Nintendo äußert sich zum Entwicklungsprozess der vielen Bewohner in Animal Crossing: New Horizons

  • 14:20 - 08.09.2020
  • Software
  • Nintendo Switch
Animal Crossing: New Horizons - Herbst © Nintendo, Bildmontage: © ntower

In der entwicklungsorientierten Konferenz CEDEC 2020, die vor Kurzem in Japan stattfand, sprachen einige Nintendo-Entwickler über ihre Arbeit an Animal Crossing: New Horizons. Sie äußerten sich unter anderem zum Entwicklungsprozess der vielen verschiedenen Bewohner, die man auf seine Insel holen kann.


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© Nintendo


In Animal Crossing: New Horizons gibt es insgesamt zirka 400 einzigartige Bewohner und das Ziel war es, dass jeder Spieler die Möglichkeit haben sollte, seine Lieblingsbewohner zu bekommen, um sie seinen Freunden präsentieren zu können. Die Entwickler haben außerdem darauf geachtet, die Bewohner so liebevoll und interessant zu gestalten, dass man sich gerne selbst mit ihnen unterhalten und interagieren möchte. Auch sollten sie so spannend sein, dass man sie gerne bei ihren alltäglichen Tätigkeiten beobachten möchte.


Um das zu erreichen, haben die Entwickler bei jedem Bewohner einer Art mit einer Silhouette begonnen, die für ihn charakteristisch ist. Dies ist eine einfache Vorgehensweise, von der aus man detaillierte Charaktere erschaffen kann, ohne dass sie zu sehr herausstechen. Die Entwickler betonten, dass zum Beispiel Katzen aus der Entfernung alle sehr ähnlich seien, sie jedoch bei näherem Betrachten individuelle Muster und Eigenarten aufweisen würden.


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© Nintendo


Für die Persönlichkeiten der einzelnen Bewohnern haben die Entwickler sich an realen Personen orientiert. So wurde zunächst überlegt, wie man jede der fünf Persönlichkeiten visuell darstellen kann, sodass Spieler Ähnlichkeiten zu realen Personen in ihrem eigenen Umkreis feststellen können. Deshalb wurden alle 35 Arten so gestaltet, sodass ihre unverkennbaren Merkmale direkt zum Vorschein kommen. Emotionen werden allerdings alle gleich ausgedrückt, sodass der Spieler sich noch tiefer mit den Bewohnern verbunden fühlen kann.


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© Nintendo


Außerdem gibt es für die Bewohner zwei verschiedene Arten zu interagieren. Dabei gibt es die Tätigkeiten, die sie von sich aus tun und solche, die durch eine bestimmte Situation hervorgerufen werden. Dazu zählen zum Beispiel Essen, Yoga, Fegen, Angeln und viele weitere Aktionen. So hört man talentierte Sänger öfter und Leseratten lassen sich regelmäßiger mit einem Buch im Gras nieder, Nintendo hat dahingehend die Frequenz nach und nach soweit angepasst, sodass es aussieht, als hätten die Bewohner einen freien Willen. Dazu gehört auch, dass sie ihre Kleidung je nach Situation anpassen, was unter anderem vom Wetter oder von der Tageszeit abhängig ist. Sehen Bewohner zum Beispiel ein Insekt, hängt es von ihnen selbst ab, wie sie darauf reagieren. Jedoch überlegen sie zunächst, wie sie auf das Objekt reagieren möchten, ehe sie es schließlich tun.


Den Entwicklern von Nintendo war es letztendlich wichtig, dass jeder Spieler eigene Erinnerungen mit seinen Bewohnern kreieren kann, die mit jedem Tag mehr werden. Viele weitere Bilder von der Konferenz könnt ihr euch hier ansehen.


Gefallen euch solche kleinen Einblicke hinter die Kulissen eines Spiels?

Quellenangabe: GoNintendo, 4Gamer.net

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