Ikumi Nakamura möchte Capcom ein Ōkami-Sequel vorschlagen

  • 07:20 - 09.06.2020
  • Software
  • Nintendo Switch
  • Wii
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In einer kürzlich stattgefundenen Fragerunde von IGN Japan beantwortete Game-Designerin Ikumi Nakamura zahlreiche von Fans eingesendete Fragen. Gesprochen wird unter anderem über ihre Präsenz auf der E3 2019, als sie während der Bethesda-Live-Show den kommenden Action-Adventure-Titel GhostWire: Tokyo von Tango Gameworks vorstellte und mit ihrem Auftritt zum Gesprächsthema des Internets wurde. Auch das Verlassen von Tango Gameworks und ihre berufliche Zukunft sind Thema der Fragerunde.


Zum Ende der Fragenwelle kommt das Thema eines neuen Ōkami-Spiels auf. Fans fragen sie, wie die Chancen auf einen neuen Titel stehen oder ob sie gar schon an einem solchen arbeite. Dabei stellt sich heraus, dass Frau Nakamura nichts lieber als ein Ōkami-Sequel hätte. Sie glaubt, solange sie sich dafür einsetzt, stünden die Chancen dafür sehr gut. Nachdem sich die Welt von der Coronavirus-Pandemie erholt habe, plane sie, sich an Capcom zu wenden und einen Ōkami-Nachfolger vorzuschlagen. Ihr einziger Wunsch ist es, dass Hideki Kamiya wieder die Leitung des Projekt übernimmt, sofern das Spiel zur Realität wird.


Sie selbst stelle keine Ansprüche an ihre Position innerhalb des Entwicklerteams. Ihr sei es egal, ob sie die Rolle eines Producers oder eines Designers übernehme. Für das originale Ōkami wurde sie unter Background Production gelistet. Hinsichtlich des Ōkami-Sequels schlägt Frau Nakamura vor, dass Fans sich in Form von Petitionen und ähnlichem einsetzen sollen. Finden sich viele Interessierte für einen neuen Titel, falle es hoffentlich einfacher, Capcom zu überzeugen, sagt sie.


Schaut euch den relevanten Teil ab Minute 41:36 einmal selbst an:



Aktuell reise Frau Nakamura viel und entdecke dabei neue Seiten von sich, was ihr Interesse an vielen neuen Arbeitsbereichen wecke. So könne sie sich etwa die Arbeit für das Fernsehen vorstellen, wenn sie nicht gerade mit der Entwicklung von Videospielen beschäftigt ist. Momentan sei sie aber bei keinem Studio angestellt. Sollten Videospielunternehmen Interesse an ihrem Talent zeigen, so würde sie sich besonders über Projekte im Horror-Genre freuen. Bereiche wie der Okkultismus würden dabei zu ihren Fachgebieten zählen. Ihre Vision sei es, gesellschaftlich schwierigen Themen durch Horror Ausdruck zu verleihen.


Schon im letzten Jahr machten Ikumi Nakamura und Hideki Kamiya auf sich aufmerksam, als sie in einem Videobeitrag auf Twitter ankündigten, die Ōkami-Serie würde fortgesetzt werden. Zu dem Zeitpunkt scheinen die beiden allerdings noch nichts Handfestes gewusst zu haben und erlaubten sich wohl einfach einen Scherz, um die Marke wieder ins Gespräch zu bringen. Das Original erschien zuletzt in verbesserter Form als Ōkami HD für die Nintendo Switch.


Wie wertet ihr Ikumi Nakamuras Bestreben? Wird sie mit dem Vorschlag Erfolg haben oder vermutet ihr eine Absage seitens Capcom?


Quelle: YouTube (IGN Japan) – Newsbild: © Capcom

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