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Test zu Dark Witch Music Episode: Rudymical - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Dark Witch Music Episode: Rudymical
  • USA USA: Dark Witch Music Episode: Rudymical
  • Japan Japan: Rudymical: Majin Shoujo Ongaku Gaiden
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
11.05.2017
Vertrieb
Flyhigh Works
Entwickler
Inside System
Genre
Action, Musik, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 2 - Online: 0
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Es ist Hexenstunde: Zeit für etwas Musik!

Von Daniel Kania ()
In den vergangenen Jahren erschien eine Trilogie an Spielen im Nintendo eShop der Nintendo 3DS-Geräte, welche manche von euch vielleicht gespielt haben. Die Rede ist von der "The Legend of Dark Witch"-Serie. Während man auf dem Nintendo 3DS noch 2D-Action-Plattformer vor sich hatte, ist der neue Spin-Off-Titel der Serie für die Nintendo Switch einem anderen Genre zuzuordnen. In "Dark Witch Music Episode: Rudymical" zeigt ihr, wie viel Rhythmus ihr im Blut habt. Die Optik bleibt dabei den Original-Spielen treu, weshalb Fans beziehungsweise Spieler der Nintendo 3DS-Spiele sich gleich wie zuhause fühlen werden. Doch auch für Neueinsteiger kann der Retro-Stil ansprechend wirken.

Ein simples Konzept mit knackiger Schwierigkeit

Wer Rhythmus- und Musik-Spiele kennt, der wird bei "Dark Witch Music Episode: Rudymical" nicht viel Neues zu sehen oder auch zu hören bekommen. Euer Ziel besteht natürlich Genre-auszeichnend darin, im Rhythmus zu bleiben und die bunten Bälle, welche von den Charakteren auf euch geworfen werden, im richtigen Moment zu zerstören. Jene Charaktere werden im Spiel als "Bosse" bezeichnet und müssen demnach auch wirklich "besiegt" werden. Sowohl der Spieler, der einen der verschiedenen Charaktere gewählt hat, als auch der Bossgegner, den ihr euch ausgesucht habt, besitzen am oberen Bildschirmrand eine Energieleiste. Vermasselt ihr es, die Bälle zu zerstören, nehmt ihr Schaden und eure Leiste wird kürzer. Solltet ihre die Leiste komplett leeren, heißt es natürlich Game Over. Im Umkehrschluss heißt es auch "Game Over" für den Boss, wenn ihr es schafft, seine Leiste zu leeren. Normalerweise ist dies auch schnell erledigt, wenn ihr einfach lange genug richtige Aktionen durchführt. Dann verabschiedet sich euer Bossgegner mit einem japanischen Spruch und verschwindet. Eure Leistung wird durch einen Rang festgehalten. Mögliche Ränge sind dabei C, B, A, S und S+.

Am Ende eines Levels werdet ihr bewertet. Ab dem A-Rang gibt es einen Kristall für euch.

Um weitere "Level", also weitere Bossgegner, freizuschalten, werden bestimmte Kristalle benötigt, die ihr nur dann erhaltet, wenn ihr mindestens einen A-Rang im Level erreichen konntet. Dabei könnt ihr aus den Schwierigkeitsgraden "Leicht", "Normal", "Schwer" und "Lunatic" wählen, wobei letzterer erst einmal durch Beenden des Story-Modus freigeschaltet werden muss. Die Level unterscheiden sich zwischen den Schwierigkeitsgraden außer anhand der Schwierigkeit selber nicht. Es sind immer noch die gleichen Melodien, nur dieses Mal mit einer zusätzlichen Herausforderung.

Man kann es sich etwa so vorstellen: Bei "Leicht" tauchen nur rote Bälle auf. Das heißt für euch, dass ihr praktisch nur den rechten Knopf drücken müsst. Passenderweise landen die roten Bälle auch rechts von euch. Demnach könnt ihr euch den Zusammenhang zwischen Knopf und Ball nicht nur anhand ihrer Farbe merken, sondern auch basierend darauf, wo sie bei euch landen. Wir halten fest: rot erscheint rechts. Ab dem Schwierigkeitsgrad "Normal" dann tauchen auch blaue Bälle auf, die über euch landen. Welchen Knopf müsst ihr für blaue Bälle also betätigen? Richtig, den Oberen. In "Lunatic" lassen sich zudem auch grüne Bälle finden, die über Bande links von euch landen. Dafür muss der linke Knopf gedrückt werden. Schon ab "Normal" und vor allem in "Schwer" feuern die Bosse Attacken auf euch, etwa Laserstrahlen oder sonstige Projektile. Diese müssen von euch übersprungen werden, indem man das "Steuerkreuz" nach unten drückt oder den Stick nach oben hält. Es ist vom Controller abhängig... und zugegebenermaßen ein wenig verwirrend.

Mit jeder Schwierigkeitsstufe kommen weitere Gefahren hinzu. Hier ist erklärt, wie ihr sie bewältigen könnt.

Nach einigen Aufwärmrunden wird auch ein Musik-Spiel-Laie sich eingespielt haben, um eventuell Herausforderungen auf der Stufe "Normal" zu versuchen. Es ist gut möglich, dass es nicht beim ersten Mal gelingen wird, dort mit jedem neuen Versuch merkt man, wie man stetig besser wird. Die Grenze eurer musikalischen Fähigkeiten müsst ihr allerdings selber herausfinden. Schon die späteren Level von "Normal" können knackig werden, wohingegen ich bei manchen "Schwer"- oder "Lunatic"-Leveln absolut gar keine Chance mehr hatte nach wenigen Sekunden. Hut ab an alle, die bei diesem "Chaos" alles richtig machen. Gewiss sind die späteren Level und Schwierigkeitsgrade nichts für schwache Nerven.

Während die Retro-Optik als "Standard" oder "solide" bezeichnet werden könnte und wohl eher Fans der Hauptreihe ansprechen wird, sind nur die wenigstens Melodien wirklich mitreißend. Nur wenige Stunden nach dem Spielen der Level kann man die Melodien bereits vergessen haben, sofern man sich nicht eine Stunde lang an einem Level die Zähne ausgebissen hat. Zu loben ist aber ist die thematische Abwechslung der Melodien. Von sanften Unterwasser-Klängen bis hin zu Melodien, die bei einem Rock-Festival grspielt werden könnten, ist einiges dabei. So schnell man die Melodien vergessen hat, so schnell hat man leider auch das Spiel selbst vergessen, sofern man nicht absoluter Genre-Fan ist. Wenn man also nicht viel mit dem Rhythmus- oder Musik-Genre anfangen kann, dann wird Dark Witch Music Episode: Rudymical euch keinen gelungenen (Neu-)Einstieg bieten können. Neben dem Story-Modus könnt ihr auch zu zweit, ob miteinander oder gegeneinander, im Spiel loslegen. Dadurch ändert sich allerdings nichts am Gameplay oder an den Leveln selbst. Schade ist dabei allerdings schon, dass man sich keine Kristalle dazuverdienen kann. Dies bleibt dem Einzelspieler vorbehalten.

Redaktionswertung

6

Überzeugend

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Unser Fazit zu Dark Witch Music Episode: Rudymical

Meinung von Daniel Kania
Dark Witch Music Episode: Rudymical macht etwa das, was man von einem Rhythmus- oder Musik-Spiel erwarten würde. Genre-Fans werden länger Spaß am Spiel und Motivation für das Weiterspielen finden, als es Musik-Laien wahrscheinlich tun werden. Schon recht früh macht sich der herausfordernde Schwierigkeitsgrad bemerkbar, der ein höheres musikalisches Geschick verlangt und Fehler hart bestraft. Nicht viele Melodien sind wirklich einprägsam und auch der Zwei-Spieler-Modus kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass wenn man die Grenze seiner Fähigkeiten erreicht hat, das Spiel nicht viel mehr bieten kann.
Mein persönliches Highlight: Der Zusammenhang zwischen Ball-Position und Knopfbelegung.

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