Keine Verfilmung von The Legend of Zelda? Nintendo stellte angeblich Arbeit mit Netflix aufgrund von Leaks ein

  • 19:20 - 02.02.2021
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Gerücht
© Nintendo / Monolith Soft, Bildmontage: © ntower

Netflix-Adaptionen von Videospielen sind zurzeit voll im Trend, seien es Serien zu Sonic the Hedgehog, Castlevania, Assassin's Creed, Resident Evil, The Witcher oder Tomb Raider. Auch Gerüchte über eine mögliche Netflix-Serie zu The Legend of Zelda gab es bereits seit sechs Jahren, als das The Wall Street Journal davon sprach, dass Netflix das neue Zelda-Live-Action-Projekt als "Game of Thrones" für eine Familienzielgruppe beschrieb. Trotz anhaltender Gerüchte wurden seitens Netflix und Nintendo nie offizielle Ankündigungen oder Andeutungen gemacht, dass tatsächlich eine Verfilmung in Planung sei.


Nun sorgen Aussagen des bekannten amerikanischen Fernsehmoderators und Comedians Adam Conover für Aufsehen, der auch für seine Arbeit am YouTube-Channel CollegeHumor bekannt ist. Conover erzählt, dass eine Zelda-Netflix-Serie in den Jahren 2014 und 2015 tatsächlich in Planung gewesen sei (siehe erster Absatz), jedoch vonseiten Netflix Leaks an die Öffentlichkeit gelangt sein sollen, was zu einen massiven Vertrauensbruch und der Einstampfung des Projekts seitens Nintendo geführt haben soll:

Zitat

Von meinem Boss (bei CollegeHumor) weiß ich, dass jemand bei Netflix das The Legend of Zelda-Projekt geleakt hat, obwohl niemand darüber hätte reden dürfen, was Nintendo zur Weißglut brachte ... Es war schließlich das erste Mal seit Jahren, dass sie so eine Art von Projekt mit einer ihrer IPs machen wollten. Aber als Netflix das geleakt hat, war Nintendo so erzürnt, dass sie den Stecker komplett gezogen haben: Alles wurde abgeblasen, das ganze Programm, diese Dinge umzusetzen. Niemand hatte damals davon berichtet, dass die Informationen von Netflix geleakt wurden, was zum Tod des gesamten Projektes führte.


In folgendem Video (ab 39:05) erzählt Adam Conover zudem, dass er damals (vor ca. sechs Jahren) bei CollegeHumor an einem geheimen Starfox-Projekt mit Knetanimationen arbeitete, in welches sogar Shigeru Miyamoto involviert gewesen sein soll. Conover wollte unbedingt Miyamoto persönlich treffen, jedoch habe sein Boss ihm an jenem Tag nicht erlaubt, ins Büro zu kommen, was ihn bis heute ärgert. Der Fernsehmoderator behauptet, dass das Starfox-Projekt ebenfalls eingestampft wurde, da Nintendo nach dem Netflix-Leak kein Vertrauen mehr in Kooperationen dieser Art mit westlichen Partnern gehabt habe:



Vor wenigen Monaten gab es übrigens erneut Gerüchte bezüglich einer Netflix-Zelda-Adaption, die angeblich bald angekündigt werden soll – auch falls Conovers Aussagen stimmen sollten, ist es nicht ganz auszuschließen, dass Nintendo die Pläne einer Zelda-Serie möglicherweise erneut aufgegriffen haben könnte.


Was haltet ihr von den pikanten Details seitens Adam Conover – haltet ihr seine Aussagen für vertrauenswürdig oder zweifelt ihr an der ganzen Geschichte?


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© Nintendo

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