David Wise und Grant Kirkhope über ihre Arbeit an Yooka-Laylee, Inspirationsquellen und mehr

  • 13:20 - 11.04.2020
  • Software
  • Nintendo Switch
  • Nintendo 64
Newsbild zu David Wise und Grant Kirkhope über ihre Arbeit an Yooka-Laylee, Inspirationsquellen und mehr

Letzten Monat veröffentlichten unter anderem Grant Kirkhope und David Wise den Soundtrack von Yooka-Laylee und Yooka-Laylee and the Impossible Lair auf verschiedenen digitalen Plattformen. In einem Interview mit den beiden konnten wir nun das ein oder andere Detail zu ihren Arbeiten erfahren.


  • Für Kirkhope ist das Feedback ein elementarer Bestandteil seiner Arbeit. Als Beispiel nannte er den Schaffensprozess von Mario + Rabbids für Nintendo Switch. Ein Song des Spiels hatte 20 Revisionen, bevor das Team mit dem Ergebnis zufrieden war.
  • Wise: „Kunden, die uns engagieren, erwarten bestimmte Typen von Musik, für die wir bekannt sind. Trotzdem versuche ich immer, etwas neues zu erschaffen.“
  • Der Soundtrack von Yooka-Laylee sollte stark an Banjo-Kazooie erinnern, bei Teil 2 hatte das Team mehr Freiheiten.
  • Selbst nach vielen Jahren Erfahrung ist es für Wise immer noch eine spannende Herausforderung, neue Tracks zu komponieren.
  • Dank Rare hat Granz Kirkhope kein Problem mit einer Schreibblockade: „Dort habe ich von 9 bis 17 Uhr als Komponist gearbeitet. So hatte ich einen festen Rhythmus und konnte nicht einfach auf ein Wunder hoffen, dass mir neue kreative Ideen verschafft. Selbst heute arbeite ich noch so.“
  • Kirkhope und Wise haben nur im Hintergrund an der Musik von Yooka-Laylee and the Impossible Lair gearbeitet. Dennoch lag der Fokus der Öffentlichkeit auf ihnen. Um dem entgegenzuwirken, haben die beiden immer wieder erwähnt, dass Dan Murdoch und Matt Griffin für den Soundtrack verantwortlich waren.
  • Für beide Komponisten gab es in der Vergangenheit viele Lieder, die sie inspiriert haben.
  • Kirkhope: „Momentan höre ich viel Musik von John Williams. Ich spiele aktuell wieder World of Warcraft Classic und es ist toll, den Soundtrack erneut zu hören.“
  • Für Wise ist die Musik von Spyro the Dragon, komponiert von Stewart Copeland, ein Highlight.
  • Grant Kirkhope ist mit seinen vergangenen Arbeiten zufrieden und würde nichts an ihnen verändern. Ganz anders sieht das David Wise, für den es jedes Mal hart ist, die Komposition eines Stückes abzuschließen, da es immer wieder Dinge gibt, die verbessert werden könnten.
  • Kirkhope: „Für jeden Künstler ist es etwas Tolles, wenn es zumindest eine Person gibt, die die eigene Arbeit schätzt. Dass es immer noch Menschen gibt, die über Musik reden, die ich vor 20 Jahren geschrieben habe, ist absolut verrückt. Ich bin davon ausgegangen, dass man sie nach wenigen Monaten vergessen würde.“

Das gesamte Interview könnt ihr direkt bei unseren Kollegen von Nintendo-Life auf Englisch nachlesen!


Quelle: Nintendo-Life – Newsbild: © Team17

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