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Test zu Mercenaries Saga 3 - Nintendo 3DS

  • Deutschland Deutschland: Mercenaries Saga 3
  • USA USA: Mercenaries Saga 3
Plattform
Nintendo 3DS
Erscheinungsdatum
12.01.2017
Vertrieb
Circle Entertainment
Entwickler
Rideon
Genre
Strategie, RPG
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Mercenaries Sagähn 3 - Irgendwas mit Wölfen und Krieg

Von Sebastian Schewe ()
Mercenaries Saga 3 von Circle Entertainment ist ein Strategie-Rollenspiel, in dem ihr in die Rolle einer Gruppe von Söldnern schlüpft, die unter dem Namen "Kingdom's Dogs" bekannt sind. Eure Aufgabe ist es, die "Liberation Army" daran zu hindern das Königreich Flare zu unterwerfen. Hierbei bekommt ihr immer wieder eine Mission, die ihr erfüllen müsst. Eure Gruppe wächst dabei mit der Zeit und neue Charaktere treten euch bei. Die Story ist eher mau, es gibt viel Text, aber es passiert eigentlich kaum etwas. Sie ist nicht direkt schlecht, aber man darf eben keine hohen Erwartungen haben.

Fakt: Unser Logo verdeckt weniger wichtige Informationen als das Spiel selbst. Aber mit solchen Kleinigkeiten muss man hier leben...

Dafür kann sich das Spiel grafisch schon eher sehen lassen. Es ist in klassischer Sprite-Grafik gehalten, und auch wenn alles etwas blass ist und mehr Farbe vertragen könnte, so sind die Sprites wie auch die Umgebungen recht schön anzusehen. Schade ist hierbei lediglich, dass man im Kampf quasi auf einem schwebenden Stein ist und man ein recht langweiliges Hintergrundbild hat, statt dass man einfach den Himmel sieht oder etwas in der Art. Die Effekte von Zaubern und Attacken sind zwar ziemliche Standarteffekte, dafür aber gut gemacht.

Musikalisch ist das Spiel zum Einschlafen. Ich könnte nicht ein einziges Stück in meinem Kopf abrufen, die Musik war einfach so langweilig, dass nichts hängenblieb. In diesem Sinne gibt es eigentlich auch nicht viel mehr zu sagen, selbst nachdem ich sie mir nochmal angehört habe, kommt mir nichts weiter in den Sinn, als dass sie einfach langweilig ist. Kann das Gameplay das Spiel retten? Bedingt, denn das Gameplay ist auch sehr standartmäßig, wenn auch durchaus spaßig. In Zusammenarbeit mit dem Preis (5,99 €) allerdings würde ich sagen, dass man es sich zumindest einmal anschauen kann.

Stimmt!

Im Kampf bewegt man sich über ein isometrisches Raster, wie man es aus diesem Genre gewohnt ist, führt Aktionen aus, zum Beispiel Angriff, Techniken oder eben Untersuchen, und versucht das Ziel der Mission zu erfüllen. Man erhält für alle Aktionen, die auf einen Verbündeten oder Gegner gehen, Erfahrungspunkte. (Tipp: Wenn ihr früh eure Klasse wechseln wollt macht einen freien Kampf und nutzt Heilungsfähigkeiten, welche 10 Erfahrungspunkte geben. Ihr braucht 100 pro Level, und anders als das Besiegen von Gegnern, welches schnell nur unter 10 Erfahrungspunkte gibt, bleibt dieser Wert konstant statt mit eurem Level zu sinken. Auf Level 10 könnt ihr dann für 300 SP eure Klasse wechseln)

Und nach dem Kampf erhält man auch SP, die daraus berechnet werden, wie schnell ihr wart, wie viele Schätze ihr gefunden habt etc. Mit SP könnt ihr neue Techniken lernen, alte verstärken oder eure Klasse wechseln. Bei einem Klassenwechsel behaltet ihr alle zuvor erlernten Techniken, jedoch könnt ihr nur die aus eurer aktuellen Klasse verstärken, was etwas unschön ist, da es rein vom Interface her eigentlich möglich wäre. Das ist auch schon alles, was das Kampfsystem zu bieten hat.

Wie oben bereits erwähnt, hat das Spiel so seine Schwächen, es macht nicht allzu viel her, aber mit nur 5,99 € ist es vollkommen ausreichend. Wer Spaß an taktischen Rollenspielen hat wird einen Kauf eher nicht bereuen.

Redaktionswertung

5

Für Genre-Fans

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Unser Fazit zu Mercenaries Saga 3

Meinung von Sebastian Schewe
Ich habe das Spiel mit großer Erwartung gestartet, was ein Fehler meinerseits war. Ich mag taktische Rollenspiele, aber leider gibt es nicht mehr allzu viele davon, weswegen ich mich auf den Titel gefreut habe. Er ist auch nicht direkt schlecht, nur eben... meh. Er ist okay, für den Preis definitiv, aber das war's auch schon. Alles sehr auf Sparflamme. Man muss dieses Genre schon mögen, um dem Spiel etwas abgewinnen zu können.
Mein persönliches Highlight: Ähm... Nein, mir fällt nichts ein.

Kommentare 3

  • henni4u Retrogamer aus Leidenschaft - 27.01.2017 - 10:46

    Hab neulich den zweiten im Angebot geladen aber noch nicht gespielt. Für das Geld macht man ja nicht viel falsch. Gibt es eigentlich auch Teil 1?
  • Sebastian Schewe Saa ike warera Ninninger! - 27.01.2017 - 11:36

    @henni4u
    Nur in Japan, aber die Teile hängen außer von System her nicht zusammen.
  • Dunkare Hardcore Noob - 27.01.2017 - 11:51

    @Sebastian Schewe Entschuldigung, aber dieser Testbericht ist leider überhaupt nicht hilfreich. Da das Spiel mich optisch an das erste Final Fantasy Tactics erinnert, habe ich schon mal ein Auge drauf geworfen. Aber nach diesem Bericht bin ich genauso schlau wie vorher.
    Das Spiel kann sich grafisch sehen lassen, ist aber blass, die Effekte kommen über Standard nicht hinaus, sind aber gut gemacht, das Gameplay bietet ebenfalls nicht mehr als Standard, macht aber Spaß.. Und Genrefans werden den Kauf "eher nicht" bereuen, das Spiel ist allerdings nur "meh". Ja, was denn nun?
    Wie definiert sich überhaupt "Standard" in den genannten Zusammenhängen, was macht das Gameplay denn aus? Gibt es nur die Haupthandlung oder auch so etwas wie Quests? Wie verhält sich die KI? Wie viele Klassen gibt es, sind die einigermaßen ausbalanciert? Wie sieht's mit Ausrüstung aus, gibt es Städte, Händler, Handwerker? Wie sind die Maps, vielfältig oder wiederholt sich alles? Wie hoch ist der Schwierigkeitsgrad? Wie lang ist die Spielzeit?
    Es wäre nett, wenn Du ein paar der Fragen beantworten könntest. :thx: