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Test zu Fairune 2 - Nintendo 3DS

  • Deutschland Deutschland: Fairune 2
  • USA USA: Fairune 2
  • Japan Japan: Fairune 2
Plattform
Nintendo 3DS
Erscheinungsdatum
27.10.2016
Vertrieb
Circle Entertainment
Entwickler
Skipmore, Urara-Works
Genre
RPG, Puzzle
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Rette die Feen, rette die Welt

Von Sebastian Schewe ()
Im Moment versucht kein Dämon das Land zu zerstören. Dennoch, irgendetwas komisches geht vor sich, denn die Feen sind nirgendwo zu finden. Vielleicht schlafen sie nur irgendwo außerhalb unserer Reichweite, aber du solltest sie trotzdem besser suchen gehen...

Die Feen sind irgendwie verschwunden, was hat das zu bedeuten?

Die meisten bezeichnen Fairune 2 als Action-RPG mit Puzzle-Elementen, jedoch sollte man es eher rein als Puzzlespiel verstehen. Es mag Gegner und auch ein Levelsystem geben, aber dennoch läuft der Hase hier etwas anders. Man hat immer einen Gegner, der dem eigenen Level entspricht, und wenn man diesen tötet (was man tut, indem man einfach in ihn hineinläuft) nimmt man ein wenig Schaden und erhält EXP. Mit genug EXP steigt man im Level auf. Doch wenn man Gegner, die im Level niedriger sind, tötet, so erhält man keine EXP, aber eben auch keinen Schaden. Gegner, die im Level höher sind geben mehr EXP, man nimmt aber auch weitaus mehr Schaden. Mit versteckten Add-Ons, die man finden kann, kann man die EXP erhöhen und den Schaden verringern.

Und bei diesen kommt das (im Vergleich zum ersten Teil neue) Geld, das man sammelt, ins Spiel. Denn es dient dazu, diese Add-Ons noch weiter zu verstärken. Für mehr ist es dann aber auch nicht gut, und im normalen Spielverlauf sollte man genügend erhalten um die Add-Ons aufs Maximum zu bringen. Das Hauptaugenmerk sind aber auch gar nicht die Gegner, sondern die vielen, cleveren Rätsel. Im Verlauf des Spiels erhält man, ein wenig wie bei The Legend of Zelda, Gegenstände, die einem beim Lösen dieser Rätsel helfen, wie zum Beispiel eine Axt, mit der man bestimmte Bäume fällen kann, oder aber auch sowas simples wie Schlüssel zum Türen öffnen. Mit der Zeit fühlt man sich durch diese Gegenstände immer mächtiger, da sie das Reisen teilweise ungemein erleichtern und man natürlich an Orte gelangt, die zuvor unerreichbar waren. Und hier kommt es auch zum Backtracking, denn das Spiel besteht aus vier Gebieten, und in diesen kann man manche Rätsel erst mit Gegenständen aus einem anderen Gebiet lösen.

Keine Macht den Schleimen!

Grafisch ist das Spiel sehr simpel gehalten, es gibt kaum Schattierungen und eher wenig Dekoration, aber das schadet dem Ganzen nicht wirklich. Es braucht grafisch gar nicht mehr, als es hat. Die musikalische Untermalung besteht aus 8-bit-Musik. Glücklicherweise ist diese gut, denn Musik in diesem Stil kann auch sehr unangenehm klingen, was hier definitiv nicht der Fall ist. Und die Stücke passen zu den jeweiligen Orten und Situationen. Story-technisch gibt es nicht viel. Außer am Anfang und am Ende hat man nicht wirklich etwas, jedoch fragt man sich mit allem, was man so entdeckt, immer mehr, was in dieser Welt abgeht. Besonders die Verwirrenden, kurzen, nicht viel aussagenden Nachrichten nach jedem Gebiet. Am Ende bekommt ihr jedoch Antworten. Alles in allem gibt es viel zu entdecken, was nicht in den normalen Spielverlauf gehört: besagte Add-Ons, geheime Gegner und und und. Es ist ein eher kurzes Spiel, welches seinen geringen Preis jedoch definitiv Wert ist.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

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Unser Fazit zu Fairune 2

Meinung von Sebastian Schewe
Fans von Rätselspielen werden ihre wahre Freude haben, denn es gibt doch einige harte Kopfnüsse hier. Wer jedoch, wie oft von anderen beworben, ein RPG erwartet, wird eher enttäuscht, denn das ist es nicht. Ein Levelsystem alleine macht eben kein RPG.
Mein persönliches Highlight: Achtung, Spoiler! Im letzten Gebiet braucht man einen Zahlencode, aber man kommt durch Treppen im Untergrund nur in Sackgassen. Geht man diese jedoch alle ab, so erkennt man auf der Map die Zahlen, die man braucht. Genial!

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