Neue Konami-Initiative: Konzern will im Westen mehr Spiele wie Skelattack veröffentlichen

  • 14:20 - 04.06.2020
  • Software
  • Nintendo Switch
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Mit der Veröffentlichung des 2D-Action-Platformers Skelattack sorgte Konami am vergangenen Dienstag für eine Überraschung (wir berichteten). Ohne vorherige Ankündigung wurde der Titel vom Publisher am 2. Juni 2020 für PC und die aktuelle Konsolengeneration veröffentlicht. Richard Jones, der Senior European Brand and Business Development Manager von Konami, erläuterte in einem Interview mit der Seite Gamesindustry.biz jetzt die Beweggründe für die Veröffentlichung von Skelattack. Offensichtlich stellt sie einen Teil der neuen Strategie von Konami dar, im Westen verstärkt als Publisher kleinerer oder mittelgroßer Produktionen in Erscheinung zu treten. Das soll dazu beitragen, Konamis Präsenz auf dem westlichen Markt zu stärken:


Zitat

Der Fokus für das Team in Europa liegt auf dem heimischen Publikum. Natürlich kennt jeder Konami, wir haben Studios und Teams in Japan, wir haben viele bekannte und beliebte IPs. Sie alle werden von unseren Studios in Japan verwaltet und betreut, und was wir suchen, sind ergänzende Titel, um das Portfolio mit Dingen aufzubauen, die vielleicht neu für Konami sind – westliche Titel für ein westliches Publikum.


Konami will demnach auch in Zukunft auf westliche Entwicklerstudios mit interessanten Ideen zugehen und sich an der Finanzierung und Veröffentlichung von Projekten beteiligen. Das Unternehmen arbeite daran, langfristige kreative Partnerschaften mit den entsprechenden Teams aufzubauen und so das eigene Angebot zu erweitern.


Haltet ihr diese Strategie für erfolgversprechend, oder soll Konami sich eurer Meinung nach mehr auf die eigenen Kernmarken fokussieren?


Quelle: Nintendo Life, Gamesindustry.biz – Newsbild: © Konami

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