Shantae-Director Matt Bozon zeigt Interesse an einem Remake des ersten Serienablegers

  • 07:20 - 11.06.2020
  • Software
  • Nintendo Switch
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Im Zuge der Veröffentlichung von Shantae and the Seven Sirens wandten sich verschiedene Magazine und Portale an Matt Bozon, WayForward-Gründungsmitglied und Shantae-Director, um mit ihm über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Franchise zu sprechen.


In diesem Zusammenhang berichteten wir bereits über zwei Interviews, eines von GoNintendo und eines von Comicbook. Neu einreihen darf sich nun das Interview von Siliconera, welches einige zusätzliche Informationen bereithält. Wir haben für euch alle relevanten Details zusammengefasst.

  • Mit dem fünften Ableger habe es sich richtig angefühlt, tiefer auf das Konzept von Halb-Dschinnen einzugehen. Schon seit dem Original bestehe die Vorstellung, dass jede Stadt von einem magischen Halb-Dschinn beschützt werde. Diese magischen Geschöpfe seien die Nachkommenschaft einer Dschinn-Mutter und eines menschlichen Vaters. Trotzdem war Shantae für die meiste Zeit die einzige bekannte Halb-Dschinn der Serie. Die neueste Geschichte habe WayForward also die Möglichkeit gegeben, weitere Halb-Dschinnen einzuführen und Shantae gleichzeitig neue Verbündete zu bescheren.
  • Auch wenn Shantae and the Seven Sirens zuerst für Apple Arcade veröffentlicht wurde, habe sich die Entwicklung kaum vom vorherigen Ableger Half-Genie Hero unterschieden. Das Projekt habe als Konsolenspiel begonnen, sodass man auch die Umsetzung für Apple Arcade als Konsolenspiel behandelt habe. Zusätzlicher Aufwand habe daraus bestanden, die WayForward Engine für moderne iOS-Geräte zu optimieren sowie das Spiel in allen von Apple unterstützten Sprachen anzubieten.
  • Für die Arbeit an Shantae and the Seven Sirens habe sich das Team Streams und Let's Play-Videos vorheriger Ableger angesehen und versucht, das Spieler-Feedback bestmöglich zu berücksichtigen.
  • Siliconera spricht Bozon darauf an, dass es häufig Probleme damit gebe, nicht zu wissen, wo es als nächstes hingeht oder wie man dort hinkommt. Bozon erklärt, das Team habe dieses Mal eine Balance zwischen freier Erkundung und linearem Aufbau treffen wollen. Zwar sei es weiterhin möglich, sich zu verirren oder nicht weiter zu wissen, jedoch würden NPCs immer konkretere Hinweise darauf geben, wie man zum nächsten Ziel gelangt, sollte man einmal steckenbleiben. WayForward werde beobachten, wie Spielerinnen und Spieler mit dieser Vorgehensweise zurechtkommen.
  • Matt Bozon und seine Ehefrau Erin Bozon seien große Fans von Studio TRIGGER und wünschten sich eine Zusammenarbeit für Shantae and the Seven Sirens. Man sei auf der Tokyo Game Show vor wenigen Jahren erstmals in Kontakt getreten und habe später durch Freunde bei Lab Zero und Titmouse erfahren, dass das Animationsstudio nach der Arbeit am Animationsfilm Promare für ein kleines Projekt verfügbar wäre. Bozon sei überglücklich, diese Chance erhalten zu haben.
  • Auf die Frage hin, ob WayForward ein Remake des Shantae-Originals vom Game Boy Color entwickeln würde, zeigt sich Bozon enthusiastisch. Das Team habe natürlich großes Interesse daran, neue Shantae-Spiele zu erschaffen, aber bei den Überlegungen, wohin es für die Reihe als nächstes geht, sei ein Remake des Originals nicht ausgeschlossen.
  • Bozon habe das Gefühl, es gäbe großen Bedarf für eine Shantae-Animationsserie. Die Opening-Sequenz von Studio TRIGGER sei auf YouTube zusammengezählt wohl über vier Millionen Mal angesehen worden. Das sei für Bozon Indikator genug.
  • Hätte Bozon die Wahl, würde er gerne an einem Remake von Metroid, Mega Man oder Guardian Legend arbeiten. Alternativ kümmere er sich weiterhin darum, dass Shantae mit anderen Serien mithalten könne. Daran habe er auch großen Spaß.

Hättet ihr Interesse an einem Remake des ersten Shantae-Spiels?


Quelle: Siliconera – Newsbild: © WayForward

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