Nintendo bleibt trotz Pandemie stark im Geschäft – Hardware und Software verkaufen sich weiterhin gut

  • 11:20 - 06.08.2020
  • Software
  • Nintendo Switch
Nintendo-Logo Foto: © ntower

Alle drei Monate gibt Nintendo Auskunft darüber, wie es finanziell um das Unternehmen steht. So lassen sich auch dieses Mal die Zahlen zum ersten Quartal des aktuellen Fiskaljahres, welches den Zeitraum von Anfang April bis Ende Juni umfasst, einsehen. Trotz Pandemie bleibt Nintendo stark im Geschäft und kann sogar im Vergleich zum vorherigen Fiskaljahr eine Steigerung ihrer Einnahmen verzeichnen. Trotz des guten Starts ins Geschäftsjahr 2021 bleiben die Prognosen des japanischen Unternehmens unverändert.


Nettoumsatz

  • 3,58 Milliarden Yen
  • 28,57 Millionen Euro
  • gegenüber dem Vorjahr: + 108,1 %
  • Prognose Fiskaljahr 2021: 1,2 Billionen Yen (- 8,3 %)

Operatives Ergebnis

  • 144,74 Milliarden Yen
  • 1,16 Milliarden Euro
  • gegenüber dem Vorjahr: + 427,7 %
  • Prognose Fiskaljahr 2021: 300,00 Milliarden Yen (- 14,9 %)

Gewinn vor Steuern

  • 150,33 Milliarden Yen
  • 1,20 Milliarden Euro
  • gegenüber dem Vorjahr: + 576,2 %
  • Prognose Fiskaljahr 2021: 290,00 Milliarden Yen (- 19,5 %)

Nettogewinn

  • 106,48 Milliarden Yen
  • 850,63 Millionen Euro
  • gegenüber dem Vorjahr: + 541,3 %
  • Prognose Fiskaljahr 2021: 200,00 Milliarden Yen (- 22,7 %)


Trotz der Lieferengpässe sowohl beim Vertrieb als auch bei der Herstellung der Nintendo Switch verzeichnet der Konzern keinen Einbruch in der Verkaufsstatistik, wie sich in der nachfolgenden Grafik erkennen lässt. Nichtsdestotrotz rechnet man bei Nintendo weiterhin mit eventuellen Einbußen im Konsolengeschäft. Dem wolle man allerdings bestmöglich entgegenwirken. Mit Paper Mario: The Origami King und der Neuauflage von Pikmin 3 möchte man die gute Bilanz im Software-Sektor auch im folgenden Quartal gewährleisten. Zudem verkaufen sich Blockbuster aus dem vorherigen Quartal weiterhin gut. Vor allem Animal Crossing: New Horizons schreibt unverändert hervorragende Zahlen, aber auch die Neuveröffentlichung von Xenoblade Chronicles läuft immer noch gut.


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© Nintendo


Weiterhin verzeichnet man nach wie vor eine hohe Steigerung beim Verkauf von digitaler Software im Vergleich zum Vorjahr, wie sich einer weiteren Grafik entnehmen lässt. Das Geschäft rund um Spiele-Downloads im Nintendo eShop dürfte daher immer mehr an Bedeutung für das japanische Unternehmen gewinnen, was sich nicht zuletzt auch durch den Vertrieb digitaler Addons für First-Party-Spiele wie Pokémon Schild und Schwert, dessen zweite Hälfte Die Schneelande der Krone im Herbst veröffentlicht wird, äußert.


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© Nintendo


Auch die Einnahmen abseits des Geschäfts rund um Nintendo Switch-Hardware und -Software können eine Steigerung im Umsatz verzeichnen. Zu den Verkäufen im Smartphone-Sektor gesellt sich nun auch die in diesem Jahr gestartete Kollaboration mit dem Spielzeuggiganten LEGO, welche zusätzliche Einnahmen generiert.


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© Nintendo / LEGO


Was wünscht ihr euch für die Zukunft von Nintendo? Glaubt ihr, das japanische Unternehmen kann den Kurs halten?

Quellenangabe: Nintendo (1) (2)

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