Coronakrise: Nintendo erwartet keine Verschiebung der geplanten Erscheinungstermine und entschuldigt sich für Hardware-Engpässe

Nintendo Switch

| Software
Im Rahmen einer Frage & Antwort-Runde seitens Nintendo, entschuldigte sich Nintendos Präsident Shuntaro Furukawa für die Hardware-Engpässe der Nintendo Switch-Konsolen in der ersten Jahreshälfte. Seit dem Erscheinungstermin von Animal Crossing: New Horizons besteht eine besonders hohe Nachfrage nach Nintendo Switch-Konsolen, die nur eine Erhöhung der Hardware-Produktion sättigen konnte. Doch auch wenn man die Produktion weiter hochfährt, dauert es einige Zeit, bis die zusätzlichen Konsolen bei den Kunden ankommen. Dazu beeinträchtigte die COVID-19-Pandemie die Produktion in chinesischen Fabriken im Februar, diese konnte allerdings im März wieder aufgenommen werden. Dadurch, dass sich die Beschaffung von Bauteilen im Mai wieder etwas verzögert hatte, erwartet man, dass sich die Produktion im Laufe des Sommers wieder normalisieren wird.

Auch Nintendo versucht gerade, in die Normalität zurückzukehren und einige Mitarbeiter kehren derzeit in einer rotierenden Gruppierung in ihre Büros zurück. Das Spiel Jump Rope Challenge ist von den Mitarbeitern im Home Office entwickelt worden. Laut Furukawa sind bereits 590 Milliarden Sprünge mit diesem Minispiel erfolgt. Selbst wenn die Entwicklung von Spielen durch die Krise beeinträchtigt wurde, erwartet man bislang keine Verschiebungen der geplanten Erscheinungstermine, sofern das Virus nicht zurückschlägt. Sollte die Pandemie also noch lange andauern, könnte es somit zu Verschiebungen kommen.

Wie wird wohl Nintendos Weihnachtsgeschäft aussehen? Normalerweise wissen wir, das immer, wenn die E3 rum ist, nun müssen wir allerdings noch spekulieren. Was erwartet ihr für das Weihnachtsgeschäft?

Quelle: Twitter (Robert Sephazon) – Newsbild: © Nintendo


You can't see the news comments? Please report this problem to our support board