5 Lives Studios-Entwickler im Interview zur Inspiration für Windbound – Brave the Storm und dessen Crafting-System

  • 11:20 - 08.06.2020
  • Software
  • Nintendo Switch
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Mit Blick auf den 28. August können sich eifrige Inselabenteurer und Entdecker auf das Erscheinen des Survivial-Action-Rollenspiels Windbound – Brave the Storm freuen. Dabei soll die strapazenreiche Reise nicht nur mit viel Erkundung, sondern auch mit verschiedensten Ressourcen und einer Vielfalt an Möglichkeiten locken. Nun hat Mitchell Clifford, Mitbegründer der zuständigen Spieleschmiede 5 Lives Studios, in einem Interview mit SegmentNext über die Inspiration zu Windbound und dessen Crafting-System gesprochen.


Zunächst stellt Clifford klar, dass ihm die vielen Vergleiche mit Nintendos The Legend of Zelda: Breath of the Wild durchaus bewusst sind und betont an dieser Stelle, dass die Entwicklung von Windbound bereits vor dem Release des Nintendo Switch-Hits begonnen habe. Ein allzu genauer Vergleich mit Breath of the Wild sei daher nicht gerechtfertigt. Dennoch sei das Team von verschiedenen Quellen inspiriert worden, darunter The Legend of Zelda: The Wind Waker und diverse Produktionen von Studio Ghibli – wobei sich ihr Projekt, anders als die Zelda-Reihe, vor allem auf Crafting- und Survival-Aspekte fokussiere.


Windbound vereint hierbei zwei verschiedene Modi, die unterschiedliche Spielertypen ansprechen sollen. Während der eine die Survival-Aspekte hintenanstelle, um ein enspannteres Spielen zu ermöglichen, biete der zweite Modus eine ordentliche Herausforderung, wenn es ums nackte Überleben auf den Inseln geht. Eine ganz besondere Rolle nimmt dabei euer Boot ein, das euch während der gesamten Reise begleitet und durch Modifikationen und Upgrades verbessert werden kann, um euch beispielsweise durch noch gefährlichere Gewässer zu bringen.


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Ihr werdet feststellen, dass ihr Teile demontieren und durch neue Komponenten ersetzen werdet. Ihr könnt eine Aufrüstung vornehmen, um die Haltbarkeit zu verbessern, Crafting-Stationen errichten, euren Stauraum vergrößern und das Boot generell nach euren Wünschen gestalten. Eventuell werdet ihr auf eine erhöhte Haltbarkeit durch einen hölzernen Rumpf verzichten und stattdessen ein leichteres Material für mehr Geschwindigkeit verwenden. Achtet aber stets darauf, dass euer Boot stabil bleibt, sonst müsst ihr am Ende schwimmen.

Als weiteren Kernaspekt von Windbound nennt Clifford die prozedurale Generierung der Spielwelt. Hier sei es besonders schwierig gewesen, die handgemachte Optik des Spiels trotz der automatischen Generierung zu gewährleisten, mit dem Ergebnis, dass Spieler eine immer neu entworfene Umgebung genießen können.


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Kommt ihr in Windbound voran, erreicht ihr neue „Kapitel“, die euch größere Areale, neue Biome und Kreaturen sowie mehr Inseln bieten. Zu Beginn ist die Welt mit ihren ungefähr vier oder fünf Inseln recht klein. In den finalen Abschnitten ist sie hingegen kilometerweit mit Inseln aller Größen gespickt. Solltet ihr außerdem ein unglückliches Ende finden und von vorn beginnen müssen, wird sich die Welt komplett verändert haben. Dadurch gibt es theoretisch eine unendliche Anzahl an Inseln, die es zu erforschen gilt.

Ende August heißt es dann also „Segel setzen“, wenn Windbound – Brave the Storm seinen Weg auf die Nintendo Switch, PlayStation 4, Xbox One und den PC findet.


Was sagt ihr zu Cliffords Interview? Steht Windbound vielleicht auch auf eurer Liste?


Quelle: SegmentNext – Newsbild: © Koch Media GmbH, Bildmontage: © ntower

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