Erinnerungen der Redaktion: Unser Rückblick auf 35 Jahre The Legend of Zelda

  • 18:00 - 21.02.2021
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The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Jubiläums-Artwork
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© Nintendo, Bildmontage: © ntower

Am heutigen Tag wird The Legend of Zelda 35 Jahre alt. Da bleibt uns doch nichts anderes übrig, als den heutigen Tag dafür zu nutzen, um in Erinnerungen zu schwelgen und uns ganz genau daran zurückzuerinnern, als The Legend of Zelda einen wichtigen Teil in unserem Leben eingenommen hatte. So haben auch einige Redakteure die Möglichkeit genutzt, ihre eigenen Erinnerungen und Verbindungen mit The Legend of Zelda in kürzeren Textpassagen niederzuschreiben. Alle Redakteure haben damit ihre völlig eigene Erfahrung gehabt, die sich sicherlich von eurer unterscheidet. Teilt uns doch in den Kommentaren mit, wie ihr mit The Legend of Zelda in Kontakt gekommen seid und welchen Stellenwert die Spieleserie für euch einnimmt.


Die The Legend of Zelda-Reihe hat für mich seit der Kindheit einen besonderen Stellenwert in der Spielewelt. Angefangen hat meine Reise erst auf dem Gameboy mit Zelda Link's Awakening, welches ich zu damaligen Zeiten mit meinem Bruder mehrfach durchgespielt habe. Mir gefällt es, die Rätsel zu lösen, Tempel zu erkunden, die neuen Items zu testen sowie mit einigen sehr kuriosen Figuren zu reden.


Bis dato habe ich letztlich jedes Zelda-Spiel durchgespielt, abgesehen von den ersten beiden Ablegern für das NES. Mein persönlicher Favorit aber war immer The Legend of Zelda: Majora's Mask. Es war anders als die anderen Spiele der Reihe. Das düstere Setting, das sich auch um ernstere Thema dreht wie den Tod, war etwas einzigartiges. Grafisch ist es heutzutage natürlich keine Wucht, hat aber seinen Charme noch lange nicht verloren. Die verfluchten Masken, die man sammeln kann, sind Elemente im Spiel, die ich auch gerne in späteren Spielen gehabt hätte. Am liebsten mochte ich hier immer die Hasenohren und die Goronenhaut. Aber was mich als Kind schon verstört hat, ist das Gesicht des Mondes.


Die Zukunft der The Legend of Zelda-Reihe sieht rosig aus, finde ich. Neben Skyward Sword HD, wessen Original ich übrigens sehr mag, haben wir mit dem Nachfolger zu Breath of the Wild noch zwei sehr gute Spiele in der Zukunft. Ich erwarte über die Jahre hinweg natürlich noch einige Remakes und Ports sowie auch hoffentlich ein neues 2D-Zelda. Abschließend wünsche ich Link und Zelda alles Gute zum 35. Geburtstag!


Meine erste Berührung mit der The Legend Zelda-Reihe werde ich wohl nie vergessen. Zu meinem Geburtstag hatte ich die Neuauflage The Legend of Zelda: Link’s Awakening DX für den Gameboy Color geschenkt bekommen. Ich hatte mir den Titel damals gewünscht, weil er in so machen Zeitschriften, die ich damals verschlungen habe, angepriesen und in höchsten Tönen gelobt worden ist. Kaum als ich die Cartridge eingesteckt hatte und das Intro mit der fantastischen Titelmelodie anfing, war ich vom Spiel fasziniert. Das hatte sich auch über Wochen nicht geändert. Dann über Ostern war ich mit meiner Familie an der Nordsee im Urlaub und selbst mein Bruder, der sonst gar nicht so ein Videospielfan ist, war total hin und weg. Den ganzen Urlaub über haben wir uns abgewechselt beim daddeln, zusammen gerätselt und uns über die Schulter geschaut – was zugegebenermaßen gar nicht so einfach war, mangels Hintergrundbeleuchtung beim Gameboy Color. Bis dato ist es einer meiner absoluten Lieblingsteile der Reihe und war froh, dass Nintendo auf der Nintendo Switch nochmal eine überarbeitete Neuauflage herausgebracht hat.


Seitdem bin ich großer Fan der Reihe, jedoch gab es einen Teil, der mich bis heute nie überzeugen konnte: The Legend of Zelda: Twilight Princess. Ich kann gar nicht genau benennen warum, aber der Funke ist leider nie übergesprungen. Für mich hat die Serie insgesamt über die Jahrzehnte nichts an Reiz verloren und ich bin weiterhin gespannt, was Nintendo zukünftig mit Link, Zelda und dem Universum anstellt. Auf weitere 35. Jahre voll spannender Abenteuer!


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© Nintendo

Was haben wir nicht alles schon mit der The Legend of Zelda-Serie erlebt. Wir sind gemeinsam mit dem grünen Helden die ersten Schritte gegangen.


Als ich zum ersten Mal Zelda: Twilight Princess spielte, wusste ich nahezu nichts über dieses Franchise und bereits innerhalb der ersten paar Minuten konnte mich das zunächst völlig unbekannte Abenteuer in den Bann ziehen. Als jemand, der als Kind selbst in einem kleinen Dorf aufgewachsen ist, fühlte ich mich im Dorf Ordon sehr heimisch und ich war fasziniert davon, wie die Weltkarte im Laufe der Zeit immer größer wurde und allerlei Überraschungen bot. Seither habe ich (bis auf Zelda: Four Sword Adventures) jeden einzelnen Ableger nachgeholt und The Legend of Zelda ist zu meiner Lieblings-Videospielreihe geworden.


Mein Lieblingsaspekt neben den magischen Geschichten, Charakteren, Dungeons und Welten ist die Einzigartigkeit eines jeden Zelda-Ablegers. Während andere Spiele oftmals nur wenig ändern, so kann fast jedes Zeldaspiel mit einem einzigartigen Grafikstil, völlig neuer Musik und vielen innovativen Gameplaymechaniken punkten. Ich finde den Mut der Entwickler toll, mal auf einen Cartoon-Look, mal auf einen ernsten Grafikstil, mal auf ein Mehrspielerabenteuer, mal auf ein Spiel mit RPG-Elementen sowie 2D-Sidescrolling-Elementen und mal auf ein völliges Open World-Abenteuer zu setzen, wodurch nie eine Übersättigung zu spüren ist und jedes neue Spiel frisch und besonders wirkt.


Zu meinen persönlichen Highlights in 35 Jahren Zelda zählen das überragende Finale von A Link Between Worlds, das erste Treffen mit Malon auf der Lon Lon-Farm in Ocarina of Time, die gesamte Zora- und Vah Ruta-Quest in Breath of the Wild, das erfolgreiche Abschließen der ersten beiden Ableger (ohne Lösungshilfe) nach hunderten Game Overs und die Gänsehaut-erzeugende Atmosphäre in den letzten Stunden des dritten Tags in Majora's Mask. Ich bin bereit für weitere 35 Jahre voller neuer Zelda-Magie und hoffe, dass zukünftige Spiele noch einen größeren Fokus auf Story und Plottwists legen.


Da ich primär mit dem Game Boy und den Sony-Konsolen PlayStation sowie deren Nachfolger aufgewachsen bin, ging natürlich der Startschuss der Reihe an mir vorbei. Dennoch war es das Franchise, was mich nebst Super Mario immer neidisch auf die Nintendo-Konsolen schielen ließ. Mein allererstes Spiel der Serie war daher das originale The Legend of Zelda: Link's Awakening. Der Titel bedeutet mir demnach eine Menge, weil es mich zum ersten Mal in diese unschuldige Welt entführt hat, die ich anschließend lieben gelernt habe. Zum Glück haben die großen 3D-Ableger jeweils eine Neuauflage für den meiner Meinung nach allerbesten Handheld, dem 3DS, spendiert bekommen, wodurch ich diese eifrig nachholen konnte. Bis heute fehlen mir leider noch etliche Einträge der Reihe in meiner persönlichen Videospielhistorie, doch ein Großteil davon steht weiterhin auf meiner Liste, die es schrittweise abzuarbeiten gilt und ich freue mich auf all die virtuellen Abenteuer, die mir noch bevorstehen.


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© Nintendo

Auch die dritte Dimension konnte uns nicht davon abhalten, die bösen Machenschaften von Ganon zu verhindern.


Es soll durchaus auch Leute geben, die in ihrem Leben noch keine 35 Jahre mit The Legend of Zelda verbracht haben – abgesehen von meinem Alter, welches rein rechnerisch auch nicht mit dem nun erreichten Alter von The Legend of Zelda übereinstimmt, gehöre ich zu dieser seltenen Lebensform, die nicht jeden Ableger gespielt hat.


Ich habe als Kind aber total gerne die ersten Spiele auf dem Game Boy gespielt und Link's Awakening gehörte zu meinen damaligen Lieblingsspielen. Umso begeisterter war ich dann von der Veröffentlichung des Spiels auf der Nintendo Switch und habe viele Stunden investiert, um jede kleinste Ecke zu erkunden und in Erinnerungen zu schwelgen. Den Umschwung der populären Reihe auf die Heimkonsolen und zu der dreidimensionalen Grafik habe ich damals verpasst, auch wenn ich den einen oder anderen Teil aber zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt habe. Obwohl ich nicht einmal einen genauen Grund nennen kann, konnten mich die 3D-Teile aber nie vollends in den Bann ziehen – außer The Legend of Zelda: Breath of the Wild.


Zu Beginn ein wenig durch den Spielemangel der Nintendo Switch genötigt, habe ich in den ersten Wochen unzählige Stunden einfach nur darin verbracht, die Landschaften zu bereisen und Geheimnisse zu lüften. Es hatte schon etwas beruhigendes, nach der Arbeit den Fernseher anzuschmeißen und auf einem Pferd, zu Fuß oder mit dem Gleiter für 1-2 Stunden ohne Gedanken und Plan umherzureisen und neue Gebiete zu erkunden. Ich hatte kein großes Interesse, strikt nach der Geschichte zu spielen, ich war mehr der Entdecker und habe am Ende auch ziemlich lange zum Vollenden der eigentlichen Story gebraucht. Ich bin schon tierisch auf die Fortsetzung gespannt und selbst wenn ich nicht seit unzähligen Jahren ein riesiger Fan der Spielereihe bin und jeden Schnipsel der Lore verstehe, hatte ich bisher meinen Spaß mit den Spielen, die ich bisher gespielt habe – auf die nächsten 35 Jahre!


Ich würde mich persönlich nicht als absoluten Zelda-Fan bezeichnen – dafür habe ich zu wenige Spiele der legendären Reihe gespielt. Allerdings habe ich über die Jahre doch einige Erfahrungen mit der Reihe machen können, die mir in Erinnerung geblieben sind. Da wäre mein erster Berührungspunkt mit der Reihe: Ocarina of Time auf dem Nintendo 3DS. Leider konnte mich die Reihe damals noch nicht so begeistern, allerdings schiebe ich es mittlerweile weniger auf das Spiel und mehr auf meinen früheren Spielegeschmack. Als ich dann einige Jahre später Wind Waker HD auf der Wii U gespielt habe, wurde ich auch endlich mit der Reihe warm und spielte seitdem noch Tri Force Heroes, Twilight Princess HD, Breath of the Wild, das Link's Awakening-Remake und erst letztens Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung.


Besonders zwei Spiele sind mir in Erinnerung geblieben. Tri Force Heroes war ein sehr solides Mehrspieler-Zelda-Spiel, das ich aufgrund der sehr interessanten Ideen, dem benötigten Teamwork und meinem damals noch neuen Freundeskreis sehr genossen habe. Mein Highlight ist aber definitiv Breath of the Wild, das zu meinen absoluten Lieblingsspielen gehört. Daher bin ich schon sehr gespannt, was wir als nächstes von The Legend of Zelda sehen werden.


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© Nintendo

Es ist gar nicht mal so lange her, da waren unsere Abenteuer nahezu grenzenlos.


Auch wenn ich mich heute als The Legend of Zelda-Fan bezeichnen würde, bin ich erst relativ spät mit der Serie in Berührung gekommen. Anders als Mario und Donkey Kong gehörte Link nicht zu den Helden meiner Kindheit, in der ich viel Zeit vor dem SNES verbracht habe. Erst durch die beiden Nintendo GameCube-Teile The Wind Waker und Twilight Princess habe ich das Zelda-Universum kennengelernt und seitdem viele Klassiker der Reihe nachgeholt. Besonders begeistert haben mich dabei immer wieder die fantastisch gestalteten Dungeons, in denen man in jeder Ecke die für Nintendo typische Liebe zum Detail merkt.


Für die Zukunft der Serie wünsche ich mir daher wieder mehr Dungeons! Breath of the Wild ist ein fantastisches Spiel, aber die Titanen waren einfach kein Ersatz für die weitläufigen Tempel, Ruinen, Wälder und Höhlen, die Link in früheren Abenteuern erkundete. Daneben wünsche ich mir aber auch mehr Mut zum ehrgeizigen Storytelling. Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung hat gezeigt, dass ein Fokus auf die Geschichte und eine ansprechende Inszenierung der Marke gut tun und einen noch mehr in die Spielwelt eintauchen lassen.


Es gibt einfach Spiele-Reihen, die meine Kindheit sowie Jugend geprägt haben. Natürlich führt Mario diese Liste an, genau wie Donkey Kong und die kleinen Taschenmonster, doch dazu gehörte ganz klar auch The Legend of Zelda. Während ich beim NES-Titel noch ganz gespannt meinem Cousin und Bruder dabei zugeschaut habe, wie sie sich ins Abenteuer gestürzt haben, war ich ab Link‘s Awakening selbst dran, unseren Helden mit grüner Mütze ins Unglück zu stürzen. Da der Gameboy-Titel mein erstes Zelda-Spiel war, das ich selbst gespielt habe, war ich natürlich unglaublich glücklich über das Remake für die Nintendo Switch, welches ich nach wie vor liebe.


The Legend of Zelda: Ocarina of Time ist bis heute mein Lieblingsspiel der Reihe, weil es einfach pure Nostalgie für mich ist. Zusammen mit meinem Bruder haben wir uns damals zusammen ins Abenteuer gestürzt, ehe ich dann auch irgendwann mutig genug war, es mit Ganon alleine aufzunehmen. Noch heute summe ich die Gerudo-Melodie vor mich hin und wie lange ich einfach nur auf Epona durch die Gegend geritten bin, kann ich schon gar nicht mehr zählen. Selbstverständlich änderte sich das Zelda-Erlebnis noch mal gehörig mit dem Release von Breath of the Wild, das einfach ein unbeschreiblich guter Zelda-Teil ist. Man kann so viel machen, ohne der Story zu folgen und alleine das herumreisen macht so viel Spaß, sodass man da locker einige Stunden oder Tage mit verbummeln kann. Die Titanen waren zwar eine schöne Abwechslung, aber ich mag dann doch die klassischen Dungeons lieber.


In Zukunft freue ich mich natürlich auf Breath of the Wild 2 und ich würde mir eine Neuauflage von Ocarina of Time und Majora‘s Mask für die Nintendo Switch wünschen, da diese beiden Teile einfach einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Aber auch Story of Seasons, Minish Cap und Twilight Princess habe ich noch gut in Erinnerung, auch wenn die Steuerung mit dem Wii-Controller mehr als ungewohnt war. Und Wind Waker? Das hat mich trotz völlig ungewohnter Grafik sehr positiv überrascht. Ja, Link, du begeisterst mich immer wieder aufs Neue und ich stehe dir auch weiterhin gerne zur Seite, um die Welt zu retten.


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© Nintendo

Was erwartet uns in der Zukunft? Da sind wir auch sehr gespannt!


The Legend of Zelda – vier magische Worte, die in mir viel auslösen. Wie bei vielen anderen Nintendo-IPs auch hatte ich meinen ersten Kontakt mit der Welt und den Figuren von The Legend of Zelda durch die Super Smash Bros.-Reihe. Nicht lange danach richteten sich meine glänzenden Kindesaugen auf die zur damaligen Zeit aktuellen Serienableger Ocarina of Time 3D und Skyward Sword. Während ich mit Ersterem aufgrund meiner fehlenden Erfahrung im Genre so einige Probleme hatte, fiel mir der Wii-Teil schon deutlich einfacher und konnte mich durch die intuitive Bewegungssteuerung sofort begeistern.


In den Folgejahren nahm ich so ziemlich alles mit, was mir Nintendo an Zelda-Content entgegengeworfen hat und holte zudem ein paar der früheren Titel nach. Schnell musste ich feststellen, dass die klassischen 2D- beziehungsweise Top-Down-Spiele nicht so recht in mein Beuteschema passen. Aus diesem Grund habe ich die meisten Ableger dieser Machart übersprungen und bin gleich zu den – für mich – deutlich aufregenderen 3D-Abenteuern übergegangen. Auch wenn ich bis hier hin und wieder auf so einige Stolpersteine gestoßen bin, konnte ich Links Quest im dreidimensionalen Raum in mein Herz schließen. Vor allen Dingen das originale The Wind Waker und konsequenterweise The Wind Waker HD versprühten ein wahrlich magisches Gefühl.


Zusammen mit mir ist auch die The Legend of Zelda-Reihe aufgewachsen. Breath of the Wild ist das neue Maß für die Zukunft der Serie und das zurecht. Bis heute kann ich nicht wirklich begreifen, was für ein Wunder der Videospielgeschichte Eiji Aonuma und sein Team da auf die Beine gestellt haben. Auch fast vier Jahre nach seiner Veröffentlichung hält der Zauber an und Spieler aus aller Welt entdecken neue Geheimnisse, Tricks und Besonderheiten. Ich bin stolz darauf, wie sehr sich die Marke gemausert hat und freue mich umso mehr darauf, wohin uns die Reise als nächstes bringt. Auf viele weitere magische Momente – hoffentlich bald auch im Nachfolger zu Breath of the Wild!


Wer einen Blick in mein Arbeitszimmer wagt, wird schnell feststellen, dass ich ein riesiger Fan von The Legend of Zelda bin. Seien es die amiibo aus dem Zelda-Universum, CDs mit Liedern der Videospiele oder eben alle bisher erschienen Videospiele selbst. Alles muss nach und nach in meinem Besitz wandern. Schuld daran sind vor allem Ocarina of Time und A Link to the Past.


Ersteres hat mich zu N64-Zeiten einfach durch die 3D-Umgebung und das abwechslungsreich gestaltete Hyrule über Stunden an den Bildschirm gefesselt, wohingegen der 2D-Ableger dank des Wechsels zwischen Licht- und Schattenwelt enorme Abwechslung bot. Doch auch spätere Titel und vor allem die Mehrspieler-Abenteuer machen mir bis heute unheimlich viel Spaß und ich bin gespannt auf alles, was uns noch erwartet.


Meine Hoffnungen sind für die Feierlichkeiten des Jubiläums, dass uns spannende Überraschungen erwarten und die heiß diskutierte Kollektion von Zelda-Spielen Wirklichkeit wird. Doch auch ohne eine solche werde ich in den eigenen vier Wänden ordentlich feiern und genug Titel zur Auswahl habe ich ja.


Ich bin immer noch überrascht, wie viele 35-jährige Jubiläen von Nintendo wir innerhalb eines Jahres feiern. Erst feiert Super Mario Bros., am heutigen Sonntag ist The Legend of Zelda 35 geworden, im Sommer wird die Metroid-Marke das 35-jährige Jubiläum feiern und natürlich darf man auch Kid Icarus und Castlevania nicht vergessen. Zwischen dem Jahr 1985 und 1986 hat Nintendo offenbar Geschichte geschrieben und noch heute sehr bekannte Marken in die Welt gebracht und sich somit eine sehr wichtige Position in der Videospielindustrie gesichert, welche die damalige Konkurrenz aus dem Hause SEGA und Atari hinter sich lassen konnte.


Ich schäme mich heute immer noch dafür, bei der The Legend of Zelda-Serie viel zu spät eingestiegen zu sein. Erst The Legend of Zelda: A Link Between Worlds konnte mich im Jahr 2013 fesseln und somit erfolgreich in das The Legend of Zelda-Universum einführen. Das habe ich bereits zuvor mit der Nintendo 64- und Nintendo 3DS-Version von The Legend of Zelda: Ocarina of Time versucht und habe einfach nicht motiviert einsteigen können. Doch nachdem ich begeistert A Link Between Worlds durchgespielt hatte, konnte ich die meisten wichtigen Titel, egal ob 2D oder 3D, nachholen und genießen können. The Legend of Zelda ist ein zeitloses Abenteuer, welches bis auf grafische Differenzen heute noch genauso wie damals genossen werden kann, das kann man nicht von jedem Spiel behaupten.


The Legend of Zelda hat aber mit Breath of the Wild das jugendliche Alter verlassen und fühlt sich somit wesentlich erwachsener an als alle ihre Vorgänger. Mit nahezu grenzenloser Freiheit genießt der Spieler / die Spielerin das Abenteuer, ohne überhaupt gelangweilt zu sein. Breath of the Wild zeigt einfach, dass Nintendo die Marke besonders wichtig ist und das Unternehmen hat keine Kosten und Mühen gescheut, um einen ultimativen Einstiegstitel für die damals junge Nintendo Switch-Konsole zu kreieren. The Legend of Zelda genießt somit heute noch sehr viel Liebe von Nintendo und das wird sich hoffentlich auch in der Zukunft nicht ändern. Ich freue mich auf den Nachfolger von The Legend of Zelda: Breath of the Wild und blicke sehr optimistisch in die Zukunft, die unter der Leitung von Eiji Aonuma in sicheren Händen liegt.


Nun seid ihr dran, was verbindet ihr mit der The Legend of Zelda-Reihe, wann seid ihr eingestiegen? Teilt es uns in den Kommentaren mit.

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