Neues Bildmaterial gewährt Einblicke in ein frühes Entwicklungsstadium von The Legend of Zelda: Breath of the Wild

  • 10:40 - 04.08.2020
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The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Europäisches Coverart © Nintendo

Die Entstehungsgeschichte von The Legend of Zelda: Breath of the Wild ist nach wie vor sehr spannend, denn es scheint seit Jahren eines der wohlbehütetsten Projekte mit höchster Priorität und akribisch durchdachter Konzeption seitens Nintendo zu sein. Im Sommer 2017 – demselben Jahr, in dem The Legend of Zelda: Breath of the Wild auf der Wii U und Nintendo Switch veröffentlicht wurde – präsentierte Nintendo die frühen Entwicklungsstadien des Spiels auf einer Computer Entertainment Developers Conference, kurz CEDEC, in Japan.


Ein Nutzer auf Twitter hat davon nun ein Bild veröffentlicht, welches Link auf einer Burgmauer zeigt:



Ursprünglich hatte Hidemaro Fujibayashi einmal angegeben, dass Nintendo die Erstellung der Spielwelt anhand der Karte von Kyoto, Japan, durchgeführt hätte (wir berichteten). Das veröffentlichte Bild zeigt allerdings die Burg Himeji in Japan, welche nicht in Kyoto steht, sondern in Himeji. Vermutlich erweiterten die Entwickler die Karte um interessante, umliegende Sehenswürdigkeiten und platzierten diese dann in Kyoto. Das Team rund um die Entwicklung von The Legend of Zelda: Breath of the Wild benutzte, laut Aussagen des Autors der Twitter-Mitteilung, angeblich eine 2D-Karte von Kyoto, um die Entfernung zwischen einzelnen Punkten im Spiel abzuschätzen und baute dann bestimmte Orte, wie die Burg Himeji, zu einfachen 3D-Modellen zusammen. Laut seiner Aussage in den Kommentaren ist die ursprüngliche Quelle, aus dem das Bild stammt, wohl aber leider nicht mehr verfügbar.


Zwar wurde die Präsentation nie öffentlich gemacht – von daher gibt es auch keine Aufzeichnungen in Videoform darüber –, aber in letzter Zeit sind noch weitere Bilder über Twitter veröffentlicht worden, die zeigen, wie ambitioniert das Projekt war:



Nintendo scheint die Fortbewegungs- und Erkundungsmechanik des Spiels also anhand von virtuellem Kartenmaterial von Japan ausgiebig getestet zu haben. Die Fallschirmsprung-Funktion, bekannt aus The Legend of Zelda: Skyward Sword, wie sie auf einem der Bilder zu erkennen ist, wurde so im aktuellen Zelda-Ableger allerdings nie eingebaut. Vielleicht findet sie ja noch Anwendung im bereits angekündigten The Legend of Zelda: Breath of the Wild-Sequel.


Was haltet ihr von den Bildern und davon, dass Nintendo so viel Energie in die Entwicklung der Umgebung des Spiels gesteckt hat?

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