Masahiro Sakurai spricht über Min Min und das baldige Ende des DLC-Zyklus in Super Smash Bros. Ultimate

  • 14:00 - 18.07.2020
  • Software
  • Nintendo Switch
Masahiro Sakurai Min Min Super Smash Bros. Ultimate © Nintendo

In der neuesten Famitsu-Kolumne zu Super Smash Bros. Ultimate spricht Director Masahiro Sakurai über die Entwicklung von Min Min und teilt seine Hoffnungen und Pläne bezüglich der Präsentationen für die letzten DLC-Charaktere, die sich in Entwicklung befinden: Fans dürfen sich noch auf die fünf restlichen Kämpfer für Fighters Pass Vol. 2 freuen, danach sind keine weiteren Kämpfer geplant, wie Sakurai nun erneut bekräftigt. Nachdem der letzte Kämpfer des aktuellen Fighters Pass (voraussichtlich Ende 2021) erscheinen wird, geht eine langjährige, ununterbrochene Entwicklungsphase zu Ende, die bereits seit der Planungsphase für Super Smash Bros. for Nintendo 3DS und Super Smash Bros. for Wii U ihren Ausgangspunkt nahm – die beiden Spiele wurden bereits während der E3 2011 vor über 9 Jahren erstmals von Satoru Iwata angekündigt.


Dass Sakurai bereits während der Entwicklungsphase diverser neuen Nintendo-Spielen diese testen und begutachten kann, ist bekannt: So ist es keine Überraschung, dass auch ARMS vor der Veröffentlichung von Sakurai unter die Lupe genommen wurde. Sakurai dachte sehr wohl bereits vor Jahren über eine Implementierung eines ARMS-Charakters nach, jedoch war es nicht leicht, ein derart einzigartiges Moveset zum Release von Super Smash Bros. Ultimate entwickeln zu können, daher entschied sich der Smash-Schöpfer zunächst, Spring Man lediglich als Helfertrophäe und ein paar ARMS-Geister als Bonus für das Spiel einzubauen.


Erst als die Entscheidung gefallen war, einen zweiten Fighters Pass für das Spiel zu entwickeln, wurde ARMS erneut ein Thema und das Team rund um Sakurai entschied, einen ARMS-Charakter als DLC-Kämpfer einzubauen. Letztlich wählte der Smash-Director Min Min als ARMS-Repräsentantin aus, da einerseits ARMS-Producer Yabuki sich die Ramen-Bomberin wünschte und andererseits auch Sakurai selbst zunächst Min Min und Ninjara für die am best geeignesten Charaktere für Smash hielt.


Zunächst plante Sakurai, aufgrund der Verwendung des B-Knopfs für die Steuerung des rechten Arms, Min Min ohne jegliche Spezial-Moves einzubauen, jedoch hat er sich daraufhin doch etwas Einzigartiges (für die Spezial Oben und Spezial Unten) einfallen lassen. Der spezielle Spielstil, ihre beiden Arme mit dem A- und B-Knopf getrennt voneinander zu steuern, projiziert gut die entsprechende Spielmechanik in ARMS, was laut Sakurai sehr wichtig sei – das ARMS-Gefühl sollte auch in die Welt von Smash Bros. übertragen werden. Dass die Charakteristiken und die Einzigartigkeit aus den originalen Spielen auch im neuen Projekt zur Geltung kommen, ist für Sakurai die wichtigste Sache, auf die bei der Entwicklung geachtet werden sollte. Im Falle von Min Min denkt Sakurai, dass die ARMS-Kämpferin wahrlich einzigartig geworden ist und er zeigt sich erfreut, dass die Entwicklung des Charakters weniger Probleme bereitete als zunächst befürchtet.


Abschließend erzählt Masahiro Sakurai, dass sein Team aufgrund der Coronavirus-Situation weiterhin von zu Hause aus an der Entwicklung der verbleibenden DLC-Charaktere für Super Smash Bros. Ultimate arbeite. Auch wenn die ungewöhnliche Aufnahme der Min Min-Präsentation aus seinem Wohnzimmer gut funktioniert habe, so hat Sakurai bereits Ideen für Verbesserungen und hofft, dass zukünftige Präsentationen wieder im gewöhnlichen Arbeitsstudio aufgenommen werden können.


Teilt eure Meinungen zur aktuellen Famitsu-Kolumne von Masahiro Sakurai gerne in den Kommentaren!

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