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Test zu Kirby's Blowout Blast - Nintendo 3DS

  • Deutschland Deutschland: Kirby's Blowout Blast
  • USA USA: Kirby's Blowout Blast
  • Japan Japan: Kirby no Suikomi Daisakusen
Plattform
Nintendo 3DS
Erscheinungsdatum
06.07.2017
Vertrieb
Nintendo
Entwickler
HAL Laboratory
Genre
Action
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Kirby kann auch anders!

Von Marco Primmer ()
Kirby hat nun wirklich schon viele Jahre auf seinem rosa Buckel, doch über sein zwei dimensionales Dasein kam er nur vereinzeln hinaus. Sein erstes Spiel, in dem er nicht von links nach rechts laufen musste, war der Spin-off-Titel Kirby’s Dream Course, in dem man in gekonnter Golfmanier die rosa Kugel ins Loch bringen musste. Was an dem Titel anders ist, abgesehen davon, dass es kein Jump ’n’ Run war, ist die isometrische Ansicht, in der man Kirby durch die Welten steuerte. Der nächste Titel war das hochgelobte Kirby Air Ride, welches ebenfalls kein Jump ’n’ Run, sondern ein Fun-Racer war. Der letzte Titel war ein Minispiel, welches in Kirby: Planet Robobot enthalten ist. Kirby‘s 3D-Arena hat es nun ebenfalls als eigenes kleines Downloadspiel in den Nintendo eShop geschafft. Ob sich Kirby’s Blowout Blast lohnt oder ob es nur ein heißes Lüftchen im Wind ist, erfahrt ihr hier.

Kirbys neue Bewegungsfreiheit weiß zu gefallen

Als großer Kirby kann man viele Gegner erledigen.

Nintendo hat bereits einige Minispiele als eigenständiges Spiel mit mehr Inhalt in den Nintendo eShop gebracht, jüngst mit Team Kirby Clash Deluxe. Und auch Kirby’s Blowout Blast hat einiges an Inhalt dazubekommen. Die größte Neuerung ist, dass die Level keine Arenen mehr sind, in denen man Gegnerwellen bezwingen muss, wobei in den Levels durchaus Arenaabschnitte vorkommen. Nun kann sich Kirby außerdem frei und in alle Richtungen bewegen, seine neue Bewegungsfreiheit weiß zu gefallen. Dabei sind die Welten nicht frei erkundbar, es sind lediglich Schlauchlevel. Bekannte Gegner aus dem Kirby-Universum versperren einem den Weg und müssen in bewährter Kirby-Manier aufgesogen und ausgespuckt werden.

Dabei muss man allerdings geschickt und taktisch vorgehen. Wie wild Gegner einsaugen und ausspucken bringt einen zwar durchs Level, dadurch erreicht man aber nicht den höchsten Punktestand. Wenn man auf den höchsten Punktestand aus ist, muss jeder Schuss treffen. Um die begehrte Platinmedaille zu ergattern, sind allerdings einige Anläufe nötig bis man das Level kennt und weiß, wann und wo die Gegner erscheinen. Wer alles aus dem Spiel erleben will, sollte versuchen zumindest Gold zu schaffen.

Nun könnte die Befürchtung aufkommen, dass das Spiel zu wenig bieten könnte, doch hier kann ich beruhigen. Es gibt insgesamt fünf Hauptwelten mit jeweils mindestens vier Levels. Zu jeder Hauptwelt gibt es noch eine „Plus“-Welt, die erst freigeschaltet werden muss. Diese „Plus“-Welten sind schwere Versionen der jeweiligen Hauptwelt. Wer alle Welten auf Platin abschließen will, muss also einiges an Zeit investieren. Für einen ersten Durchlauf ohne Rücksicht auf das Endergebnis, benötigte ich gut zwei Stunden.

Manche Level gehen über mehrere Ebenen

Natürlich muss die Steuerung bei so einem Spiel funktionieren und hier kann ich nur sagen: Das tut sie. Man springt mit Leichtigkeit von einer Plattform zur nächsten, saugt Gegner ein und spuckt sie wieder in eine Richtung aus. Für etwas mehr Präzision kann man den Knopf für das Ausspucken gedrückt halten. Dadurch bleibt Kirby auf der Stelle stehen und man kann wahlweise mit dem Steuerkreuz oder dem Circle Pad die Richtung bestimmen. Besitzer eines Systems aus der New Nintendo 3DS-Familie können den C-Stick verwenden, um die Kamera zu bewegen.

Musikalisch bekommt man gewohnte Kirby-Kost geboten, die allerdings nicht der Rede wert ist. Wer amiibo aus der Kirby-Collection sein eigen nennt, hat die Möglichkeit, diese einzuscannen und die Musik in der Levelauswahl zu verändern. Zudem schmückt eine schicke Statue den Platz. Leider bieten sie sonst nichts und darüber hinaus sind keine weiteren amiibo kompatibel mit dem Spiel.

Nachdem man alle Level gesehen hat, bietet das Spiel leider kaum Abwechslung. Die Bosse wiederholen sich und bekommen nur einige neue Angriffsmuster spendiert. Auch kann es mitunter recht frustrierend sein, wenn man durch einen Fehler das komplette Level neu starten muss. Hierbei wäre es wünschenswert, wenn es Checkpoints innerhalb des Levels gäbe. Wobei man auch anmerken muss, dass das Spiel zu keinem Zeitpunkt unfair ist.

Redaktionswertung

8

Spiele-Hit

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Unser Fazit zu Kirby's Blowout Blast

Meinung von Marco Primmer
Es war nur eine Frage der Zeit, bis Nintendo den Titel vorstellt und zum Download anbietet. Bereits in Kirby: Planet Robobot hatte ich großen Spaß an diesem Titel. Es hat sich frisch und neu angefühlt, Kirby in einer Arena rumlaufen zu lassen. Dieses Gefühl hat Nintendo mit Kirby: Blowout Blast perfekt eingefangen und sogar noch gesteigert. Es macht Spaß Kirby durch die Level zu steuern und unter Zeitdruck den höchsten Punktestand zu erzielen. Doch nach wenigen Stunden hat man alles gesehen und es bleibt einem nur noch die Jagd nach dem höchsten Punktestand. Kirby: Blowout Blast ist eine gelungene Weiterentwicklung eines tollen Minispiels. Gerne mehr davon Nintendo.
Mein persönliches Highlight: Kirby in seinem ersten und richtigen 3D-Adventure zu steuern.

Kommentare 1

  • eatfrishkirby FreeGeno #hypebrigade - 20.07.2017 - 18:25

    Guter, knackiger Test - alle relevanten Infos werden vermittelt. :thumbup:
    Ich finde aber, dass das Gameplay schnell langweilig wird. Man saugt wirklich nur Gegner ein oder killt sie. Irgendwelche cleveren Spielereien hätte ich mir vielleicht noch gewünscht. Nach der anfänglichen Begeisterung Kirby in 3D zu bewegen, bleibt später nicht mehr wirklich viel übrig. Die Bosse waren dennoch für mich das Highlight, Kracko oder Lololo/Lalala in 3D waren so cool :love:
    Anonsten wirklich nettes Spielchen, man sollte unbedingt die Idee weiterspinnen und die Kopien und sonstiges einfügen.