Digital Foundry nimmt Ori and the Will of the Wisps unter die Lupe – Moon Studios arbeitet an einem Patch zur Behebung der Fehler und Spielabstürze

  • 18:20 - 28.09.2020
  • Software
  • Nintendo Switch
Ori and the Will of the Wisps © Microsoft

Seit der Ankündigung und anschließenden Veröffentlichung von Ori and the Will of the Wisps im Nintendo eShop für die Nintendo Switch begeistert das hochgelobte Sequel von Ori and the Blind Forest die Videospielwelt. Nach der Veröffentlichung auf der Xbox One und dessen technischer Analyse nahmen unsere Kollegen von Digital Foundry natürlich auch die portable Version von Ori and the Will of the Wisps unter die Lupe – sogar gemeinsam mit den Entwicklern von Moon Studios.


Im Laufe des zwanzigminütigen Videos sprach John Linnenann von Digital Foundry mit Gennadiy Korol nicht nur über die genauen Ziele bei den Entwicklungen der Portierung, sondern gewähren auch einen sehr detaillierten und einzigartigen Einblick in die grafische Aufmachung der jeweiligen Gebiete und Gegner, welche mit maßgeblich an der Atmosphäre beteiligt ist. In erster Linie stand zuerst das Erreichen der 30 FPS im Vordergrund der Entwicklungen, allerdings empfand der Mitgründer von Moon Studios die – schlussendlich auch erreichten – 60 Frames per Second schnell als unverzichtbar für die Spielerfahrung.


Die Portierung von Ori and the Will of the Wisps sei in vielerlei Hinsicht eine Herausforderung für die Entwickler gewesen. Im Vergleich mit der ursprünglichen Xbox One-Version mussten viele Dinge an den Hybriden von Nintendo angepasst und überarbeitet werden – ohne diese Anpassungen lief das Sequel im Durchschnitt mit 20 FPS auf der Nintendo Switch. Für die Lösung der technischen Einschränkungen und Probleme sowie zur Entlastung der GPU entwickelte Moon Studios schon damals mit "Moonity" eine angepasste (Unity-)Engine für Ori and the Will of the Wisps, mit welcher auch diese Hürden gemeistert und dadurch eine durchaus respektable Portierung und Leistung ermöglicht werden konnte.


Das komplette Video zu den technischen Aspekten von Ori and the Will of the Wisps für die Nintendo Switch mit den Kommentaren und Hintergrundinfos der Entwickler könnt ihr euch hier anschauen:



Allerdings hatte die Veröffentlichung auf der Nintendo Switch auch ein paar Schattenseiten und kleinere Schönheitsfehler im Gepäck. Zwar wurde das ursprünglich gesetzte Ziel der 60 FPS erreicht, allerdings beschwerten sich seither einige Spieler über regelmäßige Fehler und Spielabstürze der portablen Version. Bei ResetEra gab Thomas Mahler – Mitgründer und Geschäftsführer von Moon Studios – nun aber schon Entwarnung: So arbeite das österreichische Entwicklerstudio bereits mit Hochdruck an einem Patch für die portable Version von Ori and the Will of the Wisps, welcher natürlich möglichst zeitnah veröffentlicht und die ärgerlichen Fehler und Spielabstürze aus der Welt schaffen soll.


Doch auch für die Käufer und Interessenten der Collector's Edition und den regulären Handelsversionen gibt es positive Neuigkeiten. So sollen die Cartridges der im Dezember kommenden physischen Versionen von Ori and the Will of the Wisps den Performance-Patch schon beinhalten, sodass die Käufer mit der Veröffentlichung möglichst keine veraltete Version erhalten. Ein genaues Erscheinungsdatum steht bisher noch nicht fest, jedoch listen erste Einzel- und Onlinehändler die Handelsversionen von Ori and the Blind Forest und Ori and the Will of the Wisps für den 08.12.2020 – also passend zum kommenden Weihnachtsgeschäft. Wir halten euch diesbezüglich natürlich auf dem Laufenden!


Seid ihr zufrieden mit der Portierung von Ori and the Will of the Wisps auf die Nintendo Switch?

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