Fan-Projekt Nookazon – Entwickler spricht über seine Handelsplattform für Animal Crossing: New Horizons

  • 12:00 - 16.05.2020
  • Software
  • Nintendo Switch
Newsbild zu Fan-Projekt Nookazon – Entwickler spricht über seine Handelsplattform für Animal Crossing: New Horizons

Mitte April berichteten wir über die Webseite „Nookazon“, eine Handelsplattform, auf der ihr allerlei Gegenstände zur Verschönerung eurer Insel erwerben könnt. So bieten Verkäufer etwa Kleidung oder Materialien für eine bestimmte Menge an Sternis an. Das Fan-Projekt hat Daniel Luu in die Welt gerufen, der damit genau den Nerv der Spieler von Animal Crossing: New Horizons traf. In einem Interview mit der Washington Post sprach er nun über seine erfolgreiche Seite.


Die Zahlen, die Luu in diesem Zusammenhang vorzeigt, sind durchaus beeindruckend: Laut ihm wird Nookazon etwa sieben Millionen Mal pro Tag aufgerufen, hat dabei rund 270.000 aktive User und verfügt über neun Millionen Einträge. Das kleine Nebenprojekt hat sich mittlerweile also zu einem zeitintensiven Job entwickelt, weshalb so manches andere Hobby eher auf der Strecke bleibt. Für ihn sei dies jedoch in Ordnung, da er die Arbeit an Nookazon liebe und als Senior Software Engineer in der Zeit sowieso an einer App oder Webseite arbeiten würde.


Der Erfolg ist dabei nicht unbegründet. Luu wirkte mit der Plattform seiner Frustration über die seiner Ansicht nach schlechten Handelsmöglichkeiten innerhalb von Animal Crossing: New Horizons entgegen. Diesem Problem nahm er sich mit zwei Freunden kurzerhand selbst an und kreierte nun den wohl perfekten Ort, um beispielsweise an seltene Rezepte für Gegenstände, wie eine Eisen-Holz-Kommode oder einen Halbmondstuhl, zu gelangen.


Natürlich bringt eine so reichweitenstarke Seite auch jede Menge Aufgaben mit sich. So muss er sich nicht nur um die technischen Details kümmern, sondern auch um die Sicherheit der User. Hierbei unterstützen ihn ausgewählte Moderatoren und auch an dem Moderationssystem wird kontinuierlich gearbeitet. Dazu merkte er an, dass das Bezahlverbot mit Echtgeld eine der wichtigsten Regeln sei. Um dies zu verhindern, seien bereits einige Maßnahmen getroffen worden.


Derzeit liegt der gesamte Fokus auf der Perfektionierung von Nookazon. Für die Zukunft hat Luu jedoch schon weitere Pläne. So könne er sich beispielsweise eine App oder die Expansion der Handelsfunktion auf weitere Spiele vorstellen. Auch Merchandise wird bereits verkauft. Falls ihr einen Blick auf Nookazon.com werfen wollt, gelangt ihr über diesen Link auf die Webseite. Das komplette englischsprachige Interview könnt ihr euch hier durchlesen.


Habt ihr auf Nookazon bereits Items für eure Insel gekauft?


Quelle: The Washington Post – Newsbild: © Nintendo

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