Zeichnerinnen der The Legend of Zelda: Twilight Princess-Mangas sprechen ausführlich über die Story und Unterschiede zum Spiel

  • 17:00 - 22.09.2020
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The Legend of Zelda: Twilight Princess © Nintendo

Die japanischen Manga-Zeichnerinnen A. Honda und S. Nagano (besser bekannt unter dem gemeinsamen Namen Akira Himekawa) sind für die Manga-Bände von The Legend of Zelda: Twilight Princess verantwortlich, die bereits seit 2016 erhältlich sind und voraussichtlich im Frühling 2021 mit dem finalen Band 8 ihr Ende nehmen werden. Die beiden verrieten, dass Leser sich im letzten Band auf einen spannende Geschichte freuen können, die im Detail erzählen wird, wie ein Bub sich im Laufe der Zeit zum Helden Link entwickelt.


In einem Videointerview mit dem Manga-Verlag Viz Media haben Akira Himekawa zudem ausführlich über die Unterschiede zwischen dem Videospiel und dem Manga zu The Legend of Zelda: Twilight Princess gesprochen, welches ihr euch nachfolgend ansehen könnt, aber Achtung: Es werden große Story-Spoiler werden gezeigt!



Wir haben für euch zudem die wichtigsten Aussagen des Videos auf Deutsch übersetzt und in Textform zusammengefasst – seid jedoch erneut gewarnt, dass einige Story-Spoiler behandelt werden:

  • Da The Legend of Zelda: Twilight Princess eine sehr dunkle und düstere Geschichte behandelt, haben die beiden Künstlerinnen Wert darauf gelegt, Links Freunde sowie normale, freundliche Leute zu zeichnen, die man auch in echt treffen könnte, sodass Leser besser mit den Charakteren sympathisieren können.
  • Die wahre Gestalt der namensgebenden Schattenprinzessin Midna wird im Spiel Twilight Princess erst am Ende enthüllt, während im Manga diese bereits am Anfang verraten wird. Der Grund ist, dass die beiden Künstlerinnen im Manga bereits von Anfang an die Bedeutung der Krise, in welche Prinzessin Midna involviert ist, und die Wichtigkeit der Rolle von Link in der Story veranschaulichen wollten.
  • Im Spiel wird relativ früh unter anderem die junge Ilia bei Ordon Village von König Bulblin entführt und Link bewusstlos geschlagen. Im Laufe des Spiels kommt es schließlich öfters zu Boss-Begegnungen zwischen Link und König Bulblin, bei denen es um Leben und Tod geht. Die Manga-Zeichnerinnen wollten die Wichtigkeit, König Bulblin um jeden Preis mithilfe der Kraft des Triforces zu besiegen, hervorheben und haben zusätzlich eine Szene dem Buch hinzugefügt, bei dem der rigorose Bulbin dem Protagonisten Link seinen linken Arm abtrennt, um der Geschichte noch mehr Dramatik zu verleihen.
  • Akira Himekawa haben eine Geschichte kreiert, wo Leser erfahren können, wie sich die Prinzessinen Midna und Zelda das erste Mal getroffen haben und Freunde geworden sind. Dies wurde im Spiel nicht annähernd so detailliert behandelt und lediglich angedeutet – das ist der Grund, wieso die beiden diese Beziehung im Manga noch weiter beleuchteten und eine eigene Storyline dazu kreiert haben. Im Manga sind erstmals Abbildungen von Prinzessin Zelda und Midna als junge Kinder zu sehen und Leser können die emotionale Geschichte zwischen den beiden neu erleben.

Wie gefällt euch das Spiel The Legend of Zelda: Twilight Princess und wie gefallen euch die entsprechenden Manga-Bände?

Quellenangabe: YouTube (vizmedia)

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