Shin Megami Tensei V – Die Dämonen der Woche (KW 31)

  • 19:40 - 08.08.2021
  • Software
  • Nintendo Switch
Shin Megami Tensei V - Die Dämonen der Woche © Atlus / SEGA, Bildmontage: © ntower

An einem weiteren Sonntag begrüßen wir euch zurück bei unserem „Die Dämonen der Woche“-Format zum kommenden Shin Megami Tensei V. Atlus zeigt keine Ermüdungserscheinungen und so bekommen wir auch weiterhin täglich einen Dämon aus dem Spiel vorgestellt. Während die Videos alleine nicht viel zu den Hintergründen der mythischen Kreaturen verraten, reichern wir die Vorstellung um zusätzliche Einzelheiten an. Dieses Mal werfen wir einen Blick auf Vol. 047 bis 053.


Demeter


Demeter gehört zur Dämonenrasse „Megami“ und zählt zu den ältesten Dämonen innerhalb der Serie. Der Dämon basiert auf der gleichnamigen Göttin aus griechischer Mythologie, wo Demeter den zwölf olympischen Gottheiten angehört und vor allem als Mutter- und Erntegöttin gilt. Sie wird auch mit den Jahreszeiten in Verbindung gebracht, was auf die ätiologische Erzählung um den Raub der Persephone (auch Kore oder Kora) zurückzuführen ist. Auf der Suche nach einer Gattin hat Hades, Gott der Unterwelt, die Tochter von Demeter in die Unterwelt entführt und zu seiner Frau sowie der Königin der Unterwelt gemacht.


Demeter, bestürzt durch den Verlust ihrer Tochter, ließ in ihrer Wut und Traurigkeit die Erde zum Ödland vergehen, was bald darauf das Leben der Menschen zu gefährden drohte. Die anderen Götter des Olymps sorgten sich und so wurde Hades gebeten, Persephone freizulassen. Dieser beugt sich der Bitte nur ungern, lässt Persephone aber einige Granatapfelkerne, die Speise der Toten, essen und bindet sie dadurch an die Unterwelt. So kommt es, dass sie für vier Monate in der Unterwelt residieren muss, jedoch die restliche Zeit mit ihrer Mutter verbringen kann. Demeter, überglücklich ihre Tochter wiederzuhaben, lässt den Fluch über das Land fallen und die Fruchtbarkeit zurückkehren. Immer wenn sie sich aber in die Unterwelt begeben muss, trauert Demeter und auf der Erde kehrt der Winter ein. Die griechische Demeter ist gleichzusetzen mit der römischen Ceres.


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Anahita


Anahita gehört zur Dämonenrasse „Megami“ und zählt zu den ältesten Dämonen innerhalb der Serie. Der Dämon hat seinen Ursprung im Zoroastrismus, wo Anahita als eine Göttin des Wassers und der Fruchtbarkeit verehrt wird. Es heißt, sie sei Vergöttlichung und Quelle des „Weltflusses“. Ihr voller Name lautet Ardvi Sura Anahita, wobei Sura so viel wie „mächtig“ oder „heroisch“ bedeutet und Anahita „unbefleckt“ heißt. Anahita teilt sich ein Merkmal mit dem oben behandelten Dämonen Demeter. So haben nämlich beide im 2017 erschienenen Shin Megami Tensei: Strange Journey Redux ein modernes Redesign erhalten, nachdem sie zuvor in der Seriengeschichte für lange Zeit nicht aufgetaucht sind.


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Chironnupu


Chironnupu gehört zur Dämonenrasse „Holy“ oder „Holy Beast“ und zählt zu den neueren Dämonen innerhalb der Serie. Dieser kleine, niedliche Fuchs basiert auf Erzählungen der Ainu, den Ureinwohnern des nördlichen Japans. Demnach handle es sich um einen schelmischen Fuchsgott, welcher Leute bei Festen belästigt und Streiche spielt, etwa indem er Boote umdreht. Unter den Ainu galten schwarze Füchse als Warnzeichen für kommende Gefahren. Heute leben in Japan offiziell zwischen 25.000 und 200.000 Menschen, die sich als Ainu bezeichnen, was in der Ainu-Sprache „Mensch“ bedeutet. Von ihren Jäger- und Sammlerwurzeln mussten sich die Ainu allerdings entfernen. Stattdessen arbeiten sie nun in der kommerziellen Landwirtschaft und Fischerei oder als Lohnarbeiter, etwa im Tourismus.


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Shiisaa


Shiisaa gehört zur Dämonenrasse „Holy“ oder „Holy Beast“ und zählt zu den ältesten Dämonen innerhalb der Serie. Die Shisa-Figuren, wie sie quer auf den Ryūkyū-Inseln Asiens gesehen werden können, dienten als Vorlage für diesen Dämon. Dabei handelt es sich um dekorative Figuren eines Tieres, welches eine Mischung aus Löwe und Hund darstellt. Sie werden für gewöhnlich in Paaren aufgestellt und dienen dazu, böse Geister fernzuhalten und gute Geister zu behalten. Dafür wird eine Figur mit offenem, die andere mit geschlossenem Mund gezeigt. Shisa und ähnliche Figuren wie die Komainu, die man bei buddhistischen Tempeln und Shintō-Schreinen in Japan zu Gesicht bekommt, wurden durch die chinesischen Wächterlöwen inspiriert.


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Eligor


Eligor gehört zur Dämonenrasse „Fallen“ und zählt zu den ältesten Dämonen innerhalb der Serie. Das Design hat seinen Ursprung in der Ars Goetia, einem Grimoire aus dem 17. Jahrhundert, welches Beschreibungen allerhand Dämonen enthält, die König Salomo – nach der Darstellung der Bibel der dritte König von Israel – beschworen haben soll. Hier wird Eligor (auch Eligos oder Abigor) als stattlicher Ritter mit Lanze und Wimpel dargestellt. Alternativ nimmt er die Form eines Phantoms an, welches auf einem Skelettpferd reitet. Es heißt, er könne versteckte Dinge aufspüren, kennt zukünftige Gefechte und weiß, die Gunst wichtiger Personen zu erlangen. Außerdem sei er hervorragend darin, Anführer darin zu unterrichten, das Vertrauen ihrer Soldaten zu gewinnen.


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Basilisk


Basilisk gehört zur Dämonenrasse „Drake“ und zählt zu den ältesten Dämonen innerhalb der Serie. Als Basilisk versteht man ein mythisches Tier, welches Eigenschaften eines Hahns und einer Schlange vermischt. Dieses Mischwesen verfüge über außerordentliche Kräfte und könne mit seinem Blick allein töten oder versteinern. Darüber hinaus gilt ein Basilisk als höchst giftig. So ziehe er eine brennende Spur aus Gift hinter sich her. Aufgrund der vielen abweichenden Basilisk-Geschichten, die über die Zeit entstanden sind, spalteten sich manche Abbildungen eines Basilisken unter dem Cockatrice-Namen ab.


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Pixie


Pixie gehört zur Dämonenrasse „Fairy“ und zählt zu den ältesten Dämonen innerhalb der Serie. Geht es nach der Folklore des Südwesten Englands, so sind Pixie kleine, schelmische Wesen, welche auf dem Land und in Wäldern leben. Sie lieben es, den Menschen Streiche zu spielen, indem sie Dinge stehlen, mit Sachen werfen oder den Namen von Personen ausrufen. Während Pixie allgemein nicht als sonderlich schädlich gelten, sollte man besser nicht ihren Rufen folgen. Es heißt, man finde sonst nie wieder zurück. Über die Zeit wurden den Pixie so viele Feen-ähnliche Attribute zugeschrieben, dass sie fälschlicherweise häufig als ein und dasselbe verstanden werden. Ihre Größen können variieren – von so groß, dass sie in die Hand passen, bis hin zu Kleinkindsgröße.


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Eure Dämonen der Woche


Zum Abschluss jeder „Die Dämonen der Woche“-Ausgabe wollen wir von euch wissen, welcher der sieben hier vorgestellten Dämonen euch am besten gefällt – sei es durch das Design oder die Inspiration. Dazu könnt ihr eurem Favoriten in der untenstehenden Umfrage eure Stimme geben. In der letzten Woche konnte der neue Dämon Hayatarou einen klaren Sieg einfahren. Gerade frisch ins Shin Megami Tensei-Universum hinzugefügt, darf er sich auch schon großer Beliebtheit erfreuen. Wird es dieses Mal genauso eindeutig verlaufen? Wir sind schon gespannt!


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Wie hat euch diese Ausgabe von „Die Dämonen der Woche“ gefallen? Gibt es Hintergrundinformationen, die euch besonders interessiert haben?

Welcher Dämon ist euer Favorit in dieser Woche? 22

  1. Shiisaa (5) 23 %
  2. Demeter (4) 18 %
  3. Eligor (4) 18 %
  4. Pixie (4) 18 %
  5. Anahita (3) 14 %
  6. Chironnupu (1) 5 %
  7. Basilisk (1) 5 %

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