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Test zu Harvest Moon: Dorf des Himmelsbaumes - Nintendo 3DS

Germany Deutschland: Harvest Moon: Dorf des Himmelsbaumes | USA USA: Harvest Moon: Skytree Village
Plattform
Nintendo 3DS
Erscheinungsdatum
01.06.2017
Vertrieb
Rising Star Games
Entwickler
Natsume
Genre
Simulation
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Aus dem Tagebuch eines Farmers

Von Sebastian Schewe ()
Das Land hat wirklich seine Farbe verloren... Alles ist grau, nichts wächst mehr. Doch laut dem kleinen Erntewichtel, dem ich hier begegnet bin, weiß ich, was zu tun ist. Ich muss das Land wiederbeleben, indem ich den Menschen zeige, dass sie dankbar für die Früchte der Erde sein müssen. Und diese Früchte muss ich anbauen, denn nur durch meine Arbeit als Farmer kann ich mehr Leute zurück in die Stadt des Himmelsbaums locken und dabei noch die Himmelsbäume wiederbeleben, um das Land wieder fruchtbar zu machen!

Bist du ein Junge oder ein Mädchen?

Welch ein Glück, dass Händler Sam mir direkt zur Seite steht. So kann ich Samen kaufen, die ich dann auf meinem noch kleinen Land aussäen kann. Doch vorher muss ich dieses Land natürlich vorbereiten. Dazu muss ich zunächst einmal planen, wie ich es anpflanze. Am besten schaufle ich Erde weg, um eine ebene Fläche zu erhalten, 3 auf 3 Felder, denn ich kann insgesamt 9 Samen auf einmal aussäen auf ein 3x3-Feld. Sollte ich jemals eine andere Form anpflanzen wollen, kann ich natürlich auch jeden Samen einzeln pflanzen. Natürlich muss ich vor dem Anpflanzen meine Hacke zur Hand nehmen und die benötigten Felder pflügen! Danach pflanze ich dann meine Samen an und gieße sie. Nun heißt es warten. Doch einfach ins Bett gehen wäre verschwendete Zeit, also rede ich lieber mit den Mitbewohnern, angele, hacke Holz oder zerschlage Steine, um Material zu bekommen. Zu spät sollte ich natürlich auch nicht ins Bett, denn ich muss jeden morgen früh raus.

Heute bat mich einer der Stadtbewohner um einen Gefallen. Er wollte ein bestimmtes Gemüse haben, was ich ihm als Farmer besorgen sollte. Da er, wie es so üblich ist für die Bewohner hier, sehr freundlich ist und mir eine Belohnung versprach, baute ich diese Frucht sofort an. Später fragten mich auch weitere Personen nach solchen Gefallen, die ich ihnen natürlich gerne erfüllen möchte.

Oh nein, Max ist krank! Haben wir bald einen Redakteur weniger, oder kann ich ihn wieder gesundmachen?

Es ist soweit, meine erste Ernte. So wie ich sie auch angebaut habe, kann ich sie auch auf einen Schlag von einem 3 auf 3-Feld ernten. Doch ich stecke in einem Zwiespalt. Verkaufe ich dieses Gemüse oder hebe ich es auf, falls jemand mich um genau dieses bittet? Allerdings brauche ich Geld um neue Samen zu kaufen... Also verkaufe ich es lieber erstmal, neues anbauen kann ich immer. In diesem Zug kaufe ich auch gleich neue Samen, die ich umgehend anbaue.

Die Erntewichtel haben mir ihre Hilfe angeboten, um mir das Farmen zu erleichtern. Allerdings sollte ich bedenken, dass sie nach ihrer Arbeit einen Tag Pause brauchen, und samstags und sonntags haben sie frei. Doch einem geschenkten Gaul schaut man bekannter Weise nicht ins Maul, und wenn mir an einem Tag jemand das gießen abnimmt bin ich sehr froh darüber. Jeder Erntewichtel hat sein eigenes Spezialgebiet in dem er mir hilft.

Nun ist das Gemüse, dass ich für den Dorfbewohner angepflanzt habe, endlich gewachsen. Doch irgendwie wirkt es seltsam... Ich habe es ziemlich weit oben, auf einem Berg, angepflanzt, und es kam etwas Anderes heraus, als ich erwartet habe! Ich sollte es im Hinterkopf behalten, dass Pflanzen sich verändern können, je nachdem in welcher Höhe man sie anpflanzt. Scheinbar ist die Art der Erde, ob sie trocken, feucht oder sumpfig ist, auch entscheidend dabei, was aus den Samen wird.

Verlieben gehört zum Farmerleben auch dazu.

Es regnet. Die meisten würden bei diesem Wetter nicht rausgehen, doch ich muss natürlich auf meiner Farm nach dem Rechten schauen. Aber wenigstens nimmt der Regen mir das Gießen der Pflanzen ab. Vor kurzem habe ich auch mein erstes Tier geschenkt bekommen, eine Kuh, um die ich mich kümmern muss. Die darf im Regen natürlich nicht raus und muss im Stall bleiben, wo ich sie füttere, den Staub aus dem Fell bürste und sie streichele. Wie gut, dass ich die Werkzeuge dazu quasi von alleine wechseln kann, ohne immer in meine Tasche greifen zu müssen. So wird meine Kuh glücklich und gibt leckere Milch, wenn sie ausgewachsen ist.

Der Sommer ist da, es ist ziemlich heiß, aber ich muss meine Arbeit fortführen. Mit jedem Himmelsbaum, den ich befreit habe, bekam ich auch einen neuen Erntewichtel, der mir hilft, und mein Feld wurde größer. Da ist es besonders wichtig mit meiner Schaufel Treppen aus Erde zu bauen, um das Reisen zu erleichtern.

Meine Kuh ist endlich erwachsen, genauso wie mein Poitou-Pony und das Schaf, dass ich besitze! Und dank ihrer tiefen Zuneigung zu mir haben sie sehr viel besseres Fell und bessere Milch, als sie es andernfalls hätten. Je mehr sie mich mögen, desto besser werden also ihre Produkte. Das gilt auch für meine Hühner und ihre Eier. Ich muss also unbedingt jeden Tag den Stall saubermachen, damit es ihnen gut geht. Und mir gibt es ja auch Kompost, aus dem ich Dünger herstellen kann. Tiere sind in vielerlei Hinsicht praktisch!

Es ist schon ein anstrengendes Leben als Farmer, doch die Dankbarkeit der Bewohner ist es wert. Möglicherweise finde ich ja sogar noch eine Braut und wir gründen eine Familie? Doch vorher brauche ich ein größeres Haus... Und das heißt arbeiten, arbeiten, arbeiten! Ich gehe mit Spaß an die Sache und genieße, was ich tue! Liebes Tagebuch, mein Leben ist schön!

Redaktionswertung

8

Cooles Spiel

So werten wir

Unser Fazit zu Harvest Moon: Dorf des Himmelsbaumes

Meinung von Sebastian Schewe
Ich war sehr positiv überrascht von diesem Spiel. Zwar macht mir Harvest Moon eigentlich immer Spaß, doch hier war ich wirklich total vom Spiel gefangen. Am Anfang schien der Minecraft-artige Aspekt des Spiels sehr minimal, da man ja nur Erde benutzen kann, jedoch ist er vollkommen ausreichend für das Spiel, zumal mehr viel zu viel Zeit benötigen würde. Irgendwie hat mich dieser Teil der Serie durch seine Einfachheit im Sturm erobert. Besonders das automatische Wechseln der Werkzeuge beschleunigt alles ungemein, zumal man auch immer nur ein Werkzeug in der entsprechenden Situation einsetzen kann. Harvest Moon-Fans sollten zugreifen und Einsteiger haben hier ebenso einen guten Einstiegs-Titel.
Mein persönliches Highlight: Als ich endlich den Berg komplett abgebaut hatte um dort meine Ställe zu platzieren. Das hat eine Weile gedauert, war die Arbeit aber Wert.

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