaten zu sichern oder parallel auf mehreren Konsolen zu spielen. Nintendo lockt mit der Nintendo Switch Lite nicht nur neue Erstkäufer, sondern auch zahlreiche Zweitkäufer an. Diese können mit zwei Konsolen auch nahezu jedes Spiel parallel spielen, nur nicht Animal Crossing: New Horizons. Auch die für Nintendo Switch Online-Nutzer beigefügte Datenrettungsfunktion kann mich nicht glücklich machen. Warum nutzen eure eigenen Spiele nicht eure eigenen kostenpflichtigen Dienste, Nintendo? Das ist so, als würde Nintendo ein Online-Spiel rausbringen, welches kein kostenpflichtiges Nintendo Switch Online-Abo erfordert. Wie wäre es zur Abwechslung mal damit?

Wie fandet ihr die Animal Crossing: New Horizons Direct-Präsentation? Teilt uns eure Impressionen in den Kommentaren mit.

Newsbild: © Nintendo, Bildmontage: © ntower


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