Metroid Dread – Entwicklung startete bereits vor 15 Jahren und wurde von MercurySteam wieder aufgenommen

  • 20:57 - 15.06.2021
  • Software
  • Nintendo Switch
Metroid Dread
E3
© Nintendo

Direkt nach der heutigen Nintendo Direct | E3 2021-Präsentation wurde die Entwicklungsgeschichte zu Metroid Dread veröffentlicht. Der Schöpfer Yoshio Sakamoto trat vor die Kamera und erzählte etwas zur Entwicklungsgeschichte. Wie bereits aus der Präsentation bekannt, ist Metroid Dread nach 19 Jahren das lang erwartete Metroid 5, also der Nachfolger von Metroid Fusion, welches damals für den Game Boy Advance erschienen war. In einem späteren Nintendo Treehouse | E3 2021-Segment konnte man erstes Gameplay zum Spiel betrachten.


Eine Story geht nach 35 Jahren zu Ende


Auch in der Story spielt Metroid Dread direkt nach den Ereignissen von Metroid Fusion und setzt genau bei der Geschichte der 2D-Metroid-Abenteuer an, in welchen Samus eine besondere Beziehung zu den Metroids aufgebaut hat, die als Biowaffe für militärische Zwecke eingesetzt werden. Dieser Handlungsbogen soll allerdings mit diesem Metroid-Abenteuer ein Ende finden. Falls ihr nicht mit der Story vertraut seid, so habt keine Sorge, denn der Prolog des Spiels soll auch Neulinge einführen.


Schon zu Beginn merkt man, dass Samus' Anzug anders aussieht als aus den gewöhnlichen Metroid-Spielen bekannt ist. Da das Spiel direkt nach Metroid Fusion spielt, wird man beim Erleben der Story erfahren, warum der Anzug so aussieht.


Idee des Spiels besteht seit 15 Jahren


Das Besondere an dem Spiel ist, dass die Idee daran bereits 15 Jahre alt ist. Man hat ein Konzept entworfen, es allerdings schnell wieder verworfen, da es mit der damaligen Technologie nicht umsetzbar war. Die Entwicklung wurde ein zweites Mal hochgefahren, allerdings wurde diese schnell wieder gestoppt.


Nachdem man mit dem spanischen Entwicklerteam MercurySteam den Titel Metroid: Samus Returns entwickelt hatte, wurde die Idee wieder aufgerollt und so ist Metroid Dread entstanden. Sakamoto schätzt das Madrider Team und sagt, dass diese ein tiefes Verständnis für die Metroid-Serie haben.


Es gilt eure Furcht zu besiegen


Dread ist das englische Wort für Furcht und kann besonders treffend beschrieben werden, wenn man die Interaktion zwischen Samus und dem Roboter der galaktischen Föderation E.M.M.I. beobachtet. Schon sehr früh im Spiel trefft ihr auf diesen Roboter, könnt allerdings nichts weiter tun als abzuhauen. Direkt danach erhaltet ihr allerdings eine Omega-Kanone, die nur einmal geschossen werden kann. Mit dieser Omega-Kanone schafft ihr es, den ersten Roboter zu besiegen.


Diese Roboter können Samus jederzeit optisch als auch akustisch orten. Sobald diese Samus bemerken, fangen sie an Samus zu verfolgen. Gelingt ihnen die Verfolgung, stirbt Samus sofort und das Spiel geht Game Over. Man startet dann am letzten Speicherpunkt, der wie gewöhnlich über die Speicher-Terminals abgerufen werden kann. Mit dem Phantomumhang, den Samus im Laufe des Spiels erhält, kann sich Samus immerhin vor E.M.M.I. tarnen. Es gibt außerdem besondere Türen, die sich erst öffnen, wenn Samus zur Zeit nicht geortet wird. Somit müsst ihr manchmal still an der Stelle stehen, wenn E.M.M.I. an euch vorbei läuft.


Samus hat allerdings nicht nur Feinde, sondern auch einen Verbündeten. Zwischendurch trifft sie auf Terminals, in welchen sie mit ADAM kommunizieren kann. ADAM ist ein Computer, welcher eure erfassten Daten analysiert und euch Tipps gibt. Er gibt euch allerdings keine genauen Vorgaben, denn die Entscheidung wo ihr hingeht, liegt ganz bei euch.


Flüssigeres Gameplay als in den Vorgängern


Insgesamt eignet sich das Spiel wunderbar für Veteranen, jedoch auch für Neulinge. Sowohl die actionreichen Szenen als auch die Erkundungspassagen sind wieder da und ein deutlich flüssigeres Gameplay bringt ein frisches Gefühl in das Spiel.


Mit dem Melee-Konter und dem freien Zielen, welches bereits in Metroid: Samus Returns eingeführt wurde, kann man ein angenehmeres Spielerlebnis erwarten. Der Melee-Konter muss wieder im richtigen Moment mit der X-Taste betätigt werden, um auf euch zugehende oder zuspringende Gegner rasch zu besiegen. Das Rutschen ist eine neue Basisfähigkeit, die Samus wesentlich mehr Bewegungsfreiheit zuspricht.


Besonders ansprechend sind die neuen Zwischensequenzen, die oft auf die Ego-Perspektive direkt aus Samus' Helm setzen. Somit fühlt man sich so als wäre man mittendrin. Nutzt Samus übrigens das freie Zielen, ändert sich ebenfalls die Perspektive, denn die Kamera springt hinter die Schulter von der Kopfgeldjägerin.


Auch die Karte ist natürlich zurück und kann von Samus jederzeit eingesetzt werden, um zu Schauen, wo Samus überhaupt schon war. Anders als in den Vorgängern, verrät das Karten-Terminal nicht jedes Detail der Spielwelt, sondern gibt nur eine grobe Karte in Kästchen-Form. Wie das Terrain wirklich aufgebaut wird, wird erst notiert, wenn ihr den Ort wirklich betretet. Der Vorteil: Es ist nun schwer zu überblicken, wo wirklich die Bosse auf euch warten. Früher wusste man, dass besonders große Räume möglicherweise Boss-Kämpfe beinhalten. Insgesamt können sechs Kartenmarkierungen gesetzt werden, die euch das Backtracking vereinfachen sollen. Eine zusätzliche Anzeige zeigt euch, wie viel Prozent der Items ihr in der jeweiligen Region bereits gefunden habt.


Neue Videos von Nintendo


Neben der Entwicklergeschichte, die wir euch hier zusammengefasst haben, hat man im Rahmen des Nintendo Treehouse Live | E3 2021 erstes Gameplay des Beginn des Spiels gesehen. Beide Videos dürft ihr euch hier anschauen:




Metroid Dread erscheint am 8. Oktober für die Nintendo Switch. Freut ihr euch darauf, mit Samus neue Abenteuer zu bestreiten?

Quellenangabe: YouTube (NintendoDE) (Nintendo)

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