Colors Live – Schöpfer Jens Andersson erklärt die Funktionsweise des druckempfindlichen Stylus

  • 14:40 - 11.06.2020
  • Software
  • Nintendo Switch
  • Nintendo eShop
Newsbild zu Colors Live – Schöpfer Jens Andersson erklärt die Funktionsweise des druckempfindlichen Stylus

Mitte Mai dieses Jahres hatten wir bereits über den erfolgreichen Start der Kickstarter-Kampagne von Colors Live für die Nintendo Switch berichtet. Dabei handelt es sich um den Nachfolger des beliebten Kreativ-Spiels Colors! 3D, welches 2012 für den Nintendo 3DS veröffentlicht wurde. Kurz vor Ablauf der Finanzierungsphase auf Kickstarter hat das Colors Live-Projekt derzeit über 171.000 Euro an Geldern von Unterstützern aus aller Welt sammeln können. Das sind über 1.000 Prozent mehr als die ursprünglich angesetzte Geldmenge in Höhe von ca. 14.400 Euro, welche der Schöpfer Jens Andersson und sein Team erreichen wollten.


Das ist ein durchaus beeindruckendes Ergebnis und zeigt klar, wie viel Interesse an Colors Live und insbesondere an dem druckempfindlichen Stylus mit dem Namen Colors SonarPen besteht. In einem Interview im Rahmen des eShop Action Committee Podcast spricht Andersson darüber, wie die Technologie hinter dem Colors SonarPen funktioniert, welcher euch auf magische Art und Weise dazu befähigen soll, die tollsten Kunstwerke auf euren Nintendo Switch-Bildschirm zu zaubern.



© Collecting Smiles


Am Colors SonarPen ist ein 50 cm langes Kabel angebracht, welches in die Audiobuchse der Nintendo Switch gesteckt wird. Technisch gesehen gaukelt der Stylus der Nintendo Switch dann vor, ein Headset zu sein. Bei Colors Live wird dann tatsächlich ein Ton von etwa 8000 Hertz abgespielt, welcher durch das Kabel bis hin zur Spitze des Stylus geht. Dort befindet sich ein Widerstand, der den Ton abhängig von der Stärke des Drucks dämpft, welcher auf die Spitze des Stylus ausgeübt wird.


Die aufgenommenen Schwingungen gehen dann über ein im Colors SonarPen verbautes Mikrofon, welches die Lautstärke des Tons misst, zurück zur Nintendo Switch. Dadurch wird der auf den Bildschirm ausgeübte Druck berechnet. Die Berührung selbst wird wie üblich vom Bildschirm der Nintendo Switch registriert. Die Präzision, die man dabei erhält, soll im Grunde analog sein. Der Stylus selbst sei langlebig, günstig in der Herstellung und benötige keine Batterien. Besonders im Vergleich zu Produkten anderer namhafter Hersteller, kostet der Colors SonarPen zusammen mit der Colors Life-Software nur 39 US-Dollar und liegt etwa nicht jenseits der 100 US-Dollar.


Eine Mitschrift des kompletten Interviews in englischer Sprache könnt ihr euch bei Nintendo World Report entweder durchlesen oder direkt im oben erwähnten eShop Action Committee Podcast anhören. Solltet ihr jetzt Interesse an Colors Live und dem Colors SonarPen bekommen und die Kickstarter-Kampagne leider verpasst haben, dann könnt ihr vermutlich noch in diesem Jahr mit einem Release im Einzelhandel rechnen. Wir halten euch auf jeden Fall auf dem Laufenden.


Habt ihr Interesse an dem Spiel und kennt vielleicht sogar den Vorgänger auf dem Nintendo 3DS?


Quelle: Nintendo World Report – Newsbild: © Collecting Smiles

Teilen

You can't see the news comments? Please report this problem to our support board