Deutschland: Umsätze kostenpflichtiger Online-Dienste für Videospiele sind erneut gestiegen

  • 22:00 - 09.07.2020
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Newsbild zu Deutschland: Umsätze kostenpflichtiger Online-Dienste für Videospiele sind erneut gestiegen

Der Verband der deutschen Games-Branche – kurz game – hat vor Kurzem neue Zahlen bezüglich des Erfolgs von kostenpflichtigen Online-Diensten in Deutschland veröffentlicht. Die Informationen basieren hierbei auf den Daten des Marktforschungsunternehmens GfK. Insgesamt wurden 2019 etwa 461 Millionen Euro umgesetzt, was einer Steigerung von 108 Millionen Euro oder 30 Prozent entspricht. Im Jahr zuvor fiel das Wachstum mit 97 Prozent noch deutlich größer aus. Des Weiteren ist die Anzahl der Abonnenten um 6 % gestiegen – von 4,8 auf 5,1 Millionen. 2017 hatten lediglich 2,9 Millionen Spieler ein Abonnement abgeschlossen. Alle Zahlen werden in folgender Grafik von game anschaulich dargestellt:



© game – Verband der deutschen Games-Branche e.V.


Insgesamt kann zwischen drei verschiedenen Arten von Online-Diensten unterschieden werden:

  • Abonnements wie Nintendo Switch Online, die zum Online-Spielen auf der Konsole benötigt werden.
  • Abo-Modelle, die Spielern Zugang zu dutzenden bis hunderten Titeln gewähren, solange sie das Abo besitzen – zum Beispiel der Xbox Game Pass oder Origin Access von EA.
  • Cloud-Gaming-Dienste wie Google Stadia Pro oder PlayStation Now, welche das Spiel über eine Internetverbindung auf den Bildschirm des Spielers streamen.

Insgesamt zeige das große Wachstum von Online-Diensten, dass sich der Games-Markt in Deutschland wandle, so Felix Falk – Geschäftsführer von game. Er betont das Potenzial von Cloud-Gaming-Diensten, womit keine leistungsstarke Hardware mehr benötigt werde. „In diesem jungen Marktsegment ist gerade viel in Bewegung, von dem wir in Zukunft noch hören werden.“


Zahlen zum gesamten Gaming-Markt in Deutschland


Der deutsche Gaming-Markt ist 2019 im Vergleich zu 2018 um 6 Prozent gewachsen. Somit kommt die Branche auf einen Jahresumsatz von 6,2 Milliarden Euro. Davon entfallen rund 3,9 Milliarden Euro (Steigerung von 11 Prozent) auf den Software-Markt, während der Umsatz mit Spiele-Hardware um 2 Prozent gesunken ist und nur noch 2,4 Milliarden Euro ausmacht.


Wie viele Abos im Gaming-Bereich habt ihr abgeschlossen und warum?


Quelle: game – Newsbild: © game – Verband der deutschen Games-Branche e.V.

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