Nintendo verzichtet auf eine E3-Ersatzveranstaltung und erwägt Alternativen zum Nintendo Direct-Format

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Im Rahmen eines Nachtrags zum zurückliegenden Fiskaljahr hat Nintendos Präsident Shuntarō Furukawa erneut Fragen von Investoren zur weiteren strategischen Ausrichtung des japanischen Unternehmens beantwortet. Neben weiteren Themen wurde unter anderem die Frage aufgeworfen, wie Nintendos Reaktion auf den Ausfall zahlreicher Branchenveranstaltungen wie der E3 aussehen würde. Im Speziellen ging es um die Handhabung zukünftiger Ankündigung von Spielen und anderen Produkten des Konzerns.

Auf Twitter hat der Nutzer Robert Sephazon jetzt eine englischsprachige Zusammenfassung der Antworten veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass Nintendo nach aktuellem Stand keine Ersatzveranstaltung zur E3 oder anderen Veranstaltungen plane. Man rechne damit, dass Großveranstaltungen aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie fürs erste nicht mehr stattfinden werden und man arbeite momentan nicht an einem eigenen Event.



In Form der Nintendo Direct hat Nintendo schon ein etabliertes digitales Format im Angebot, um größere wie kleinere Spiele für die Nintendo Switch zu bewerben. Interessanterweise deutet Furukawa in seinen Ausführungen an, dass man Alternativen zu einer Nintendo Direct prüfe. Eine Nintendo Direct sei zwar ein effektives Werbeformat, es könne aber noch andere und unter Umständen effektivere Wege geben, um das Portfolio für die Nintendo Switch zu präsentieren. Die spontane Ankündigung von Paper Mario: The Origami King, die für sich alleine stand, könnte ein Hinweis darauf sein, dass Neuankündigen zukünftig verstärkt einzeln stattfinden werden.



Haltet ihr diese Strategie für erfolgversprechend, oder denkt ihr, dass Nintendo mit dem klassischen Nintendo Direct-Format ein größeres Publikum erreicht?

Quelle: Twitter (Robert Sephazon) (1), (2) – Newsbild: © Nintendo


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