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Test zu The Legend of Zelda: Tri Force Heroes - Nintendo 3DS

Germany Deutschland: The Legend of Zelda: Tri Force Heroes
Plattform
Nintendo 3DS
Erscheinungsdatum
23.10.2015
Vertrieb
Nintendo
Entwickler
Nintendo
Genre
Adventure, Action
Spieleranzahl
Lokal: 3 - Online: 3
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Unser Test zum Spiel: The Legend of Zelda: Tri Force Heroes

Von Roman Dichter ()

Was? Du möchtest diesen Test lesen? Moment, tritt etwas näher an den Bildschirm, lieber User, ich kann dich von hier nicht richtig sehen. Ah – so ist es besser! Interessant! Du hast spitze Ohren – du bist also wirklich bereit zu hören, was es über The Legend of Zelda: Tri Force Heroes zu berichten gibt. Deine Haarsträhnen vor den Ohren sind lang genug, dass ich sie festhalten kann, damit du nicht den ganzen Text überfliegst und direkt zum Fazit springst. Zu guter Letzt zeigt mir dein verwegener Scheitel, dass Fashion für dich kein Fremdwort ist und du somit die Weisheit besitzt, auch wirklich zu verstehen, was im Königreich Textilia vor sich geht. Ja, du bist würdig, diesen Test zu lesen. Doch zuerst ein kleiner Hinweis: Die Screenshots sind zwar auf Englisch, das Spiel wurde aber komplett eingedeutscht. Bitte fahre nun fort!


Drei Links kämpfen und rätseln gemeinsam, um die Dungeons zu durchstreifen.

Die Story
Links neuestes Abenteuer beginnt im Königreich Textilia. Dessen Einwohner haben nur ein Thema im Kopf: Mode! Schicke, angesagte Kleidung ist ein absolutes Muss – und niemand wird so vergöttert wie die wunderschöne Prinzessin Rüschlinde, die als wahre Mode-Ikone gilt. Das alles ist allerdings Vergangenheit! Eine böse Hexe aus dem Lumpenland hat der Prinzessin nämlich ein verfluchtes Gewand verpasst, das sie nicht mehr loswerden kann und überhaupt nicht modisch ist! Seither traut sie sich nicht mehr aus ihrem Gemach. Unter den restlichen Einwohnern geht das Gerücht um, dass jeder, der modische Kleidung trägt, ebenfalls von der Hexe verflucht wird.

Diese trostlose Situation kann König Lockfried natürlich nicht tatenlos hinnehmen! Zum Glück gibt es eine alte Legende, die besagt, dass in Zeiten höchster Not drei Helden erscheinen werden, die das Königreich gemeinsam retten. Diese drei sogenannten Totem-Helden sollen ganz bestimmte körperliche Kennzeichen aufweisen: spitze Ohren, vor denen sich Haarsträhnen befinden, und ein verwegener Scheitel! Wie der Zufall (oder das Schicksal?) so will, passt diese Beschreibung genau auf unseren Helden Link, der vom König sogleich für das Projekt Hexenjäger engagiert wird, um den Fluch zu brechen.

Kein normaler Zelda-Titel
Tri Force Heroes ist kein ganz gewöhnliches Zelda-Abenteuer, das aber dennoch viele Aspekte der Hauptreihe bewahrt hat. Beispielsweise gibt es auch hier eine verbindende Oberwelt, in der man herumlaufen, einkaufen und mit verschiedenen Charakteren plaudern kann. Das ist auch wirklich gelungen und Zelda-typisch umgesetzt. Allerdings gibt es einen Wermutstropfen: das Ganze fällt im Vergleich zu anderen Ablegern der Reihe ziemlich mager aus. Textilia ist nur ein sehr kleines Städtchen mit wenigen Einwohnern, das auch nicht mit zahlreichen Nebenquests dienen kann. Schnell hat man alles Interessante kennengelernt und konzentriert sich dann nur noch auf die Hauptaufgaben. Eine größere Welt zu erforschen und darin beispielsweise einen Teich zu finden, an dem man einfach mal eine halbe Stunde die Angel auswerfen kann – derartige Elemente haben für mich einen großen Teil des Charmes vieler Zelda-Teile ausgemacht. Hier habe ich sie sehr vermisst.

Dem sollte man aber nicht zu lange nachtrauern, denn der Fokus des Spiels ist einfach ein anderer: Kern des Erlebnisses ist die Gameplay-Idee, drei Helden gleichzeitig ins Lumpenland losziehen zu lassen. Dabei steuert ihr wahlweise allein alle drei Links abwechselnd oder zwei Mitspieler übernehmen online oder offline die Kontrolle über die zusätzlichen Protagonisten. Ihr dürft auch immer wieder wechseln, also mal alleine spielen und mal im Team – alle Erfolge werden in eurem Spielstand gespeichert. Das alles hat einen großen Einfluss auf die Spielmechaniken von The Legend of Zelda: Tri Force Heroes, das im Gegensatz zu anderen Zelda-Spielen eine Level-artige Struktur aufweist. Das Lumpenland ist unterteilt in acht Gebiete: Wälder, Quellen, Vulkan, Schneeland, Festung, Wüste, Ruinen und Himmel. Jedes Gebiet beinhaltet vier Level, unter denen ihr frei wählen könnt.


Dieser Ballon mit Schlüssel darin muss in Totem-Formation zum Platzen gebracht werden.

Das Level-System
Auch die einzelnen Level bieten keine große, offene Welt, sondern sind ebenfalls klar strukturiert. Sie bestehen aus vier Abschnitten, die nacheinander gemeistert werden müssen. Im ersten Abschnitt erhalten die drei Helden jeweils ein besonderes Item wie einen Bogen, Bomben oder andere, aus früheren Zelda-Ablegern bekannte Hilfsmittel. Diese werden also nicht gesammelt und nach Bedarf ausgerüstet, sondern immer nur für ein Level in Empfang genommen. Dabei bekommen manchmal alle drei Helden das gleiche Item, es können aber auch verschiedene sein, die sie geschickt miteinander kombinieren müssen. Begrenzt wird deren Einsatz nicht durch eine bestimmte Anzahl von Munition, sondern durch eine Ausdauer-Anzeige, die sich ganz automatisch wieder füllt. Aber nur in bestimmten Situationen wie einigen Bosskämpfen kann die Ausdauer Schwierigkeiten machen.

Ausgerüstet mit einem Schwert und dem jeweiligen Item müssen nun Gegner besiegt, Geschicklichkeitsaufgaben gemeistert und Rätsel gelöst werden. Diese Aufgaben lassen sich meistens durch die Zusammenarbeit der drei Partner bewältigen. Muss beispielsweise ein kleiner Abgrund überquert werden (springen könnt ihr nicht), hilft ein kräftiger Windstoß aus einem Krug, der die beiden Mitspieler auf die andere Seite pustet. Allerdings müssen immer alle drei Links das Ziel erreichen. Da hilft ein Bumerang, mit dem ein Mitspieler ausgerüstet ist. Er sammelt nicht nur Rubine und Herzen, sondern auch Helden ein und holt sie zum werfenden Link zurück. Und wenn des Rätsels Lösung zu weit oben liegt, wird ein Totem gebildet, bei dem sich zwei oder alle drei Protagonisten gegenseitig auf die Schultern nehmen. Dass die drei ein Team sind, wird auch an der Lebensenergie deutlich – denn die Herzleiste teilen sich die Spieler. Wurden Hindernisse überwunden, Gegner besiegt und Schlösser entriegelt, erreichen sie ein Tri Force-Symbol. Stellen sie sich zugleich darauf, gilt der Abschnitt als gemeistert und es geht im nächsten weiter.

Im vierten und letzten Abschnitt jedes Levels wartet ein kleiner oder größerer Bosskampf auf euch. Diese sind – ähnlich wie die Rätsel in den anderen Abschnitten - zumeist sehr kreativ und abwechslungsreich gestaltet, sodass nie Langeweile aufkommt. Natürlich müsst ihr immer die richtigen Taktiken herausfinden, Schwachstellen ausmachen, eure Fähigkeiten kombinieren und Items geschickt einsetzen. In den meisten Fällen verzweifelt man daran nicht, sondern begreift schnell, was zu tun ist und kann dann auch mit großer Wahrscheinlichkeit als Sieger aus dem Ring steigen. Sollte man trotzdem mal auf dem Schlauch stehen, besteht eine große Chance, dass ein Mitspieler helfen kann. Und wenn ein Gegner doch einmal zu stark war und eure Herzleiste geleert ist (die ihr übrigens nicht wie in anderen Zelda-Teilen durch Herz-Container erweitern könnt), dürft ihr den aktuellen Abschnitt erneut versuchen, müsst dafür aber eine Fee opfern. Drei Feen nehmt ihr in The Legend of Zelda: Tri Force Heroes mit in jedes Level.

Sind alle vier Abschnitte gemeistert, habt ihr das Level geschafft und könnt ein neues wählen. Durch eure Erfolge schaltet ihr nicht nur neue Gebiete frei, auch Spezialmissionen werden aktiviert. Für jedes Level gibt es drei Spezialmissionen, die besondere Aufgaben für euch bereithalten. So müsst ihr beispielsweise alle Abschnitte in einer bestimmten Zeit absolvieren oder sie mit weniger Lebensenergie überstehen. Es kann auch sein, dass ihr beim Spielen Schneekugeln ausweichen oder eure Aufgaben ohne Schwert bewältigen müsst. Dass es so nicht einfacher wird und gute Spieler die eine oder andere größere Herausforderung zu knacken haben, sollte klar sein. Dank dieser zusätzlichen Spezialmissionen liefert euch Tri Force Heroes jede Menge Inhalt, der euch für eine ganze Weile beschäftigen kann.

Spielen ohne Partner
Kommen wir nun zu den Besonderheiten, die sich durch die Wahl der Einzel- und Mehrspieler-Modi ergeben: Wer ohne Partner spielt, wechselt selbst zwischen den drei Charakteren hin und her. Während ein Link aktiv ist, versteinern seine Doppelgänger zu Statuen, denen feindliche Angriffe nichts anhaben können. Nur wenn sie in einen Abgrund fallen, können sie Schaden erleiden, ansonsten müsst ihr euch nicht um sie sorgen. Dennoch ist es auch ohne Mitspieler notwendig, die Fähigkeiten der drei Figuren zu kombinieren. Das erreicht ihr je nach Aufgabe durch das Stapeln zu einem Totem oder durch Wechsel zwischen den Helden, um nacheinander ihre Fähigkeiten einzusetzen und sie gemeinsam zum Ziel zu bringen. Meistens geht das auch ganz problemlos und entspannt, manchmal ist aber auch Geschwindigkeit gefragt, wenn sich die Links zum Beispiel eine Bombe zuwerfen müssen, um sie rechtzeitig am Zielort zur Explosion zu bringen.


Wer einen Link aufnimmt, kann ihn auch werfen. Hier über einen Abgrund.

Der absolute Großteil der Aufgaben ist auch allein gut schaffbar, wenn man einigermaßen geschickt und schnell ist. Einige Herausforderungen sind allein aber merklich schwieriger, als wenn sie im Team angegangen werden. Vereinzelt traten bei mir sogar Situationen auf, in denen ich allein gescheitert bin. Darunter war ein Bossgegner, der sich immer ganz auf meinen aktiven Link konzentriert hat, während ein anderer Charakter ihn eigentlich von hinten hätte attackieren müssen. Eine andere fatale Situation war das Überqueren einer Plattform, die sich wie eine Wippe nach links oder rechts bewegt, wenn man die jeweilige Stelle mit seinem Gewicht beschwert. Mit Freunden können alle Links zugleich losziehen und die Gewichtsverhältnisse ausgleichen, alleine war das extrem schwer und immer wieder ist die Plattform so weit gekippt, dass meine beiden versteinerten Partner und ich in den Abgrund gefallen sind.

Ich bin mir sicher, dass solche Situationen mit viel Geschick und der richtigen Idee auch alleine schaffbar sind. Wer aber dennoch verzweifelt, hat zwei Möglichkeiten: entweder das Level erneut mit Mitspielern bestreiten (was wie gesagt jederzeit möglich ist, auch wenn man bis dahin nur allein gespielt hat) oder eine Fee einsetzen und dafür den aktuellen Abschnitt einfach überspringen. Mit diesem Trick lässt sich definitiv das gesamte Abenteuer auch alleine meistern. Zwar kann man sich eine Statistik ansehen, in der Level mit übersprungenen Abschnitten „nicht zählen“, aber neue Gebiete freischalten könnt ihr auf diese Weise trotzdem. Unterm Strich ist also der Einzelspieler-Modus trotz des allgemeinen Fokus' auf Multiplayer-Erlebnisse auch sehr gelungen. Wer nicht gerne mit anderen zusammen spielt, muss deshalb keinen Bogen um The Legend of Zelda: Tri Force Heroes machen!

Mehrspieler-Modi
Trotzdem kann man die wahre Stärke des Titels nur erleben, wenn man gemeinsam mit anderen ins Lumpenland aufbricht. Dafür gibt es zwei verschiedene Optionen: ihr könnt online oder offline Spielpartner finden. Für beide Varianten gilt: ihr benötigt auf jeden Fall drei Spieler! Zu zweit könnt ihr lediglich die Arena betreten, über die ich unten noch näher berichten werde, aber für das eigentliche Spiel müssen es genau drei Spieler sein. Im lokalen Spiel reicht es neben drei Nintendo 3DS-Systemen aus, wenn nur ein Spieler Tri Force Heroes besitzt. Die Funktion Download-Spiel ermöglicht das. Zwar gibt es für die Spieler, die das Spiel nicht besitzen, kleinere Einschränkungen (beispielsweise die Auswahl der Kleidung), aber grundsätzlich könnt ihr so das gesamte Abenteuer gemeinsam bestreiten. Es werden sogar Daten aus dem Download-Spiel auf der SD-Card gespeichert, die in die Vollversion übernommen werden können, wenn man es anschließend doch noch selber kaufen möchte. Egal, wie viele Spieler eine Kopie des Titels besitzen – ihr könnt ungehemmt zusammen rätseln, euch absprechen, anschreien und nach Erfolgen in den Armen liegen. Wer also ein Dreier-Team mit drei Handhelds zusammenbekommt, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen!

Alternativ könnt ihr aber auch online nach Freunden oder Fremden suchen, die euch begleiten. Das Zusammenspiel wird hier auf Systeme aus der eigenen Region begrenzt – auf Japaner werdet ihr also wohl nicht treffen. Das spielt allerdings keine allzu große Rolle, denn es gibt ohnehin nur sehr eingeschränkte Kommunikationsmöglichkeiten. Mit einer kleinen Auswahl knapper, vorgefertigter Nachrichten auf dem Touchscreen macht ihr die Mitspieler auf das Werfen, den Einsatz von Items oder das Bilden von Totems aufmerksam. Auch positive und negative Emotionen werden so geteilt. Diese Kommunikationsmöglichkeiten sind alle sehr sinnvoll und hilfreich, aber eben doch ziemlich eingeschränkt. In den meisten Fällen klappt das Zusammenspiel dennoch besser, als ich es zu Beginn vermutet hätte. Steht mal ein Spieler komplett auf dem Schlauch, demonstriert ein anderer, was zu tun ist, oder schnappt ihn sich einfach und wirft ihn an die Stelle, wo er gebraucht wird.


Die Rubine werden benötigt, um neue Kleidung herstellen zu lassen.

Ich habe aber auch eine Situation erlebt, in der eine Geschicklichkeitsaufgabe nicht gemeistert wurde, weil ein Spieler einfach nicht die eigene Aufgabe realisierte. Ein anderer war davon offensichtlich so genervt, dass er sich einfach verabschiedete und das bisher im Level Erreichte damit für die Katz war. Das ist dann natürlich ärgerlich, aber wie gesagt: In der Regel klappt das Zusammenspiel sehr gut und häufig habe ich auch von den Ideen und Erfahrungen meiner Mitspieler profitiert. Auf der anderen Seite habe auch ich manchmal anderen helfen können, weil ich ein Level schon kannte und somit wusste, was zu tun ist. In diesem Zusammenhang muss ich erwähnen, wie die Levelauswahl funktioniert: Ihr bestimmt zunächst eines der acht Gebiete. Dann werden online Spieler gesucht, die ebenfalls in diesem Gebiet spielen wollen. Ist eine Dreiergruppe gefunden, darf sich jeder ein Level des Gebietes aussuchen. Der Zufall entscheidet dann, wo die Reise hingeht. Wer danach in einem anderen Gebiet weiterspielen möchte, trifft dort wahrscheinlich auf neue Spielpartner.

Schreiten wir weiter in die Arena! Jenseits des Haupt-Abenteuers von The Legend of Zelda: Tri Force Heroes dürft ihr hier gegen einen oder zwei andere Spieler antreten. Ihr schnappt euch ein Item, haltet euer Schwert griffbereit und los gehts! Man kann die Arena als unterhaltsames Bonus-Spiel betrachten, in dem man seine Fähigkeiten gegen die Mitspieler auf die Probe stellen kann. Hier hat natürlich jeder Konkurrent eine eigene Herzleiste. Ist bei einem Spieler kein Herz mehr übrig, wird er kampfunfähig, darf aber anschließend weitermachen. Wenn die Zeit abgelaufen ist, wird ermittelt, welcher Protagonist wie oft kampfunfähig war und wie viele Herzen noch übrig sind. Der Platzierung entsprechend werden Rubine als Belohnung verteilt. Der Erstplatzierte darf sich zusätzlich über ein Material freuen – und Materialien haben im Spiel eine besondere Funktion.

Materialien und Kleidung
Madame Couture fertigt besonders ausgefallene Kleidung für euch an. Dafür müsst ihr allerdings nicht nur ein paar Rubine opfern, auch die Materialien müsst ihr zunächst besorgen. Diese erhaltet ihr im Lumpenland: Nach jedem gemeisterten Level dürft ihr eine von drei Schatztruhen auswählen und das darin befindliche Material einsammeln. Mit etwas Glück wird euer Materialbestand weiterhin erweitert, wenn ihr beim Spiel „Die tägliche Schatztruhe“ mitmacht. Unter vier Truhen dürft ihr jeden Tag eine aussuchen und öffnen. Erwischt ihr die richtige, erhaltet ihr ein Item und am nächsten Tag gibt es einen neuen Gewinn. Wählt ihr die falsche Schatztruhe, habt ihr am nächsten Tag eine größere Erfolgschance, weil ihr dann nur noch drei Stück zur Auswahl habt. Einige Materialien könnt ihr auch bei einem Händler in Textilia erwerben, aber der möchte dafür natürlich Funkelndes sehen! Ihm dürft ihr auch Materialien verkaufen, die ihr vielleicht mehrfach im Besitz habt und nicht benötigt.

Habt ihr Rubine und alle notwendigen Materialien für ein bestimmtes Gewand beisammen, schneidert die Madame es zügig für euch zusammen. So sammelt ihr nach und nach weitere Outfits, die aber nicht nur modisch der letzte Schrei sind, sondern auch verschiedene Eigenschaften besitzen, welche euch bei den Streifzügen durch das Lumpenland helfen. Beispielsweise könnt ihr mit dem Ausdauergewand eure Items häufiger einsetzen, der Ballon-Overall rettet euch bei Stürzen in den Abgrund und der Gepardenanzug lässt euch schneller gehen. Es gibt aber noch sehr viele weitere Kleidungsstücke, die euch das Leben erleichtern – natürlich nur, solange ihr sie tragt. Bei so viel Modebegeisterung wäre es doch eine Schande, wenn man euch in den verschiedenen Outfits nicht auch fotografieren könnte, oder? In jedem Level könnt ihr per Knopfdruck einen Schnappschuss machen und diese Szene somit in kostbarerer Erinnerung behalten oder über das Miiverse mit euren Freunden teilen.

Ein Blick auf die Technik
Grafisch werdet ihr euch bei Tri Force Heroes direkt wie zu Hause fühlen, wenn ihr schon A Link Between Worlds auf dem Nintendo 3DS gespielt habt. Das Geschehen wird aus der Vogelperspektive gezeigt, aber dennoch dreidimensional dargestellt und von einem dezenten, aber gelungenen 3D-Effekt begleitet. Die verschiedenen Gebiete sind abwechslungsreich und liebevoll gestaltet, sodass der optische Eindruck rundum ansprechend und gelungen ist. Hinzu kommt ein ausgezeichneter Soundtrack, der die Action zu jeder Zeit perfekt unterstützt und für das typische Zelda-Feeling sorgt. Technisch gibt es also nichts zu meckern, auch die Steuerung funktioniert präzise und problemlos. Besitzer eines New Nintendo 3DS (XL) können den C-Stick benutzen, um den Kamera-Ausschnitt in verschiedene Richtungen zu verschieben. Das geht alternativ auch mit dem Steuerkreuz, ist allerdings weniger genau und komfortabel.


Selbstverständlich erwarten euch starke Endgegner wie dieses Eismonster.

Redaktionswertung

9

Kauf mich!

So werten wir

Unser Fazit zu The Legend of Zelda: Tri Force Heroes

Meinung von Roman Dichter
The Legend of Zelda: Tri Force Heroes ist ein rundum gelungenes Mehrspieler-Abenteuer, das auch alleine großen Spaß macht! Mit einer vollwertigen Möglichkeit allein zu spielen, einem lokalen Mehrspieler-Modus mit Download-Spiel, einem gelungenen Online-Modus und der Möglichkeit, beliebig zwischen allen Modi hin und her zu wechseln, bleiben keine Wünsche offen! Vereinzelt gibt es Situationen, in denen das Spiel ohne Partner sehr schwierig wird oder in denen man ein umfangreicheres Chat-System für den Online-Modus vermisst, aber insgesamt sind alle Modi gelungen und bieten ein Gesamtpaket, das sich sehen lassen kann. Als Zelda-Fan habe ich aber einige Dinge schmerzlich vermisst: das Erforschen einer großen Oberwelt, die Gespräche mit diversen Charakteren und kleine, unterhaltsame Nebenquests. Dieser Bereich, der für mich immer einen großen Teil der Zelda-Magie ausgemacht hat, ist in Tri Force Heroes nur in sehr verknappter Form enthalten. Der Fokus liegt halt auf der Gameplay-Idee, dass drei Helden Seite an Seite kämpfen und rätseln. Darum gibt es auch eine Level-Struktur, die nicht Zelda-typisch, aber sehr durchdacht und gelungen ist. Es sind eher kleine Abschnitte Stück für Stück zu bewältigen, die euch unterhaltsame Rätsel liefern, welche das Zusammenspiel der drei Charaktere herausfordern. Ob alleine oder mit Freunden – The Legend of Zelda: Tri Force Heroes macht einfach Spaß und sollte in keiner guten 3DS-Sammlung fehlen!

Kommentare 25

  • DatoGamer1234 - 21.10.2015 - 16:04

    9 Punkte??? Ich hatte höchstens 7 erwartet O.O
  • DarkStar6687 - 21.10.2015 - 16:10

    Hört sich doch alles sehr gut an, dann freue ich mich schon auf den Freitag. ;)
  • cedrickterrick - 21.10.2015 - 16:22

    Zitat von DatoGamer1234:

    9 Punkte??? Ich hatte höchstens 7 erwartet O.O

    Warum das? Es ist immerhin ein neuer Zelda-Titel! :thumbsup:
  • Skywind - 21.10.2015 - 16:26

    Demo war schon Awesome
  • FALcoN - 21.10.2015 - 16:29

    Warum hat das Spiel keine 10? Warum?

    Spoiler anzeigen
    ist nur Spass :D
  • Alphatac - 21.10.2015 - 16:35

    Hmm 9, fands nicht so prickelnd erst auf der GC und dann bei der Demo.
  • Yokan - 21.10.2015 - 16:40

    Was ich gerne noch wissen möchte und wozu ich noch keine wirkliche Information gefunden habe:
    Ist es möglich, den Abenteuermodus online mit einem Freund und dann noch einer weiteren zufälligen Person zu spielen?
    Oder muss ich zwangsläufig entweder mit zwei Freunden oder zwei zufälligen Mitspielern spielen?

    Ansonsten ein schöner Test, ich freue mich schon sehr auf Freitag.
  • Arda - 21.10.2015 - 16:55

    @Yokan
    Also laut einem Tweet von Nintendo UK geht es,dass man zu zweit und dann noch einem Fremden spielen kann.

    Ich freue mich schon so sehr auf das Spiel,auch wenn ich keine weiteren Freunde mit einem 3DS habe.
  • Trockenlink - 21.10.2015 - 16:57

    Die Einleitung des Tests war schon mal sehr gut :thumbsup:
    Allgemein kann ich bis Freitag kaum noch warten. Ich freue mich schon sehr auf das Spiel und denk,dass ich es über eine längere Zeit spielen werde. Die fehlenden typischen Sachen von Zelda machen mir nichts aus,da der Titel das gut macht,was er machen will. Er will ja eben kein normales Zelda sein. So eins wird Zelda U ^^
  • DatoGamer1234 - 21.10.2015 - 17:35

    Zitat von cedrickterrick:

    Zitat von DatoGamer1234:

    9 Punkte??? Ich hatte höchstens 7 erwartet O.O

    Warum das? Es ist immerhin ein neuer Zelda-Titel! :thumbsup:

    Ich sehe es nicht als echtes Zelda.Es gibt keine richtige Overworld,keine Herzteile,keine Sammelobjekte usw.
  • David Pettau - 21.10.2015 - 17:40

    Also hab ich das richtig verstanden:
    Mit dem Download Spiel kann man das gesamte Spiel ohne Einschränkungen in Sachen Umfang durchspielen? (abgesehen von Kleidung etc)
    Und funktioniert das auch, dass ein Spieler einer Party von zwei Spielern, die das Spiel besitzen, per Downloadfunktion beitritt, ohne dass besagte zwei Spieler auf Kleidung etc verzichten müssen?
  • cedrickterrick - 21.10.2015 - 17:52

    Zitat von DatoGamer1234:

    Zitat von cedrickterrick:

    Zitat von DatoGamer1234:

    9 Punkte??? Ich hatte höchstens 7 erwartet O.O

    Warum das? Es ist immerhin ein neuer Zelda-Titel! :thumbsup:

    Ich sehe es nicht als echtes Zelda.Es gibt keine richtige Overworld,keine Herzteile,keine Sammelobjekte usw.

    Das ist aber falsch!
    a) Es steht "The Legend of Zelda" drauf.
    b) Besitzt es alles, was ein Zelda-Spiel auszeichnet!
    c) Kannst du nicht einfach behaupten es gehöre nicht zur Zelda-Serie, nur weil es dir nicht gefällt! ;)
    d) Es besitzt sehr wohl eine Oberwelt und auch Sammelobjekte.
    f) Kannst du es gern sehen wie du willst. Aber musst dann anderen nicht einreden, es sei kein vollwertiges Zelda-Spiel. :P
  • DatoGamer1234 - 21.10.2015 - 17:57

    Zitat von cedrickterrick:

    Zitat von DatoGamer1234:

    Zitat von cedrickterrick:

    Zitat von DatoGamer1234:

    9 Punkte??? Ich hatte höchstens 7 erwartet O.O

    Warum das? Es ist immerhin ein neuer Zelda-Titel! :thumbsup:

    Ich sehe es nicht als echtes Zelda.Es gibt keine richtige Overworld,keine Herzteile,keine Sammelobjekte usw.

    Das ist aber falsch!
    a) Es steht "The Legend of Zelda" drauf.
    b) Besitzt es alles, was ein Zelda-Spiel auszeichnet!
    c) Kannst du nicht einfach behaupten es gehöre nicht zur Zelda-Serie, nur weil es dir nicht gefällt! ;)
    d) Es besitzt sehr wohl eine Oberwelt und auch Sammelobjekte.
    f) Kannst du es gern sehen wie du willst. Aber musst dann anderen nicht einreden, es sei kein vollwertiges Zelda-Spiel. :P

    Ich sagte ja auch,dass ICH das sehen würde,ich habe niemanden etwas eingeredet xD
  • Dirk Apitz - 21.10.2015 - 18:26

    Warum schreibst du dann Dinge, die offensichtlich nicht stimmen und verbreitest diese?
  • Ilja Rodstein - 21.10.2015 - 18:26

    gibt es da einen oder mehrere spielstände?
  • Watchy - 21.10.2015 - 19:01

    Sehr schön! Dann hat sich meine Sorge nicht bestätigt, dass jeder Spieler online erstmal ein Gebiet und dann ein Level aussuchen muss. Sonst hätte es unter Umständen ewig gedauert bis man die Level spielt die man spielen möchte. Es macht also schon Sinn sich den gesamten Test durchzulesen und nicht nur die Wertung zum Schluss.

    Jetzt brauche ich nur noch ein paar Mitspieler am Wochenende und dann kann es schon losgehen. Ich stelle mich also gerne zur Verfügung, falls noch jemand nach kompetenten Spielern sucht.
  • WhiteFrost - 21.10.2015 - 19:04

    Zitat von DatoGamer1234:

    9 Punkte??? Ich hatte höchstens 7 erwartet O.O


    Ich bitte dich das ist ein Nintendo produzierter Nintendo Exclusive Titel, da gibt es bei Ntower nur die Wertung 9-10 grundsätzlich ;) :P

    Wie sieht es denn eigentlich mit dem Wiederspielwert aus, kann ich mir das ich sag mal etwa so im Style von Left 4 Dead vorstellen, das man wirklich Spaß hat die Level immer und immer wieder mit seinen Freunden zu spielen, oder sind die Kniffe und Tricks einmal gefunden so stark "Level vereinfachend" das es dann zu trivial wird die Level ein paar mal zu spielen?
  • FALcoN - 21.10.2015 - 19:14

    Zitat von WhiteFrost:


    Ich bitte dich das ist ein Nintendo produzierter Nintendo Exclusive Titel, da gibt es bei Ntower nur die Wertung 9-10 grundsätzlich


    Warum hat dann Project Zero oder Code Name Steam nur eine 7 ;) :P .
  • DarkStar6687 - 21.10.2015 - 22:01

    Das Spiel hat in der aktuellen N-Zone auch "nur" 74 Punkte bekommen.

    Singleplayer ist mist, hier sind sich eigentlich alle Tester einig. Der Multiplayer ist allerdings top und macht viel Spaß.
  • Dirk Apitz - 21.10.2015 - 22:25

    Zitat von WhiteFrost:

    Zitat von DatoGamer1234:

    9 Punkte??? Ich hatte höchstens 7 erwartet O.O


    Ich bitte dich das ist ein Nintendo produzierter Nintendo Exclusive Titel, da gibt es bei Ntower nur die Wertung 9-10 grundsätzlich ;) :P

    Wie sieht es denn eigentlich mit dem Wiederspielwert aus, kann ich mir das ich sag mal etwa so im Style von Left 4 Dead vorstellen, das man wirklich Spaß hat die Level immer und immer wieder mit seinen Freunden zu spielen, oder sind die Kniffe und Tricks einmal gefunden so stark "Level vereinfachend" das es dann zu trivial wird die Level ein paar mal zu spielen?


    Soll ich dir ne Liste schicken mit Spielen von Nintendo bzw. Exclusive Titel die keine 9-10 Punkte bekommen? Wie Devils Thirs, Zelda SS, Project Zero, Codename Steam? Zeit würde ich mir nehmen.
  • Icewulf - 22.10.2015 - 05:11

    Ich hoffe ja immer noch auf eine Singleplayer - Demo. Vorher interessiert mich der Titel null.
  • cedrickterrick - 22.10.2015 - 09:01

    Zitat von DatoGamer1234:

    Zitat von cedrickterrick:

    Zitat von DatoGamer1234:

    Zitat von cedrickterrick:

    Zitat von DatoGamer1234:

    9 Punkte??? Ich hatte höchstens 7 erwartet O.O

    Warum das? Es ist immerhin ein neuer Zelda-Titel! :thumbsup:

    Ich sehe es nicht als echtes Zelda.Es gibt keine richtige Overworld,keine Herzteile,keine Sammelobjekte usw.

    Das ist aber falsch!
    a) Es steht "The Legend of Zelda" drauf.
    b) Besitzt es alles, was ein Zelda-Spiel auszeichnet!
    c) Kannst du nicht einfach behaupten es gehöre nicht zur Zelda-Serie, nur weil es dir nicht gefällt! ;)
    d) Es besitzt sehr wohl eine Oberwelt und auch Sammelobjekte.
    f) Kannst du es gern sehen wie du willst. Aber musst dann anderen nicht einreden, es sei kein vollwertiges Zelda-Spiel. :P

    Ich sagte ja auch,dass ICH das sehen würde,ich habe niemanden etwas eingeredet xD

    Zitat von Dirk Apitz:

    Warum schreibst du dann Dinge, die offensichtlich nicht stimmen und verbreitest diese?

    Genau da muss ich Dirk zu stimmen! Du hast nirgendwo geschrieben, dass es sich um deine "Meinung" handelt. Du hast einfach nach deinem Ermessen Unwahrheiten verbreitet, weil dir das Spiel nicht zusagt.
    Es sagt doch niemand was dagegen, wenn du schreibst, dass es dir nicht gefällt, weil...
    Aber einfach zu lügen und zu schreiben was dir passt, weil du diesen Titel einfach nicht in deiner Zelda-Bibliothek als hochkarätigen Titel ertragen kannst, ist Blödsinn^^ Du kannst mir nicht sagen, dass du dir schon eine umfassende Meinung gebildet hast, ohne dass du das Spiel durchgespielt hast.
    Und das soll jetzt hier nicht nach ntower-Fanboy-Gequatsche klingen. ntower hat SwS eine 8 gegeben und damit bin ich nicht einverstanden. Meinung nach wäre eine 9 angemessener, weil mir SwS von vorne bis hinten bis auf ein paar winzige Dinge extrem gut gefallen hat! ;)
  • David Pettau - 22.10.2015 - 11:00

    Grundsätzlich sollte man auf die Wertung eh nichts geben, sondern sich maximal über das Geschriebene Gedanken machen. Den subjektiven Geschmack kann man beim Geben einer solchen Wertung eben nicht ganz ausblenden.
    Mir persönlich gefällt Skyward Sword auch viel besser als Twilight Princess, trotzdem hat es hier soweit ich weiß eine 2 Punkte schlechtere Wertung. Mir haben schon etliche Spiele gefallen, die von einem Großteil der Redaktionen schlechte Wertungen bekommen haben, ebenso wie ich schon viele Spiele mit guten Wertungen madig fand.
    Will man sich wirklich nur von einem Review einen Eindruck davon machen, wie gut ein Spiel ist, sollte man sich das eigentliche Review anschauen - nicht die Wertung. Zumindest sehe ich das so.
    Nur anhand von der Demo hätte ich persönlich dem Spiel auch maximal eine 7 gegeben, doch ich bin sicher dass es im Laufe des Spiels auch noch besser wird.
    ...Und dass Nintendo Spiele grundsätzlich eine 9-10 verdienen oder hier bekommen ist wohl absoluter Unsinn.
  • Rosalinas Boyfriend - 22.10.2015 - 13:12

    Naja also ich würde nie sagen hier wird alles zu hoch bewertet aber hier und schon bei so ein paar vereinzelten anderen Spielen kann ich die hohe Wertung wirklich nicht nachvollziehen...
  • WII-KINGer - 22.10.2015 - 19:46

    kleiner Tipp für Solo-Spieler: Das A Link between Worlds gibts jetzt in der Select Reihe für 20 Euro.

    Für mich klar die bessere Wahl.