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Test zu Go! Go! Kokopolo 3D - Nintendo 3DS

  • Deutschland Deutschland: Go! Go! Kokopolo 3D
  • USA USA: Go! Go! Kokopolo 3D
  • Japan Japan: Go! Go! Kokopolo 3D
Plattform
Nintendo 3DS
Erscheinungsdatum
30.03.2017
Vertrieb
Circle Entertainment
Entwickler
Tanukii Studios
Genre
Action
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Von Katze, Giraffe und... dem Anderen

Von Sebastian Schewe ()
In Videospielen geht es sehr oft darum, mit heftigen Attacken Gegner zu besiegen. Doch wann ist Flüchten schon mal die Essenz des Sieges? Genau, hier bei Go! Go! Kokopolo 3D ist es das! Denn ihr müsst den Gegner mit einem Angriff (ganz ohne scheint es nicht zu gehen) aggressiv machen, sodass er euch verfolgt. Eine gegnerfressende Blume erledigt ihn dann für euch, sofern ihr ihn dorthin lockt. Innovatives Gameplay? Spaßige Level? Schauen wir uns das doch mal an...

Lauf so schnell du kannst!

Wie oben gesagt ist es euer Ziel, die Gegner aggressiv auf euch zu machen. Dafür lauft ihr zu ihnen hin und verpasst ihnen eine. Dann heißt es rennen, und ihr müsst dann wirklich rennen, denn die Gegner sind schneller als ihr es im normalen Gang seid. Doch beim Rennen könnt ihr eure Richtung nur in zwei andere Richtungen ändern, es geht nicht, dass ihr in die entgegengesetzte Richtung von der, in die ihr gerade unterwegs seid, lauft. Doch wieso solltet ihr das auch, immerhin sind da die Gegner, die euch Schaden zufügen. In den Leveln sind fairerweise keinerlei Sackgassen, sodass ihr immer die Chance habt Schaden zu entgehen. Allerdings gibt es diverse Hindernisse wie Stacheln, über die ihr springen müsst, oder Schilder, die nur von einer Seite aus passierbar sind. Diese Hindernisse machen es nur unerheblich schwerer, doch was den Schwierigkeitsgrad eher killt, ist, dass die Gegner immer exakt eurem Pfad folgen und keine Wege nutzen, mit denen sie euch schneller erreichen könnten. Zerstört das den Spaß? Nun, nicht wirklich, aber man sollte bedenken, dass das Spiel seine Herausforderungen eher mit dem Design der Level gibt, und dass es eher für den leichten Snack zwischendurch geeignet ist, als für ein stark forderndes Spiel, welches man Stunden am Stück spielen kann. Der einzige Unterschied zwischen den drei Charakteren (einer Katze namens Kokopolo, einer Giraffe namens Tatsumo und einem undefinierbaren Etwas namens Jinbe), die man auswählen kann, ist die Optik des Charakters und der jeweiligen Level, die sich je nach Charakter unterscheiden, ansonsten sind sie identisch.

Grafisch sowie auch musikalisch holt Go! Go! Kokopolo 3D sicher keine Preise, aber als schlecht kann man es definitiv nicht bezeichnen. Der 3D-Effekt tut, was man erwartet, ist aber auch nichts Besonderes. Allerdings kann man von einem Spiel dieser Preisklasse natürlich keine Meisterwerke der Kunst erwarten.

Bosse sind zwar im Spiel vorhanden und geben eine gewisse Abwechslung, allerdings verfällt das Spiel hier auf "Hau drauf um zu gewinnen" zurück, was etwas schade ist, besonders, da diese Bosse wirklich extrem einfach sind. Hier hätte man wirklich kreativ mit dem System des restlichen Spiels werden können.

Alles in allem wirkt das etwas andere Gameplay recht innovativ, zeigt aber auch, warum sich klassische Gameplays, bei denen man die Gegner selber bezwingen muss, als die Norm etabliert haben. Wer ein spaßiges Spiel für zwischendurch sucht, sollte hier zugreifen, wer jedoch etwas Forderndes für stundenlangen Spaß am Stück sucht, sollte Abstand nehmen.

Redaktionswertung

5

Für Genre-Fans

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Unser Fazit zu Go! Go! Kokopolo 3D

Meinung von Sebastian Schewe
Nun, was Go! Go! Kokopolo 3D bietet, ist schnell erzählt. Inhaltlich ist da tatsächlich nicht sonderlich viel, aber dennoch macht es durchaus Spaß. Für den Preis, den es hat, kann man sich wirklich nicht beschweren, allerdings hätte ich wohl eher gewartet, bis es durch ein Angebot noch günstiger wird. Was das Spiel hat, macht es aber ganz gut, auch wenn es nach längerer Zeit sehr eintönig ist. Aber es ist wirklich nicht für längere Sessions gedacht, sondern eher auf das Spielen zwischendurch ausgelegt.
Mein persönliches Highlight: Das seltsame Etwas Jinbe, bei dem ich mich immer noch frage, was es sein soll.

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