Kurios: Die Financial Times berichtet über die von Tom Nook veranlassten Zinskürzungen in Animal Crossing: New Horizons

  • 14:00 - 29.04.2020
  • Software
  • Nintendo Switch
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Seit der Veröffentlichung von Animal Crossing: New Horizons haben wir regelmäßig die unterschiedlichsten Neuigkeiten und Kuriositäten zu der Simulation geteilt – zuletzt auch über die von Tom Nook veranlassten Preisanpassungen der Guthabenzinsen (wir berichteten).


Zusammen mit der Veröffentlichung der Version 1.2.0 bekamen alle Spieler einen Brief von der NookDirect Bank. Für die Umstände spendierte der mittlerweile wohl stinkreiche Tanuki und Geschäftsführer der Bank allen Spielern einen Sterni-Sack-Teppich als Entschädigung. Gerüchten zufolge soll dieser radikale Schritt notwendig gewesen sein, damit sich die futuristischen Zeitreisenden keine goldenen Nasen an den Zinsen verdienen und Tom Nook um sein heißgeliebtes Vermögen bringen.


Kurioserweise berichtete nun auch die renommierte britische Wirtschaftszeitung Financial Times über die Zinskürzungen in Animal Crossing: New Horizons. Besonders verwunderlich: Das Thema steht sogar auf dem Titelblatt der aktuellen und gedruckten Ausgabe, welche ab sofort in den Zeitungsregalen auf der ganzen Welt zum Kauf bereitstehen wird.


Durch die virtuellen wirtschaftlichen Veränderungen und die damit verbundenen finanziellen Schäden bei den bisher über 12 Millionen Spielern von Animal Crossing: New Horizons seien nun viele Spieler dazu gezwungen, ihre finanzielle Lage mit dem Handel von Vogelspinnen und Skorpionen sowie mit dem spekulativen Rübenhandel zu verbessern. Doch gerade diese Situation ist für viele Spieler existenzbedrohend und lebensgefährlich, denn die Jagd nach den Insekten endet des Öfteren mit einem Biss oder Stich und einem anschließenden Ohnmachtsanfall. Der Rübenhandel stellt für viele auch nur eine bedingte Verbesserung der Situation dar, immerhin besteht die Gefahr einer großen Fehlinvestition und dem kompletten finanziellen Ruin. Die Reduzierung der Zinsen von 0,5 % auf mickrige 0,05 % hinterlässt vielerlei Spuren und birgt ungeahnte Gefahren für die gesamte Videospielwelt und deren Spieler.


Selbstverständlich holte der Redakteur der Financial Times auch einige Stimmen aus der Community ein und so äußerte sich ein wutentbrannter Inselbesitzer über die heikle Situation auf dem virtuellen Finanzmarkt und warf Tom Nook und dessen Bank betrügerische Absichten und brutale kapitalistische Instinkte vor. Unzählige betroffene Spieler kündigten zudem den baldigen Start eines langen Protests gegen die NookDIrect Bank an und werden ihre hartverdienten Sternis ab sofort nur noch unter der heimischen Matratze verstecken.


Es gibt aber auch Befürworter, welche die Handlungen und veranlassten Veränderungen von Tom Nook in Schutz nehmen. Die Spieler müssen und mussten nie Zinsen für die vielen Kredite für den eigenen Hausbau und die unzähligen Umbauten zahlen. So sei es nur plausibel und absolut realistisch, dass die Zinssätze für zukünftige Ersparnisse im Zaum gehalten werden – immerhin sei die NookDirect Bank keine Wohltätigkeitsorganisation.


Den kompletten englischsprachigen Bericht der Financial Times und das Titelblatt findet ihr hier:


Financial Times: Virtual rate cut forces Nintendo gamers into riskier assets



© Financial Times / Nikkei


Obwohl der Bericht sicherlich mit einem großen Augenzwinkern verfasst wurde, sind durchaus Parallelen zu der aktuellen Lage auf dem realen Finanzmarkt zu erkennen. Noch immer halten die aktuellen Umstände des anhaltenden Coronavirus die Menschen in Atem und sorgten binnen weniger Tage für gigantische wirtschaftliche Schäden auf der Welt.


Könnt ihr euch durch den Handel mit Skorpionen, Vogelspinnen und Rüben virtuell über Wasser halten, oder haben die Zinskürzungen ein gigantisches Loch in eurem Sternibeutei hinterlassen?


Quelle: Financial Times – Newsbild: © Nintendo, Bildmontage: © ntower

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