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Test zu Ninja Usagimaru: The Mysterious Karakuri Castle - Nintendo 3DS

  • Deutschland Deutschland: Ninja Usagimaru: The Mysterious Karakuri Castle
Plattform
Nintendo 3DS
Erscheinungsdatum
29.09.2016
Vertrieb
Aksys Games
Entwickler
FK Digital
Genre
Platformer, Puzzle, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Ein Hase gegen eine Horde von Dämonen

Von Sebastian Schewe () Ninja Usagimaru: The Mysterious Karakuri Castle wirft den Spieler in eine längst vergangene Zeit zurück. Als der legendäre Held (und anthropomorphische Hase) Usagimaru muss man sein Dorf vor bösen Dämonen retten. In diesem actionlastigen Puzzlespiel sind alle kaninchengrauen Zellen gefragt, die man aufbringen kann, denn hier geht es nicht darum einfach alle Gegner niederzumähen, sondern die Dorfbewohner aus deren Fängen zu befreien und sie zu beschützen, und zwar mit Köpfchen.

Du bist der Held, der die Dorfbewohner retten soll!

Das... ist... so... knuffig!

Und um diese Dorfbewohner zu retten springt man durch die Level und nutzt seine Werkzeuge gegen die hiesigen Dämonen. Doch es geht meist eher darum, ihnen auszuweichen, als sie zu besiegen. Typisch für ein Puzzle-Spiel hält sich die Story eher in Grenzen. Aber sie muss auch gar nicht mehr tun, als dem Spieler einen Grund zu geben das zu tun, was man tun soll. Wer hier die epische Schlacht zwischen Gut und Böse erwartet, sollte sich vielleicht noch einmal überlegen, um welchen Typ Spiel es sich hier handelt, allerdings ist die Story sehr warm und wird mit schönen Bildern untermalt.

Die Steuerung ist sehr einsteigerfreundlich und wird dem Spieler in den anfänglichen, optionalen Tutorials erläutert. Diese Tutorials kann man immer wieder spielen, sodass man auch nach längerer Pause gut die Möglichkeit hat, die Steuerung wieder zu verinnerlichen. Im Verlauf der Tutorials werden die diversen zur Verfügung stehenden Werkzeuge erklärt. Das Kunai erlaubt es, brüchige Steine zu zerschlagen, das Windrad setzt einen Checkpoint, zu dem man jederzeit zurückkehren kann, wenn man nicht mehr weiterkommt (Achtung: Der Fortschritt wird ebenfalls zu dem Zeitpunkt zurückgesetzt), der Drachen lässt den Charakter auf Wind segeln und der Greifhaken zieht Steine mit Vertiefungen heran.

Steine sind das Hauptelement der Rätsel, denn durch das Platzieren eben dieser erschließt man sich den Weg zum Ziel. Hierbei muss man jedoch zuvor eine Person retten, die von einem blauen Oni gefangen gehalten wird. Um sie zu befreien muss man einen Stein auf dem roten Oni platzieren. Dies mag simpel klingen, doch mit dem Voranschreiten der Level steigert sich die Schwierigkeit der Rätsel. Diese Steigerung ist sehr angenehm, da sie nicht zu krass ist, aber dennoch jedes Mal neu fordert. Besonders durch die verschiedenen Gegner, die man zwar nicht besiegen, aber umgehen kann und muss, wird es sehr interessant. Manche Level sind eine richtige Kopfnuss.

Do Re Mi Fa U Sa Gi Do

Ein toter Dämon ist ein guter Dämon

Klassisch japanische Instrumente liefern hier die perfekte Atmosphäre. Wer klassische, japanische Musik mag bekommt hier ein wirkliches Leckerli für die Ohren. Durch die relativ schnelllebigen Level bemerkt man den Loop der Musik fast nie, aber selbst wenn doch, so wird es nicht nervend. Und auch wenn man nicht unbedingt auf klassisch japanische Musik steht, so ist die Musik sehr angenehm und stört nicht beim Spielen. Aber auch wenn man dieser Art Musik nichts abgewinnen kann, sollte man nicht verzagen, denn es spielt sich auch gut mit jeglicher Musik, die man mit seinem Kassettenspieler abspielen möchte.

Wie auch im Vorgänger zeigt sich das Spiel in einer Sprite-basierenden, zweidimensionalen Optik. Diese ist sehr malerisch dargestellt und schön anzusehen. Besonders die Hintergründe und die Gegner, welche auf japanischen Fabelwesen basieren, geben dem Spieler ein sehr japanisches Gefühl. Das Spiel ist also besonders für Fans des Landes der aufgehenden Sonne ein Augenschmaus. Die zu rettenden Dorfbewohner sehen immer mal wieder anders aus, was für etwas Abwechslung sorgt. In Sachen Animationen der Sprites kann sich das Spiel wirklich sehen lassen.

Redaktionswertung

6

Grabbeltisch

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Unser Fazit zu Ninja Usagimaru: The Mysterious Karakuri Castle

Meinung von Sebastian Schewe
Das Spiel fesselt vielleicht die Meisten nicht auf Dauer, ist aber super für zwischendurch. Immer wenn ich ein Level gespielt habe, habe ich auch noch zwei bis drei nachgesetzt. Zwar war ich dann fürs Erste zufrieden, aber nicht in dem Sinne, dass mir die Lust verging, sondern vielmehr, weil es eben einfach ein leichtfühliges Zwischendurchspiel ist. Besonders die Atmosphäre konnte mich fangen. Es ist sehr schön designt und wirklich gut animiert für so ein eher kleines Spiel. Genauso die Musik, die mich als jemanden, der klassische, japanische Musik mag, bei Laune halten konnte. Alles in allem ist es für alle empfehlenswert, die ein Spiel suchen, das man mal für ein paar Minuten zocken kann.
Mein persönliches Highlight: Das Plätten der Gegner, wenn man Steine auf sie fallen lässt. Wie sie da einfach zermatscht werden und unter dem Stein dann die Überreste rumzucken... Lustig!

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