Interview behandelt Hintergründe zur Entwicklung von Persona 5 Strikers

  • 18:40 - 12.04.2021
  • Software
  • Nintendo Switch
Persona 5 Strikers - Joker © Atlus / SEGA / Koei Tecmo Games Co., Ltd., Bildmontage: © ntower

Letzten Monat hat Siliconera die Chance erhalten, mit Daisuke Kanada von Atlus und Kazutoshi Sekiguchi von Koei Tecmo über das zuletzt im Westen erschienene Persona 5 Strikers zu sprechen. Dabei wurden allerhand Hintergründe zur Entwicklung des Action-RPGs geklärt, darunter Einzelheiten zur Story, den Charakteren und Spielmechaniken. Während ihr euch das volle Gespräch hier zu Gemüte führen könnt, findet ihr unten nur eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte.


Story und Schauplatz


Um das waschechte Persona-Gefühl rüberzubringen, definierte man zuerst die Essenz der Serie als Fokus auf Story, Charaktere und World-Building. Diese Aspekte wurden bei der Entwicklung von Persona 5 Strikers mit großer Sorgfalt behandelt. Schon allein die Handlung zu kreieren, habe lange Zeit in Anspruch genommen – in einem früheren Interview war von zwei Jahren die Rede.


Als festgelegt wurde, dass sich die Geschichte quer durch Japan abspielen würde, habe man versucht, Orte auszuwählen, die man realistisch gesehen innerhalb des einmonatigen Roadtrips erreichen könnte. Hinzukommend wurden Kriterien wie die Eigenschaften der Orte, ihre Szenerie und die Relevanz in der Handlung beachtet. Eine der letzten Änderungen betraf den Ending-Song, der dieses Mal zusätzlich mit englischen Lyrics aufgenommen wurde, damit auch Spieler außerhalb Japans seine Botschaft verstehen können.


Charaktere


Persona 5 Strikers führt unter anderem die neuen Charaktere Sophia und Zenkichi ein. Während die Phantomdiebe etablierte Figuren sind, die ihr ganz persönliches Wachstum bereits erlebt haben, gilt dies nicht für die Neuzugänge. Was für Rollen sie in der Geschichte spielen würden, sei früh an festgelegt worden. Das Team habe allerdings lange grübeln müssen, um herauszufinden, was für Menschen sie sein sollten, wie sie wachsen sollten und wie sie dargestellt werden sollten. Man habe sogar damit gespielt, Zenkichi als Mutterfigur statt Vaterfigur umzusetzen.


Spielmechaniken


Koei Tecmo habe sich darauf konzentriert, die Action-Elemente des Spiels um zwei Konzepte herum zu bauen: Um eine einfache Steuerung sowie um die stylishen Aktionen der Phantomdiebe. Daraus sei der Phantomsprint entstanden, weitere Ideen seien basierend darauf hinzugefügt worden. Das Roadtrip-Setting wurde unter anderem dafür gewählt, um sich von Persona 5 abzuheben, aber auch, damit die Phantomdiebe mehr Zeit als Freunde erleben können. Ist man mit einem Wohnmobil unterwegs, sei es nur natürlich, on the road eigene Mahlzeiten zu kochen. Aus diesem Gedanken ist Jokers Küche entstanden.


Mit Persona 5 Strikers habe sich Atlus erstmals an einem Action-RPG innerhalb des Persona-Universums ausprobieren wollen. Durch den Genre-Wechsel solle sich das Spiel von anderen Ablegern abheben und für sich alleine stehen. Für die Persona-Reihe als Ganzes habe man zukünftig allerdings nicht vor, diese Richtung einzuschlagen.


Habt ihr Persona 5 Strikers bereits durchgespielt? Wie hat es euch gefallen? Würdet ihr euch einen Nachfolger im gleichen Format wünschen?

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