Erinnerungen der Redaktion: Unser Rückblick auf 25 Jahre Pokémon

  • 20:20 - 27.02.2021
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Pokémon - Videospiele, Konsolen und Zubehör
Themenwoche
© Nintendo / Creatures / GAME FREAK

In dieser Woche zelebriert The Pokémon Company in Japan das 25. Jubiläum seit der Veröffentlichung der ersten Generation. Seitdem begleiten und begeistern uns die Taschenmonster, von denen es bis zum heutigen Tag satte 898 verschiedene gibt. Zusätzlich gibt es schier endloses Merchandise, tausende verschiedene Sammelkarten, unzählige Folgen und Filme des Animes sowie ziemlich viele Videospielableger – und ein Großteil von uns verbindet seine ganz persönliche Geschichte mit Pokémon. Daher möchten wir unsere kleine Pokémon-Themenwoche mit einer neuen "Erinnerungen der Redaktion" abschließen, welche wir erst in der vergangenen Woche zu The Legend of Zelda erstmals starteten uns sich großer Belebtheit erfreute. Hier findet ihr die schönsten und denkwürdigsten Erinnerungen unserer Redaktion zum 25. Jubiläum von Pokémon – wir wünschen viel Spaß beim Lesen:

Zuvor schon als Anime gesehen, war es Pokémon Gelbe Edition, welche ich 2001 bekommen habe und die meine Liebe zu dem Taschenmonster-Franchise auf alle Ewigkeit zementiert hat. Tausende Stunden habe ich nun schon in die Rollenspiele investiert und auch ein Großteil der Spin-Off-Titel konnte mich überzeugen. Jedes Spiel der Reihe befindet sich in meiner Sammlung, oftmals sogar in mehreren Sprachen. Gerade bei den neueren Teilen der Hauptspiele mehren sich die Beschwerden der Fans, oftmals zurecht, doch ist die Serie gerade wegen der Pokémon außer Konkurrenz. Kein anderes Franchise kann mit so vielen mit Liebe gestalteten Monstern glänzen.


Jeder Mensch findet zumindest ein Pokémon, mit dem er sich identifizieren kann. Gerade als Kind war der soziale Aspekt für mich bedeutend. Einige meiner schönsten Erinnerungen beinhalten Elemente des Franchise. Besonders wichtig für mich sind zudem Event-Verteilungen. Besondere Pokémon oder Gegenstände, die man nur zeit- und/oder ortsexklusiv erhalten kann, machen das eigene Abenteuer – und den eigenen Spielstand – zu etwas ganz Besonderen. Doch auch abseits davon macht das Konzept, eine Region zu erkunden, Pokémon zu fangen und Champ der Pokémon-Liga zu werden, auch Jahrzehnte später immer noch Spaß. Es ist ein zeitloses Konzept, das viele versucht haben, zu kopieren. Geschafft hat es keiner.

Mit dem Jubiläum der Pokémon-Reihe wird mir nicht nur mein eigenes Alter erneut bewusst, sondern kommen mir zugleich viele tolle Erinnerung. Allen voran der Moment, in welchem ich die erste Folge der Serie im Fernsehen sah und sofort begeistert meinen Freunden davon erzählte.


Seitdem habe ich die Serie zwar nur noch mehr oder weniger aktiv verfolgt, immer dabei waren aber die Spiele der Taschenmonster. Begonnen mit den Farben Rot und Blau entstand eine Leidenschaft, die niemals abflachte. Natürlich wird es nie wieder so sein, wie mein erstes Abenteuer mit meinem treuen Begleiter Glumanda, dennoch konnten mich sowohl die Hauptableger als auch die Variationen der Videospiele stets begeistern. Ich hoffe, dass wir noch viele weitere Jahre in die Welt der Pokémon eintauchen dürfen, um jüngeren Generationen aus erster Hand davon berichten zu können, wie wir die Entwicklung dieses Hits live miterlebt haben. Vor allem wünsche ich mir, die Gebiete der Pokémon-Welt mit all ihren Geheimnissen in einer offenen Spielwelt zu erkunden, um wie einst Ash Ketchum der beste Trainer aller Zeiten zu werden und das natürlich wieder mit Glumanda an meiner Seite.

Meine allererste Edition war Pokémon Blau für den Gameboy Color. Mein Bruder hatte es vorher immer gespielt und ich habe begeistert zugeschaut. Als ich später im Alter von 6 - 7 Jahren das erste Mal selbst Hand anlegen durfte, war das ein unglaublich schönes Gefühl für mich. Ich habe gefühlt bei jedem neuen Pokémon meinen Bruder gefragt, ob es gut ist und ihm so den letzten Nerv geraubt. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich mit meinem Schiggy damals durch die Kanto-Region spaziert bin und einen Orden nach dem anderen gesammelt habe. Aus dieser ersten Erfahrung folgten die kommenden Editionen, die ich chronologisch bis zur aktuellsten Generation immer durchgespielt habe.


Ein besonderes Highlight meiner Kindheit möchte ich noch hervorheben und dabei handelt es sich um Pokémon Stadium für das N64. Es war das allererste Pokémon-Spiel mit 3D-Animationen und vor allem Kämpfe mit Glurak waren für mich damals extrem episch. Das für mich größte Highlight waren aber ganz klar die Minispiele. Allen voran die spannenden Auseinandersetzungen bei 'Das Härtner-Duell' oder 'Karpador-Platscher' waren kongenial. Lange Zeit hatten mein Opa und ich immer den Insider "1 vs. 1 Härtner?". Für mich ist Pokémon ein ganz wichtiger Teil meiner Kindheit, Jugend und auch meiner Gegenwart und wünsche der Reihe alles Gute zum 25-jährigen Jubiläum.

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© Nintendo / Creatures / GAME FREAK

Im Jahre 1999 begann hierzulande mit der Pokémon Rote und Blaue Edition das Abenteuer!

Als jemand, der als Kind nicht mit der Pokémon-Reihe aufgewachsen ist, habe ich eine etwas andere Perspektive auf das Franchise als viele andere hier. Erst Pokémon Diamant-Edition sowie Pokémon Weiße Edition am Nintendo DS waren in meiner Jugend die ersten Berührungspunkte mit der Serie, welche sich seit 25 Jahren durch die fantastische Atmosphäre, die nostalgische Musik sowie die abwechslungsreichen Charakterinteraktionen auszeichnen.


Obwohl die Hauptreihe das Herzstück darstellt, ist mein persönliches Highlight Pokémon GO: Der unglaubliche Hype, der durch dieses neuartige Spielkonzept entfacht ist, hat mich im Sommer 2016 voll mitreißen können und zusammen mit Freunden, die zum Teil kaum Berührungspunkte mit Videospielen hatten, nahezu täglich auf Pokémon-Jagden im Freien zu gehen, hat unglaublich Spaß gemacht. Einmal machten wir sogar die ganze Nacht durch, um mit Powerbanks ausgestattet in ein kilometerweit entferntes Nachbardorf zu wandern, was ein richtiges Abenteuerfeeling erzeugte. Gefühlt jeder hatte dieses Spiel und anstatt daheim herumzuhocken, haben sich Menschenmassen (jung wie alt) im Stadtgarten oder an anderen Orten bei Pokéstops getroffen und man hat ein unbeschreibliches Gemeinschaftsgefühl gespürt.


Wenn dann ein Glurak, Dratini oder Lapras von jemandem am Radar entdeckt wurde, ist ein Teil der Gruppe voller Begeisterung aufgesprungen und hat sich hurtig auf den Weg gemacht, den genauen Ort ausfindig zu machen. Gerade in Zeiten von Corona denke ich gerne an diesen Sommer vor 5 Jahren zurück, der die unterschiedlichsten Menschen zusammenbrachte und einen Hype erzeugte, der weit über die Videospielwelt hinausgeht, weshalb Pokémon GO, auch wenn ich es heutzutage nur noch selten spiele, immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben wird.

Ich bin seit dem europäischen Start der ersten Pokémon-Editionen Rot und Blau treuer Anhänger der Videospielserie rund um die zahlreichen Taschenmonster. Bislang gibt es keinen Titel der Hauptreihe, den ich ausgelassen habe. Ich mag zwar nicht der professionellste Trainer sein, doch darauf kommt es mir bei Pokémon gar nicht an. Es ist eher die Unbeschwertheit, die mir vermittelt wird. Es ist eine Welt, in die ich gerne eintauche und in der ich mich gerne für etliche Stunden verliere.


Zu keiner Zeit in meinem Leben habe ich der Reihe den Rücken gekehrt. Selbst damals als selbsternannter Alternativling mit zottigen Dreadlocks, Springerstiefeln und nietenübersäten Klamotten bin ich noch selbstverständlich in den Videospielladen marschiert, um mir den neuesten Ableger zu besorgen. Auch wenn ich nicht vollständig mit der aktuellen Ausrichtung konform gehe, freue ich mich über den anhaltenden Erfolg der Marke und hoffe, dass diese uns noch lange erhalten bleibt und vielleicht auch mal mein künftiger Nachwuchs Gefallen daran findet.

Ich bin ein Kind der 90er – womit auch schon ein Großteil meines Beitrags vorweg genommen wurde. Denn natürlich war Pokémon bei mir, wie bei allen meinen Freunden, ein fester Bestandteil meiner Kindheit. Sei es der Anime, den ich jeden Tag nach der Schule gesehen habe, das Sammelkartenspiel oder natürlich Pokémon Rot, Gold und Saphir, die mich stundenlang an den Game Boy fesselten.


Ich verbinde ungemein viele und schöne Erinnerungen mit den Monstern aus dem Hause GAME FREAK. Dennoch muss ich zugeben, dass mich die Serie nach den ersten Generationen verloren hat. Dafür gibt es viele Gründe, der wichtigste dürfte aber sein, dass die bewährte Schleife aus dem Fangen und Trainieren von neuen Pokémon sich für mich schlicht und ergreifend irgendwann abgenutzt hat. Im Nachhinein war Pokémon für mich allerdings der Einstiegspunkt für das Genre der Rollenspiele, in denen ich auch heute noch gerne Werte meiner Charaktere verbessere, Items sammle und Geschichten erlebe. Insofern wünsche ich Pikachu und Co. alles Gute zum Jubiläum und hoffe, dass noch viele Generationen von Videospielern mit den sympathischen Monstern aufwachsen werden.

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© Nintendo / Creatures / GAME FREAK

In Japan erfreuen sich die „Pokémon Center“ getauften Shops größter Beliebtheit – mit einem schier endlosen Sortiment an Merchandise, welches das Herz eines jeden Fans höher schlagen und den Geldbeutel leicht werden lässt.

Mit Pokémon kam ich wie die meisten zum ersten Mal mit dem Anime in Berührung. Mein Bruder und ich waren sofort Feuer und Flamme und versammelten uns jeden Nachmittag nach der Schule für die neueste Episode. Kurze Zeit später bekamen wir die beiden Editionen Blau und Rot von unseren Eltern geschenkt, die wir ausgiebig gezockt haben. Natürlich durften auch die entsprechenden Pokémon-Sammelkarten nicht fehlen, die in der Schule fleißig hin- und hergetauscht wurden. Nach der Goldenen Edition erlosch in meinem Fall jedoch der Pokémon-Wahn für einige Jahre, während mein Bruder weiterhin jede Edition sammelte.


Bei meinen Japanaufenthalten kam ich zumindest abseits der Videospiel-Ableger wieder mehr mit dem Franchise in Berührung. So war ich dort des Öfteren in den Pokémon-Centern unterwegs und hatte mich dort ausgiebig mit Merchandise jeder Art eingedeckt. Erst mit Pokémon Mond bin ich dann auch wieder etwas mit den Games eingestiegen, in der ich sofort mein Lieblings Pokémon Mimigma entdeckt habe. Obwohl mich die neuen Editionen Schwert und Schild eher kalt gelassen haben, bin ich derzeit jedoch auf den aktuellen Hypetrain des Sammelkarten-Wahnsinns aufgesprungen, was insgesamt meine Laune gegenüber dem Franchise wieder deutlich gesteigert hat. Leider musste ich unterdessen schmerzlich feststellen, dass ich meine eigenen Karten von früher nicht mehr finde. Auf den Nachfolger von Pokémon Snap bin ich auf jeden Fall sehr gespannt und freue mich schon riesig darauf. Auch werde ich eventuell den Beginn des Animes nach Jahren wieder anschauen.


Was mir jedenfalls auf ewig in Erinnerung bleiben wird zum Thema Pokémon, ist die Melodie zu Route 1 der ersten Generation, die sich seit Jahren als Ohrwurm in meinem Kopf festgesetzt hat.

Ob das unendlich lange Durchforsten der Pokémon-Welt in Pokémon Rote Edition, das tägliche Schauen der Serie nach der Schule, das Spielen der Mini-Spiele in Pokémon Stadium, das Fotografieren der kleinen und großen Taschenmonster in Pokémon Snap oder das Sammeln der Karten – ich habe den Beginn der Pokémon-Ära während meiner Grundschulzeit komplett miterlebt. Die 151 Wesen waren fester Bestandteil meines Alltags und meiner täglichen Beschäftigungen. Zwar habe ich das Franchise damals nur bis zur dritten Generation aktiv verfolgt, dennoch sind viele der ikonischen Melodien, Zitate und natürlich die Pokémon selbst unvergessen.


Ob Spiele der Haupt- und Nebenreihen oder auch das Wiederauflodern der Sammelkarten-Leidenschaft, die vielfältigen Möglichkeiten des Franchise haben mich heute tatsächlich wieder voll im Griff. Begonnen hat dies im Jahr 2016, als Pokémon Go den Markt der Smart-Device-Spiele eroberte. Dieser Ableger bot die bemerkenswerte Möglichkeit, mit Freunden Verabredungen der ganz besonderen Art zu treffen: Anstelle entspannter Treffen daheim trat die Erkundung zahlreicher Grünanlagen innerhalb des Ruhrgebiets. Gerade an die Anfangszeit, als sich riesige Massen an Menschen an zentralen Punkten versammelten und teilweise ganze Straßen gesperrt werden mussten, erinnere ich mich gerne zurück.


Als das introvertierte Kind, das ich war, spielte ich in meiner Kindheit zumeist allein oder mit meinem Bruder die Pokémon-Spiele. Erst durch Pokémon Go wurde mir deutlich, was für ein Massenphänomen die Taschenmonster sind und tatsächlich muss ich seit dieser Erkenntnis jedes Mal schmunzeln, wenn die Aussage fällt, dass Pokémon etwas für Kinder sei. Vielmehr verbindet dieses Franchise meine Generation mit der jungen. So habe ich während meiner Pokémon Go-Streifzüge tatsächlich viele Eltern mit ihren Kindern beobachten können, allesamt mit Handy in der Hand und gemeinsam auf der Jagd. Andererseits kenne ich kaum jemanden in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, der gar nichts mit Pokémon am Hut hat. Ich würde mich freuen, wenn Pokémon auch zukünftig die Generationen miteinander verbindet. Auf weitere gemeinsame 25 Jahre!

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© Nintendo / Creatures / GAME FREAK

Im Rahmen des 25. Jubiläums wurden mit Pokémon: Strahlender Diamant und Pokémon: Leuchtende Perle die Remakes der 4. Generation für die Nintendo Switch angekündigt. Sämtliche Informationen zu der Pokémon Presents-Präsentation findet ihr in unserer News!

Jetzt seid ihr an der Reihe: Teilt in den Kommentaren auch eure schönsten Erinnerungen an Pokémon!

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