Unser Test zum Spiel: Just Dance 2015

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind, sondern auch ein neuer Just Dance-Ableger aus dem Hause Ubisoft. Und alle Jahre wieder habe auch ich aufs Neue das Tanzbein geschwungen und alleine oder in der Gruppe die Songs der aktuellen Charts sowie alte Klassiker durchgetanzt. Weil die Reihe innerhalb ihres Genres fast außer Konkurrenz steht und äußerst beliebt ist, habe ich den neusten Ableger einmal genau untersucht und getestet, ob Just Dance 2015 hält, was das Erfolgsrezept verspricht.


Seid happy und danct so richtig ab! Macht es dem Panda nach und schmeißt euch davor noch in coole Klamotten!

Das Spielprinzip des mittlerweile sechsten Teils der Reihe ist für alte Hasen nichts neues und für Einsteiger schnell erklärt: Ihr habt eine Auswahl aus verschiedenen Songs und versucht, die Choreografien, die euch auf dem Fernseher vorgetanzt werden, so gut es geht nachzuahmen. Zu Beginn erstellt ihr wie immer eure eigene Dancer Card, auf der Alter, Name, Geschlecht und euer gewünschter Avatar festgehalten werden. Eure Fortschritte und Statistiken sind ebenfalls in eurem Profil einsehbar. Sind die Formalitäten erledigt, kann es auch schon losgehen.

Das Menü von Just Dance 2015 ähnelt dem des Vorgängers, hier und da wurden ein paar kleine Änderungen vorgenommen. Insgesamt wirkt es durch die Kachel-Optik sehr aufgeräumt und zeitgemäß. Neu ist zum einen die JD Wall, eine Art Postfach mit Benachrichtigungen, die ab und an links oben im Hauptmenü aufblinken. Dabei kann es sich beispielsweise um Nachrichten zu neuen DLCs, freigeschalteten Mash-Ups, alternativen Versionen oder auch um Herausforderungen von Online-Spielern handeln. Doch dazu später mehr.

Wenn ihr den Vorgänger gespielt habt, bekommt ihr außerdem ein paar Avatare geschenkt und werdet gefragt, ob ihr einen Uplay-Account besitzt. Auch in Just Dance 2015 kann man sich mit der Ubisoft-Plattform verbinden, um Zugriff auf exklusive Inhalte zu erhalten. Wenn ihr alles soweit eingestellt habt, dürft ihr euch auch schon zwischen 40 tanzbaren Songs entscheiden. Die Highlights darunter waren für mich „Tetris“, „The Fox“ und natürlich „Let It Go“ aus Disneys „Die Eiskönigin“. Insgesamt ist die Palette wieder gut durchgemischt und damit dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Schrille Choreografien und witzige Tänze fehlen wie immer auch in der diesjährigen Song-Auswahl nicht, die wie folgt aussieht:

  • Bang Bang - Jessie J, Ariana Grande & Nicki Minaj
  • She Looks So Perfect – 5 Seconds of Summer
  • Problem – Ariana Grande Ft. Iggy Azalea and Big Sean
  • 4x4 – Miley Cyrus
  • Best Song Ever – One Direction
  • Happy – Pharrell Williams
  • Addicted To You – Avicii
  • Black Widow – Iggy Azalea Ft. Rita Ora
  • Maps – Maroon 5
  • Papaoutai – Stromae
  • Birthday – Katy Perry
  • Bad Romance – Lady Gaga
  • Built For This – Becky G
  • Holding Out For A Hero – Bonnie Tyler
  • Summer – Calvin Harris
  • Tetris – Dancing Bros.
  • You Spin Me Round (Like A Record) – Dead Or Alive
  • Let It Go – Disney's Frozen
  • Burn – Ellie Goulding
  • Bailando – Enrique Iglesias Ft. Descemer Bueno & Gente de Zona
  • Mahna Mahna – Frankie Bostello
  • Never Can Say Goodbye – Gloria Gaynor
  • I Love It – Icona Pop Ft. Charli XCX
  • You're On My Mind – Imposs Ft. J. Perry
  • Love Me Again – John Newman
  • Only You (And You Alone) – Love Letter
  • Ain't No Mountain High Enough – Marvin Gaye and Tammi Terrell
  • Get Low – Dillon Francis & DJ Snake
  • Diamonds – Rihanna
  • Me And My Broken Heart – Rixton
  • Walk This Way – Run-DMC & Aerosmith
  • Don't Worry Be Happy – The Bench Men
  • Epic Sirtaki – The Bouzouki's
  • Speedy Gonzalez – Los Pimientos Locos
  • Macarena (Official Choreography by Mia Frye)– The Girly Team
  • Love Is All – The Sunlight Shakers
  • It's My Birthday – will.i.am Ft. Cody Wise
  • The Fox (What Does the Fox Say?) – Ylvis
  • XMas Tree – Bollywood Santa
  • Fatima – Cheb Salama


Die Just Dance-Spiele schreien nach Neon-Farben. DIe flüssigen Animationen der Tänzer komplettieren das bunte Gesamtpaket.

Habt ihr euch für ein Lied entschieden, dürft ihr noch zwischen der normalen Version und möglicherweise anderen Varianten wählen, die sich durch eure gesammelten Punkte, Mojo genannt, freischalten lassen. Eine äußerst gelungene Neuerung in Just Dance 2015 ist die Option, vor dem Tanzen Challenger hinzuzufügen. Das heißt, ihr tanzt gegen Online-Spieler, die einfach zu euch dazustoßen. Dadurch ergibt sich neben dem World Dance Floor eine weitere Gelegenheit, sich Tanz-Duelle mit Tänzern aus der ganzen Welt zu liefern. Die Grundlagen des Spiels haben sich dabei nicht verändert: Ihr tanzt die Choreografie nach, die euch auf dem Bildschirm vorgegeben wird und versucht, möglichst viele Sterne zu sammeln und Punkte zu machen.

Die Erkennung eurer Bewegungen mit der Wii-Remote ist zwar nach wie vor in Ordnung, aber oft zu tolerant, weil man teilweise mit nur im Ansatz ähnlichen Positionen bereits eine perfekte Wertung absahnt. Das ist im Grunde ein bereits bekanntes Problem der Reihe (zumindest für Nintendo-Systeme), allerdings ist es schade, dass man keine deutlichen Verbesserungen feststellen kann.

Während im neuesten Ableger der On-Stage-Modus und die Battles aus dem Vorgänger leider wegfallen, hat Ubisoft den sogenannten Community Remix eingeführt. Es ist vor allem um die Battles sehr schade, denn es war immer sehr spaßig, sich mit Tänzern auf den Floors zu duellieren. Die Community Remixes allerdings versprechen auch einiges an Unterhaltung, da verschiedene Videoausschnitte von Tanzeinlagen einiger Spieler zusammengemischt werden und man zu den Bewegungen der echten Tänzer tanzen kann.

Was bei Just Dance 2015 negativ ins Auge fällt, ist die Einbindung der DLC-Inhalte. Es gibt zwar massig zusätzlichen Content in Form von Songs, die man sich zusätzlich kaufen kann, allerdings besteht er zu diesem Zeitpunkt aus vielen Liedern, die beispielsweise im Vorgänger schon enthalten waren oder ebenfalls schon einmal als DLC angeboten wurden. Das heißt also, dass ihr Songs, die ihr bereits durch die früheren Spiele besitzt, nicht übertragen lassen könnt und nochmal erwerben müsst.

Just Dance 2015 macht deswegen nicht weniger Spaß als die anderen Teile der Reihe. Besonders, wenn man Freunde einlädt und zusammen vor dem Fernseher die wieder einmal sehr gelungenen Choreografien nachtanzt. Natürlich gibt es erneut die Möglichkeit, sein Talent als Karaoke-Sänger zu beweisen, indem sich ein Spieler das GamePad schnappt und versucht, möglichst viele Punkte zu verdienen. Diese könnt ihr wie immer gegen neue Remixes, alternative Choreografien und Avatare einlösen.


Auch kuriose Songs wie der Tetris-Dance haben ihren Platz im Spiel gefunden. Tanzt und fühlt euch wie ein Tetromino.

Unser Fazit

8

Ein Spiele-Hit

Meinung von Daniela Schlögel

Just Dance 2015 bietet mit einem Umfang von 40 Songs und zusätzlichen Inhalten ein breites Spektrum, das von Evergreens bis zu kuriosen Titeln und aktuellen Hits aus den Charts reicht. Obwohl die fehlende Kompatibilität der DLCs fraglich und nicht zum Vorteil der Spieler gestaltet ist, gibt es doch neue Modi wie die Challenger-Option, die zum Tanzen motivieren und jede Menge Unterhaltung versprechen. Der neueste Just Dance-Ableger folgt klar der Linie seiner Vorgänger und bietet keine bahnbrechenden Neuerungen, dafür kann er mit einigen frischen Ideen und dem gewohnten Tanzspaß aufwarten.

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Kommentare 2

  • kuruemeru

    Turmheld

    Das mit dem DLC stößt echt sauer auf...ein Grund mehr keine DLC Songs mehr zu kaufen.


    Bei Singstar kann ich auf der ps4 die Songs der ps3 nutzen.

  • Glimmer

    im Blinkermodus

    Super Review - gibt es nichts hinzuzufügen. Bin ein großer Fan der Serie und freue mich wieder diesen Titel bis zum nächsten Ableger regelmäßig zu tanzen :D