Activision Blizzard-Deal: Sony wirft Microsoft Dominanzstreben auf dem Shooter-Markt vor

  • 14:00 - 24.11.2022
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Microsoft x Activision Blizzard
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© Microsoft / Activision Blizzard

Sony versucht gerade alles Erdenkliche, um zu verhindern, dass die milliardenschwere Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft durchgeführt wird. Die größte Sorge des Elektronikkonzerns ist die Marke Call of Duty, die laut Sony eine entscheidende Rolle auf der PlayStation-Konsolenfamilie spielt.


Britische Wettbewerbsbehörden starten Phase 2 der Untersuchung


Zurzeit ist der Prozess im Vereinigten Königreich in Phase 2 der Verhandlungen, eine Beendigung dieser Phase ist für den 1. März 2023 vorgesehen. Phase 2 wurde gestartet, weil die britischen Wettbewerbsbehörden nach Phase 1 einen Nachteil für den Markt befürchten. Diese Phase umfasst eine deutlich umfassendere Prüfung des Vorhabens.


In einem 22-seitigen Bericht gegenüber der britischen Wettbewerbsbehörde führt Sony alle Befürchtungen auf, die man zu diesem Deal hat. So findet Sony, dass Microsoft den Plan verfolgt, PlayStation aus dem Erwachsenenen-Shooter-Umfeld auszuschließen und somit Sony zu einem ähnlichen Unternehmen wie Nintendo zu machen, da die Nintendo Switch ebenfalls kein Call of Duty enthält.


Microsoft hingegen behauptet, dass Sony Call of Duty für den Wettbewerb nicht unbedingt braucht, schließlich sei die Anzahl und Qualität der Exklusiv-Spiele von Sony deutlich besser als die von Microsoft. Des Weiteren nimmt auch Microsoft Nintendo als Beispiel und unterstreicht, dass man auch ohne Call of Duty ein erfolgreicher Publisher sein kann. Sony ist komplett gegensätzlicher Meinung und sagt, dass diese Marke einen besonders hohen Stellenwert habe.


Möchtet ihr die neuesten Statements der beiden Unternehmen in englischer Sprache lesen, so schaut hier für die Originalberichte vorbei. Beachtet dabei, dass einige sensible Unternehmensangaben geschwärzt wurden:


US-amerikanische Wettbewerbsbehörden haben laut Insidern Zweifel an diesem Deal


Bei der Federal Trade Commission (FTC) in den USA gibt es laut Insidern Zweifel an dem geplanten 69-Milliarden-US-Dollar-Deal. Insider behaupten, dass die Übernahme möglicherweise blockiert werden könnte. Die Entscheidung ist allerdings noch nicht in trockenen Tüchern, denn weitere Treffen mit Microsofts Anwälten stehen noch aus. Microsoft hingegen möchte die Zweifel der Wettbewerbsbehörden und von Sony aus dem Weg räumen. Dafür möchte man weiterhin miteinander sprechen.


Würdet ihr euch freuen, wenn der Deal platzt und Activision Blizzard weiterhin unabhängig bleibt?

Quellenangabe: Britische Regierung (1), (2), (3), Politico

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