Intel-Chef warnt vor anhaltenden Engpässen – Chipmangel bis ins Jahr 2024 möglich

  • 09:00 - 03.05.2022
  • Industrie
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Seit Veröffentlichung der heiß ersehnten Next-Gen-Konsolen scheint es fast unmöglich, weder eine Xbox Series X|S noch eine PlayStation 5 sein Eigen zu nennen. Unter anderem der durch die Corona-Pandemie bedingte Chipmangel führt zu anhaltender Knappheit der neuen Konsolengeneration. Auch das OLED-Modell der Nintendo Switch blieb nicht unberührt. Nun äußert sich der Intel-Vorsitzende zum weiterhin bestehenden Problem – und kann leider keine Entwarnung aussprechen.


Pat Gelsinger erklärt in einem Interview mit CNBC, dass die Chip-Engpässe noch bis ins Jahr 2024 anhalten werden. Als Grund dafür nannte er, dass wichtige Fertigungswerkzeuge nur schwer verfügbar seien. Das führe dazu, dass die nachgefragten Chips nicht in der Menge hergestellt werden können.


Zitat von Pat Gelsinger

„Das ist einer der Gründe, warum wir glauben, dass sich der allgemeine Halbleitermangel von unseren früheren Schätzungen im Jahr 2023 auf das Jahr 2024 verschieben wird, einfach weil die Engpässe nun auf die Anlagen übergreifen und einige dieser Fabriken stärker herausgefordert sein werden.“


Die anhaltende Pandemie und die Maßnahmen der Isolation führen auf der einen Seite zu logistischen Lieferengpässen, gleichzeitig aber auch zu einer steigenden Nachfrage der Spielekonsolen. Im August 2021 veröffentlichte die Tagesschau einen Bericht darüber, dass sich mittlerweile die Hälfte der deutschen Bevölkerung mit Videospielen vergnügt. Ein Konflikt, der sich gegenseitig aushebelt.


Konntet ihr mittlerweile eine der Next-Gen-Konsolen ergattern oder hofft ihr auf Besserung der Chipknappheit?

Quellenangabe: Tagesschau, VGC

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