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Test zu Vroom in the night sky - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Vroom in the night sky
  • USA USA: Vroom in the night sky
  • Japan Japan: Soratobu Bunbun Burn
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
03.03.2017
Vertrieb
Poisoft
Entwickler
Poisoft
Genre
Action, 3D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Vroom in die Mülltonne

Von David Pettau ()
Vroom in the night sky ist eines der Spiele, bei dem man eigentlich von vornherein weiß, dass es sich absolut nicht ernst nimmt. Ich meine, kommt schon: Magical Girls, die zusammen mit ihren Feen auf fliegenden Motorrädern und Rollern durch den Nachthimmel sausen, um Sternenstaub und Co einzusammeln – klingt ziemlich absurd, was aber nicht unbedingt schlecht sein muss. Ich liebe derart verrückte Ausgangsszenarien, die oftmals, wenn auch auf eine trashige Art und Weise, Grundstein einer durchaus unterhaltsamen Spielerfahrung sind. Im Falle von Vroom in the night sky jedoch... Nun, ich werde versuchen es kurz und schmerzlos zu gestalten.

Ein magischer Looping bei malerischem Abendhimmel.

Vroom in the night sky kann nicht einmal auf der Trash-Ebene, auf der es höchstwahrscheinlich wahrgenommen werden will, überzeugen. Aber ganz von vorne: In dem Spiel, dessen Genre festzustellen mir nicht möglich war, steuert ihr ein Magical Girl auf ihrem fliegenden Zweirad-Vehikel, das es euch ermöglicht am Himmel zu fliegen. In einer der sich optisch kaum voneinander unterscheidenden Stages fliegt ihr nun umher, um Sternenstaub und große Sterne, umrandet von einem Ring, einzusammeln. Sternenstaub dient dabei als Währung – zwischen euren “Missionen“ habt ihr die Möglichkeit, schnellere und wendigere Fahrzeuge zu kaufen. Bevor ihr allerdings in den Genuss wirklich guter Fahrzeuge kommt, müsst ihr schon einiges an Zeit investieren. Je besser bzw. schneller euer Fahrzeug, desto mehr Sternenstaub könnt ihr logischerweise in kürzerer Zeit einsammeln. Habt ihr in einer Stage darüber hinaus auch alle von einem Ring umrandeten Sterne eingesammelt, so könnt ihr das Level über ein magisches Tor wieder verlassen.

Der Haken: Das Umherfliegen bringt keinerlei Spaß. Zwar deutet das wenige veröffentlichte Videomaterial zum Spiel eine ganze Palette an coolen Tricks an, die ihr mit eurem Vehikel und jeder Menge Magie in der Luft vollführen könnt, doch verkommt das eigentliche Gameplay zu nichts weiter als reiner Warterei, da ihr effektiv nichts anderes macht, als stumpf von Punkt zu Punkt zu fliegen. Wollt ihr dabei noch coole Tricks wie Loopings vollführen, bekommt ihr zwar etwas Sternenstaub als Bonus, im Endeffekt bremsen euch diese Aktionen aber lediglich aus.

Eure kleine Fee ist sich nicht zu schade, Sternenstaub für euch einzusammeln.

Die Fähigkeit, derartige Tricks wie Loopings zu vollführen, muss aber ebenso wie die Fähigkeit, eure begleitende Fee in die Ferne zu schießen, erst noch freigeschaltet werden. Sobald ihr eure Fee in die Ferne schießen könnt, habt ihr die Möglichkeit, Sternenstaub auch schon aus größerer Reichweite einzusammeln, da eure nach vorne schießende Fee das Aufnehmen für euch erledigt. Auch etwaigen Rivalinnen, die ab und an auf ihrem Motorrad auftauchen und sämtlichen Sternenstaub für sich beanspruchen, könnt ihr mit eurer Fee die Stirn bieten. Sowohl das Schießen eurer Fee, als auch das Boosten, das euch Loopings etc. ermöglicht, verbrauchen dabei Magie, die ihr an bestimmten Punkten der Stages wieder aufladen könnt. Sollte es vorkommen, dass ihr all eure Magie aufgebraucht habt, könnt ihr nur noch auf dem Boden umherfahren, bis ihr eure Ressourcen wieder aufgeladen habt.


Während ihr am Nachthimmel umhergurkt, könnt ihr euch immerhin mit der recht gelungenen Hintergrundmusik ablenken, die das “Geschehen“ recht passend untermalt. Optisch präsentiert sich das Spiel bewusst sehr minimalistisch, die diversen Modelle in den verschiedenen Stages laden also auch zum Zählen von Polygonen ein, sollte Langeweile aufkommen. Dazu müsst ihr allerdings schon nah genug an die Bäume, Häuser und Berge heranfliegen, eine große Weitsicht bietet das Spiel nämlich nicht. Das beste und zugleich grausamste Feature von Vroom in the night sky befindet sich aber am oberen Rand des HUDs: Ein Timer zeigt euch stets an, wieviel Lebenszeit ihr in der aktuellen Stage bereits verschwendet habt.

Redaktionswertung

2

Finger weg!

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Unser Fazit zu Vroom in the night sky

Meinung von David Pettau
Ich sollte nicht einmal versuchen, enttäuscht zu klingen – dass mich Vroom in the night sky nicht vom Hocker hauen würde, war mir durchaus schon vor den ersten Spielminuten klar. Dass es allerdings wirklich keinerlei Spaß bringt, hätte ich wiederum auch nicht erwartet. Gerne würde ich sagen, dass man bei einem Preis von knapp neun Euro nichts falsch machen kann, schon gar nicht, wenn man auf Trash steht, doch es wäre schlichtweg gelogen. Nicht einmal für einen Lacher ist Vroom in the night sky geeignet.
Mein persönliches Highlight: Die frei einstellbare Vibrationsstärke des Controllers, die von “none“ bis “violent“ reicht.

Kommentare 11

  • Kero84 Bürostuhl Akrobat - 20.03.2017 - 20:38

    Waaaaaas?

    Ein Switch Game Review schlechter als 7 ????
    Dachte ihr bekommt für unberechtigte und unwahre gute Wertungen Geld ???

    :troll:
  • David Pettau Let's do the Odyssey! - 20.03.2017 - 20:39

    @Kero84
    Du lehnst dich ja weit aus dem Fenster. Aber ich sag mal so: Zum Glück hast du es nicht gespielt, sonst würdest du meine 2 am Ende noch als gekauft ansehen :troll:
  • FloX99 RPG Enthusiast - 20.03.2017 - 20:58

    Waaaaas keineeeee 7/10 für gerade mal 99 Cent..... Achsooo 9,99€....na denne passen doch die 2/10 :rover:
  • Ilja Rodstein Odyssey, Odyssey! - 20.03.2017 - 21:26

    mein beileid david
  • ciaoadiosgoodbye - 20.03.2017 - 22:12

    Stümperhaftes Spiel, tut mir wahnsinnig Leid, dass so etwas wirklich getestet werden muss, kann, soll, darf, möchte, ...

    Mir hat das Video im eShop schon nicht zugesagt und die 9,99€ sind eindeutig zuviel dafür.
    Die 2 von 10 Punkten sind dafür fast noch zu gnädig.

    threw my shade.
  • WiiSwitchU Liberté, égalité, fraternité pour TOUTE l'humanité! - 20.03.2017 - 23:45

    "Rotz" hätte auch gereicht. :D

    Den Gnadenpunkt gibt's für die "brutale" Vibrationsfunktion, oder? :D
  • kaputten10 Turmbaron - 21.03.2017 - 00:45

    Verstehe nicht, wieso Nintendo sowas zulässt. Das sieht doch jeder sofort, dass das Schrott ist.
  • Emme Words of wisdom - 21.03.2017 - 09:01

    "According to Kirk Scott, Nintendo’s head of indie relations, the company let three defining traits guide its selection of indie titles for Switch: “great IP, plays together, plays great anywhere.” But there are also things they aren’t looking for, namely, games that have been out a long time on other platforms that’d be finally making their Nintendo debut. "(polygon)

    ...und dann sollte man sich vrooom ansehen.Und World of Goo. Und Shovel Knight. Die Switch ist die ideale Plattform fuer oldies, shovelware und billig abzock mobile game ports, und ich hoffe, dass sowas wie dieses vroom nicht exemplarisch fuer die Indiewelle auf Switch wird. Wir sehen es in zwei Jahren.
  • Emme Words of wisdom - 21.03.2017 - 09:02

    @kaputten10 Weil sie verzweifelt nach Zockerstoff suchen.
  • Joe Schippert Loading... - 21.03.2017 - 11:00

    @kaputten10 Die Tochter vom eshopBoss dessen Freund deren Sohn sein anderer Onkel macht neuerdings Spiele: Vroooooom!!! :ugly:
  • Dirk Apitz Dr. Pepper - 21.03.2017 - 11:08

    Zitat von Emme:

    @kaputten10 Weil sie verzweifelt nach Zockerstoff suchen.
    So ein Quatsch. Gammelgames gab es schon immer und wird es immer geben egal auf welcher Plattform.