Portable Konsole statt Planet: SEGA stellt Handheld-Prototypen Venus zum ersten Mal vor

  • 10:20 - 02.12.2020
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SEGA © SEGA

Es gab eine Zeit, in der SEGA als Hersteller von Konsolen eine feste Größe im Markt und für Nintendo eine große Konkurrenz war. Mittlerweile stellt das Unternehmen zwar keine neuen Konsolen mehr her, aber trotzdem lässt SEGA anlässlich seines 60-jährigen Bestehens diese Zeit nochmal Revue passieren. In einem Video stellt der Producer und Manager von SEGA, Hiroyuki Miyazaki, die verschiedenen Konsolen, die SEGA in mehr als zwei Jahrzehnten veröffentlicht hat, nun vor.



Angefangen vom 1983 erschienenen SG-1000, welcher in Japan zur gleichen Zeit wie das Famicom erschienen ist, bis hin zur letzten großen Heimkonsole – der Dreamcast. Während der Präsentation geht Hiroyuki Miyazaki detailliert darauf ein, dass SEGA für ihre internen Prototypen gerne Namen von Planeten verwendet habe. Bis auf den PlayStation 1-Konkurrenten, den Saturn, hat das Unternehmen aber bekanntermaßen keine der Namen für ihre Konsolen selbst verwendet.


In der Präsentation spricht er auch unter anderem den Nomad an, prinzipiell ein tragbares Mega Drive-System, welches 1996 auf den Markt kam und SEGAs Versuch war, dem Nintendo Game Boy in Nordamerika die Kontrolle über den Handheld-Markt abzuringen. Dabei holte er überraschenderweise auch kurz den Prototypen mit Codenamen „Venus“ unter dem Tisch hervor (ab Minute 11:35 im Video). Dieser war bisher noch nie der Öffentlichkeit präsentiert worden und zeigt ein etwas weniger seltsames Design, als das, was wir Endkonsumenten mit dem Nomad erhalten haben. Zum Vergleich hier mal zwei Bilder:


SEGA Venus (Prototyp)

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© SEGA


SEGA Nomad

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© SEGA


Aufgrund des ausbleibenden Erfolges hatte SEGA übrigens auf die Veröffentlichung des Nomad außerhalb Amerikas verzichtet. Vor dessen Erscheinen hatte SEGA mit dem bekannteren Game Gear bereits einen Angriff auf den Markt für tragbare Konsolen gestartet, doch leider auch nur mit recht mäßigem Erfolg. Anlässlich des diesjährigen Jubiläums hat SEGA mit dem Game Gear Micro übrigens eine ganz besondere „Überraschung“ für alle SEGA-Fans veröffentlicht (wir berichteten).


Wie gefällt euch das Design des Nomad-Prototypen?

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