Xbox-Chef Phil Spencer äußert sich zu toxischen Spielern und dem Verhältnis zu Activision Blizzard

  • 07:00 - 15.01.2022
  • Industrie
  • Sonstiges
Phil Spencer © Microsoft

Phil Spencer äußert sich in seiner Funktion als Xbox-Chef immer wieder zu unterschiedlichsten Themen der Videospielwelt. Vor einiger Zeit forderte er unter anderem die Industrie zu gemeinsamen Anstrengungen auf, um die Geschichte der Videospiele durch Emulation zu erhalten.


In einem großen Interview mit der New York Times, aus dem VGC und Eurogamer berichten, äußert sich Spencer jetzt zu aktuellen Kontroversen in der Industrie. Zum einen wurde er auf die Arbeitsbeziehung zwischen Microsoft und Activision Blizzard angesprochen. Das Unternehmen, das unter anderem für große Marken wie Call of Duty und Diablo bekannt ist, steht seit einiger Zeit in der Kritik. Ehemalige und aktuelle Angestellte des Konzerns sprechen von systematischer Diskriminierung und erheben teils schwere Vorwürfe gegen Führungsfiguren des Unternehmens. Auch die Konsolenhersteller Microsoft und Sony zeigten sich bei Bekanntwerden der Vorwürfe schockiert (wir berichteten).


Trotz der deutlichen Kritik an Activision Blizzard und den dortigen Bedingungen unterhalten beide Hersteller aber weiterhin Arbeitsbeziehungen zum Konzern. Spencer entgegnete, dass sich in der Beziehung zum Konzern einiges geändert habe:


Zitat

Über die Arbeit mit einem Geschäftspartner wie Activision werde ich natürlich nicht öffentlich sprechen. Wir haben bestimmte Dinge in unserer Zusammenarbeit geändert und dieser Tatsache sind sie sich auch bewusst.


Spencer betonte, dass auch Xbox in der Vergangenheit Fehler gemacht habe. Die Industrie sei in der Verantwortung, dafür zu sorgen, dass Missstände offen kommuniziert werden können. Hierfür seien sichere Formen der Meldung von Fehlverhalten und andere Punkte zentral. Insgesamt müsse sich die Kultur in der Branche verändern, um auf die Probleme zu reagieren.


Plattformübergreifende Sperren für Spieler?


Doch nicht nur große Unternehmen wie Activision Blizzard stehen wegen ihres Verhaltens in der Kritik. Auch einzelne Spieler in der Gaming-Community fallen mit aggressivem Verhalten oder Beleidigungen auf. Spencer fordert mit Blick auf dieses Problem eine plattformübergreifende Zusammenarbeit der Konsolenhersteller. Man müsse in Betracht ziehen, ob es möglich sei, plattformübergreifende Sperren gegen Personen durchzusetzen, die sich toxisch verhalten.


Wie bewertet ihr Spencers Ausführungen? Wie können die angesprochenen Probleme eurer Meinung nach gelöst werden?

Quellenangabe: VGC, Eurogamer

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