Game-Designer erklärt die Idee hinter Exit the Gungeon

  • 06:00 - 06.04.2020
  • Software
  • Nintendo Switch
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Seit fast einem Monat erfreuen sich Nintendo Switch-Fans am Spin-Off Exit the Gungeon. Doch wie kam das Entwicklungsteam bei Dodgeroll auf die Idee ein Spin-Off zu erstellen? Nintendo hat in einem Indie World-Interview bei dem Game-Designer David Crooks nachgefragt und dieser lieferte die folgenden interessanten Informationen.


Auf die Frage warum das Team sich dazu entschieden hat in das Gungeonversum zurückzukehren, erklärte Crooks erstmal die Idee hinter der Original-Veröffentlichung von Enter the Gungeon. Der Titel ist aus ziemlich dummen Ideen und Wortspielen entstanden. Man hatte sogar bereits den Titel festgelegt, bevor es überhaupt ein Spielkonzept gab und doch beschäftigte sich das Team während der Entwicklung mit der Frage wie die Helden eines Tages den Gungeon verlassen würden. So baute man auf die Idee auf, dass man dem ganzen Chaos durch einen Fahrstuhl entfliehen konnte. Die Ideen wurden mit dem Ko-Entwickler Singlecore Games durchgesprochen und durch das Verschmelzen von Ideen der beiden Studios fand man einen Weg die Gungeon-Saga in einem Spin-Off fortzuführen. Durch die Variation des Original-Gameplays hat sich das Spiel frisch genug angefühlt um als alleiniger Release zu erscheinen.


Um Exit the Gungeon zu spielen, muss man aber nicht Enter the Gungeon gespielt haben, auch wenn sich Exit the Gungeon mit viel Fan-Service an die alten Fans richtet. Das Team sich Mühe gegeben, dass auch die, die das Original nicht kennen die Mechaniken und Funktionen verstehen können.


Es hat ziemlich viel Zeit gekostet das Gameplay so anzupassen, dass es in der Seitenansicht funktioniert. So musste man durch das Hinzufügen des vertikalen Sprunges zur Ausweichrolle, das Gameplay ordentlich anpassen. Doch hat es auch neue Möglichkeiten ermöglicht wie zum Beispiel vertikal-scrollende Level. Dazu konnte auch die Gegnerplatzierung vertikal erfolgen. Zusätzlich dazu musste man einige Waffen so anpassen, dass sie vertikal funktionieren. Dazu zeigen auch Waffen, die durch die Schwerkraft beeinflusst werden die neuen Spielmöglichkeiten der seitlichen Perspektive.


Quelle: Indie World – Newsbild: © Devolver Digital

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