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Test zu Splatoon 2 - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Splatoon 2
  • USA USA: Splatoon 2
  • Japan Japan: Splatoon 2
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
21.07.2017
Vertrieb
Nintendo
Entwickler
Nintendo
Genre
Action, Shooter, 3D
Spieleranzahl
Lokal: 8 - Online: 8
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Splatoon 2 – Was sich in zwei Jahren in der Inkling-Welt verändert hat

Von Daniel Kania ()
Es war nur eine Frage der Zeit, bis sie zurückkehren würden. Während langjährige Videospielserien wie Super Mario oder The Legend of Zelda von Nintendos Software-Katalog nicht mehr wegzudenken sind, haben es neue Marken umso schwerer im Getümmel des Videospielmarktes Fuß zu fassen. Nicht umsonst werden neue Gameplay-Ideen deshalb intern bei Nintendo oft auf etwa das Mario-Franchise übertragen, um diesem neuen Konzept einen Startvorteil zu verschaffen. Nicht aber bei Splatoon. Auch wenn das Shooter-Konzept kurz davor stand zu einem weiteren Mario-Spin-Off zu werden, hat man sich schlussendlich dagegen entchieden und ganz neue Charaktere erschaffen, die Inklinge. Allgemein kann man sie als Mischwesen aus Mensch und Tintenfisch bezeichnen. Auf "Knopfdruck" können diese nämlich von ihrer humanoiden Form zum Tintenfisch werden – und umgekehrt. Ein verrücktes, zuvor noch nie gesehenes Konzept! Schnell konnten die Tintenfisch-Charaktere große Popularität erlangen und sind nicht nur im Ursprungsland Japan, sondern auf der ganzen Welt ein Riesenerfolg. Der erste Teil konnte sich auf der Wii U fast fünf Millionen Mal absetzen, was natürlich mehr als Grund genug ist, um einen Nachfolger zu produzieren. Und damit sind wir dann auch schon in der Gegenwart angekommen, denn besagter Nachfolger erscheint bereits kommenden Freitag für die Nintendo Switch.

Größer, bunter, actionreicher – Splatoon 2!

Und da sind wir auch schon! Willkommen in der Welt von "Splatoon 2"!

Dass man den Vorgängertitel, welcher noch einige Monate nach dem Erscheinen mit neuen Updates versorgt wurde, in jeglicher Hinsicht schlagen möchte, sollte klar sein. Auch Splatoon 2 wird nach dem Erscheinen für mindestens ein Jahr weitere Updates in Form neuer Waffen, Arenen und Kleidung erhalten, während Splatfests, spezielle Online-Events innerhalb des Spiels, bis zu zwei Jahre nach dem Erscheinen fortlaufen sollen. So viel sei zu Beginn dieses Tests gesagt, da wir zum aktuellen Zeitpunkt nur die Inhalte effektiv bewerten können, welche uns von Beginn an offen stehen beziehungswelche welche wir ohne weitere Updates im Spiel freischalten können. Nun, wo das geklärt ist, können wir gleich einen Supersprung ins zweite Inkling-Abenteuer wagen.

Gleich zu Beginn des Spiels wird klar, dass man sich um neue Elemente bemüht hat. Die Inklinge, die Spieler-Avatare der Splatoon-Welt sozusagen, können in Splatoon 2 noch individueller gestaltet werden. Praktisch jedes visuelle Merkmal der eigenen Spielfigur wurde um zusätzliche Optionen erweitert. So gibt es insgesamt acht verschiedene Frisuren, vier für Inkling-Jungen und vier für Inkling-Mädchen. Persönlich gefällt mir das Design des Inkling-Mädchens immer noch mehr, weshalb ich als Tintenfisch-Dame in Splatoon 2 durchstarte. Auch Augenfarbe und Hose kann festgelegt werden, wobei diese Merkmale mehr oder weniger sekundär sind und kaum auffallen. Hat man seinen persönlichen Inkling zuammengestellt, kommt man nach einem kurzen Tutorial, welches einem die allgemeine Steuerung erklärt, direkt zum Inkopolis-Platz, dem Zentrum der derzeitigen Inkling-Kultur.

Bei eurem ersten Aufenthalt auf dem Inkopolis-Platz werdet ihr von zwei freshen Damen begrüßt. Perla und Marina sind die neuen Superstars in der Splatoon-Welt und haben die Rolle und Funktion der Sea Sirens aus Teil 1 übernommen. Damit bekommt ihr die aufbrausende Perla und die etwas schüchterne Marina immer dann zu Gesicht, wenn eine neue News-Meldung ausgestrahlt wird. Zu Beginn des Spiels ist Schlagzeile Nummer 1 das Verschwinden des Riesen-Elektrowelses, welcher die Umgebung normalerweise mit Strom versorgt. Auch Sea Sirens-Star Aioli wird neuerdings vermisst. Ob diese beiden Vorfälle wohl irgendwie zusammenhängen? In jedem Fall scheinen die Oktarianer, die Erzfeinde der Inklinge, dahinterzustecken. Als auserwählter Held braucht man nicht lange herumirren, um eine Dame in Not zu bemerken. Limone, die andere Hälfte der Sea Sirens, ist auf der Suche nach Hilfe und wartet am Eingang zum Okto-Canyon auf wagemutige Inklinge. Solltet ihr euch bereit fühlen, dann nichts wie auf dorthin!

Im Kampf gegen die Oktarianer

Man muss es ihnen schon lassen. Die Oktarianer haben einen Sinn für Level-Design.

Folgt ihr Limone vom Inkopolis-Platz in die Kanalisation, so findet ihr schlussendlich zum Okto-Canyon, dem Gebiet der Oktarianer. Seit Urzeiten schon kämpfen Inklinge und Oktarianer einen erbitterten Kampf, der sogar schon zu einem Krieg führte, den die Inklinge schließlich für sich entscheiden konnten. Wenn die Oktarianer sich also wieder einmal mit den Inklingen anlegen, dann meinen sie es ernst. In diesem Okto-Canyon findet der sogenannte Heldenmodus statt, der praktisch die Einzelspielerkampagne von Splatoon 2 darstellt. Wer also nicht gerade Lust auf den Mehrspieler-Aspekt oder möglicherweise unterwegs keine Internetverbindung hat, der ist hier an der richtigen Adresse. Grundlegend verbindet der Heldenmodus typische Shooter-Elemente mit einem Hauch Nintendo-Plattformer und einigen Rätseleinlagen. Spieler von Splatoon auf der Wii U werden sich beim Weltenaufbau und der Struktur des Heldenmodus also gleich heimisch fühlen, denn groß anders ist es nicht.

Der Okto-Canyon ist in mehrere Bereiche aufgeteilt, welche nur durch ein Sprungfeld erreicht werden können. Besagtes Sprungfeld wird allerdings von elektrischen Barrieren umschlossen, sodass ihr diese erst einmal deaktivieren oder auch einfach zerstören müsst. Leichter gesagt, als getan! Erst durch das Besiegen des Bosses eines Bereiches wird die Stromzufuhr abgebrochen und dass jener Boss nicht sofort frei zugänglich ist, dürfte jedem Videospieler ersichtlich sein. Zuerst einmal müssen Level in der entsprechenden Welt gefunden und natürlich auch absolviert werden. Mit euren Tintenfischfähigkeiten manövriert ihr euch über die Oberwelt und spritzt mit eurer Waffe die erst noch durchsichtigen Kessel an, um diese sichtbar und funktionsfähig zu machen. Habt ihr genug Elektrowelse gesammelt, welche am Ende eines jeden Levels warten, könnt ihr schließlich zum Boss-Kessel gelangen. Habt ihr den Boss-Gegner besiegt, geht es in die nächste Welt und das Prozedere geht wieder von vorne los.

Das war ein kurzer Überblick über den Aufbau des Heldenmodus, doch damit wäre ihm noch lange nicht Genüge getan. Denn tatsächlich hat man sich die Kritik aus Teil 1 zu Herzen genommen und viele Aspekte des Heldenmodus verbessert und überarbeitet. Zuerst einmal sei der allgemeine Levelaufbau zu loben. Die Areale kommen noch durchdachter und einfallsreicher daher als noch im ersten Teil und machen – platt ausgedrückt – einfach großen Spaß. Schon in Splatoon konnte man Nintendo für die cleveren Rätselpassagen oder die innovativen Einsatzmöglichkeiten von Tinte loben und da ist der Heldenmodus in Splatoon 2 kein Stück weit schlechter. Tinte bleibt weiterhin das Alpha und Omega eines Inkling. Man besiegt Gegner mit seiner eigenen Tinte, erschafft sich Wege, mit denen man schneller weite Strecken zurücklegen kann, kann Wände hochschwimmen oder aktiviert zahlreiche neue Gameplay-Elemente. Zu nennen wären da in etwa die Surfschienen oder auch das Rollonium. Erstere werden manche stark an Passagen aus Sonic the Hedgehog erinnern, da man mit schnellem Tempo auf den Surfschienen entlangschlittert und dabei sogar einige actiongeladene Attacken und Bewegungen ausführen kann, welche sicherlich für Nervenkitzel sorgen werden. Hin und wieder kommt ihr auch nur durch einen bestimmten Level-Teil, indem ihr die Schiene wechselt, da diese frühzeitig endet oder sich dort ein Hindernis im Weg befindet – erneut sehr Sonic-mäßig. Das Rollonium hingegen ist ein merkwürdiger Stoff aus mehreren aufeinandergestapelten Stangen oder Röhren, welche auf Tinte reagieren. Schießt ihr auf Rollonium, dann wird es schlagartig weggeschleudert, was sich als vorteilhaft erweisen könnte, wenn eine Horde an Gegnern sich euch in den Weg stellt. Neue Gameplay-Ideen wie diese gehen dabei Tentakel in Tentakel mit dem Levelaufbau und alten, wiederkehrenden Elementen.

Als Held stehen Bosse wie diese auf der Tagesordnung. Richtig "brotal"!

Auch achtete man nun darauf, eine breite Palette an verschiedenen Level-Themen anzubieten. Die Oktarianer sind an sich ja schon ein ziemlich merkwürdiger Haufen. Immerhin leben sie im Untergrund und stellen ein Strand-Setting in etwa mit riesigen Bildschirmen an den Höhlen-Wänden dar, welche das Meer und strahlenden Sonnenschein wiedergeben. Im Okto-Canyon ist also mehr Schein als Sein und doch hat man eine gute Mischung an verschiedenen "Orten". Es gibt die eher paradiesischen Umgebungen und auch eher solche, welche einem Oktarianer-Alptraum gleichen. Doch auch vor außergewöhnlichen Settings wie dem Weltraum schrecken die Oktarianer nicht zurück. Letzteres erinnert umso stärker an Super Mario Galaxy – der Vergleich zum Mario-Hüpfer ist aufgrund des ähnlichen Levelaufbaus nicht selten und gewiss auch nichts Negatives. Neben dem Elektrowels könnt ihr in den Levels auch weitere Items einsammeln. Dazu zählen Fischeier, Schriftrollen und Anchovis. Fischeier benötigt ihr, um eure Waffen und Ausrüstung in ihrer Stufe zu erhöhen und somit stärker oder effektiver zu machen. Schriftrollen hingegen offenbaren euch Details aus dem Hintergrund von Splatoon 2. Wer sich also überhaupt nicht informiert hat, der wird damit jede Menge Informationen dazu erhalten, was in der Zeit zwischen Splatoon und Splatoon 2 geschehen ist. Mit den Anchovis hingegen fügte man ein weiteres Sammelitem hinzu, welches für die Erhöhung der Stufe des Equipments benötigt wird. Fischeier reichen also nicht mehr aus und der Spieler wird dazu animiert sich noch genauer in den Leveln umzusehen, um seine Ausrüstung zu verbessern. Der Erkundungsaspekt kommt in Splatoon 2 tatsächlich deutlich besser zur Geltung als noch im Erstling.

Neu in Splatoon 2 ist es ebenso, dass euch während des gewöhnlichen Durchspielens des Heldenmodus verschiedene Waffen zur Verfügung stehen. Arty, der Waffenspezialist aus Inkopolis und stolzer Besitzer des Kalmarsenals auf dem Inkopolis-Platz, versorgt euch mit Helden-Varianten der bekannten Waffenklassen wie etwa Roller oder Konzentrator. Im Gegenzug, dass ihr seine Prototypen nutzt und Daten für ihn sammelt, überlässt er euch die Waffen, um bereits absolvierte Level mit anderen Waffen auszuprobieren. Damit kann der gesamte Heldenmodus gleich mehrmals durchgespielt werden, wobei sich dies für den einen früher und für den anderen später als ziemlich zähes Unterfangen herausstellen wird. Lobenswert ist es aber, dass die Level je nach Waffenart teils ein wenig umstrukturiert wurden, um mehr dem Gebrauch der Waffe zu entsprechen. Dadurch, dass der Spieler dazu gezwungen wird, mit beispielsweise einem Klecks-Konzentrator das Level zu schaffen, erlernt man im Laufe des Heldenmodus gleich nicht nur den Umgang mit gewöhnlichen Klecksern, sondern auch mit allen anderen Waffenklassen, was sich nur als vorteilhaft erweisen kann, wenn es an die Mehrspieler-Modi geht, wo Grundlagen und teils auch fortschrittliches Wissen zu den Waffenklassen benötigt wird. Nicht vernachlässigen sollte man natürlich auch, dass sich ein Klecks-Konzentrator etwa anders spielt als ein gewöhnlicher Kleckser und man so auch anders auf verschiedene Gegnertypen reagiert.

Ein großes Highlight des Heldenmodus sind die Bossgegner am Ende einer Welt. Boss-Level bestehen wie schon in Splatoon für die Wii U immer nur aus einer großen Arena, auf welcher der Kampf ausgetragen wird. Ganz nach der typischen Formel muss der Boss drei Mal kritisch erwischt werden, damit er besiegt wird. Dementsprechend haben wir es auch mit drei Phasen zu tun, in denen die Bosse ihre Aggressivität erhöhen und noch hinterlistigere Angriffe starten. Dabei hat man sich ein Stück vom Endboss des ersten Teils abgeschnitten und bekannte Mechaniken in zerstörerische Boss-Angriffe umgeformt. Der erste Boss etwa, Oktoback, ein riesiges Gebilde aus mehreren Toastern greift euch mit schnell herausschießenden Broten an, welche auch aber ebenso als Plattform dienen können. Diese erinnerten mich sehr an ähnliche Gegner aus der Super Mario-Serie, wie sie etwa in Wummps Wuchtwall zu finden sind. In einer der späteren Phasen versucht er euch mit seiner giftigen Tinte zu duschen, was an eine bewegliche Variante des Tintenwalls erinnert. Mechaniken wie diese bieten die Bosse in Mengen und scheinen dabei flexibler als jemals zuvor.

Oktolinge voraus! Hütet euch vor ihren fiesen Tricks und findet die acht Mini-Elektrowelse!

Wünschenswert wäre es insgesamt nichtsdestotrotz gewesen, wenn die Level mehr Wert auf Offenheit gelegt hätten. Spätestens in der dritten Welt dürfte man den allgemeinen Aufbau und die meisten Versteck-Prinzipien verstanden haben, sodass manche Teile schlichtweg vorausschaubar werden. Eine gute Abwechslung zum linearen Levelaufbau bieten die Oktoling-Missionen, bei denen ihr eine Arena aus dem Mehrspieler-Part des Spiels in einer Heldenmodus-Version absolvieren müsst. Gleichzeitig werdet ihr von den humaoiden Oktarianern, den Oktolingen, angegriffen, welche simpel ausgedrückt Computer-Gegner sind, die den gleichen Regeln unterliegen wie ihr als Inkling in den Mehrspieler-Modi. Dort verhält es sich so, dass man nicht wie im ersten Teil einfach einen Schlüssel finden und dann zu einem simplen Bossgegner kommt, sondern man die ganze Arena erkunden und Mini-Elektrowelse finden muss. Von diesen gibt es jeweils 8 pro Oktoling-Mission. Diese neue Herangehensweise ist tatsächlich deutlich sinnvoller und lässt euch mehr außergewönliche Stellen der Arenen entdecken als es im ersten Teil der Fall war. Die Positionen der Mini-Elektrowelse werden zudem durch Scheinwerferlicht verraten, sodass ihr eine gute Orientierung habt, wo ihr noch nicht gewesen seid. Dieses unlineare Gameplay ist mit dem Erkunden auf der Oberwelt zu vergleichen – und davon würde ich mir für ein mögliches Splatoon 3 definitiv mehr wünschen!

Hat man den Heldenmodus hinter sich gelassen, ist man bestens vorbereitet, um sich in den Deka-Turm zu wagen, wo das Herzstück von Splatoon 2 zu finden ist.

Ein Inkling gegen den Rest der Welt

Steuert ihr auf dem Inkopolis-Platz den riesigen Turm am Ende des Platzes an, dann steht ihr eurem ersten Online-Kampf gegen andere Inklinge kurz bevor! Der Deka-Turm ist das Herzstück des Inkopolis-Platzes und eigentlich auch des gesamten Spiels. Hier könnt ihr die Hauptmodi von Splatoon 2 erreichen. Das bedeutet, dass ihr euch von hier aus in den Revierkampf stürzen, am Rangkampf teilnehmen, mit Freunden im privaten Raum spielen oder in der Online Lounge mit anderen plaudern und spielen könnt. Letzteres war zum Zeitpunkt des Tests übrigens noch nicht möglich und kann deshalb nicht von uns bewertet werden. Gehen wir nun aber Schritt für Schritt die einzelnen Modi durch.

Perla und Marina sind echt ein urkomisches Duo. Marinas teils echt fiesen Kommentare sind immer wieder einen Schmunzler wert.

Standardkampf – Revierkampf


Der Revierkampf ist die klassischste Form, um Splatoon zu spielen und in der Tat sogar die Grundidee, durch welche die ganze Serie entstanden ist. Der Revierkampf hat lange Wurzeln innerhalb der Inkling-Geschichte. Schon seit langer Zeit gehört es zur Tradition der Inklinge, diesen Teamsport auszutragen. Mehr oder weniger ist ihre ganze Kultur darauf ausgelegt. Das Hauptziel im Revierkampf ist es, so viel Fläche wie nur möglich einzufärben. Man schnappt sich die Waffe seiner Wahl – es gibt eine unglaubliche Auswahl an verschiedenen Waffen und Waffenklassen – und beginnt, die Umgebung einzufärben. Ein Waffenset besteht dabei standardmäßig aus Hauptwaffe, Sekundärwaffe und Spezialwaffe. Auf die richtige Kombination kommt es an und die muss jeder Inkling für sich selbst finden. Wichtig ist jedoch: In die Endabrechnung geht nur die eingefärbte Bodenfläche ein. Decken und Wände zählen nicht hinzu. Drei Minuten lang geht ein typischer Revierkampf und in dieser Zeit ist es von höchster Wichtigkeit dafür zu sorgen, dass das eigene Team nicht nur zu Beginn gut dasteht, sondern auch nach den drei Minuten, die meiste Fläche in der Arena eingedeckt hat. Man kann noch so viel mit seiner eigenen Farbe eingekleckst haben, wenn am Ende das Gegnerteam mehr Fläche besitzt, hat man verloren. Die richtige Waffen- und Kleidungswahl wird euch also auch schon im Revierkampf weiterhelfen.

Insgesamt hat sich an diesem Modus nicht viel verändert im Hinblick auf den ersten Teil. Auffällig ist dennoch, dass die neuen Arenen ihren Fokus auf die Mitte legen und viele Bereiche der gegnerischen Seite gar nicht erst erreichbar sind, was durchaus möglichen Frust vorbeugt, der bei manchen Arenen im Revierkampf von Splatoon 1 aufgetreten ist, da man von den Gegnern bis zum eigenen Spawnpunkt zurückgedrängt worden war. Das ist nun bei den meisten Arenen deutlich schwerer umzusetzen und somit ein Plus.

Mit dem X-Knopf seht ihr euch die Karte an und könnt zu euren Team-Kollegen hinspringen. Und das funktioniert auch in Splatoon 2 einwandfrei!

Rangkampf – Herrschaft


Habt ihr Stufe 10 erreicht, könnt ihr am Rangkampf teilnehmen. Der Rangkampf in Splatoon 2 besteht aus drei verschiedenen Modi. Der erste davon ist Herrschaft. Die aus dem Revierkampf bekannten Arenen kommen auch hier zum Einsatz, werden allerdings leicht umgebaut, um dem Modus eher zu entsprechen. Bei Herrschaft ist es eure Aufgabe die Zonen, welche üblicherweise im Zentrum der Arena liegen, einzunehmen. Selbstverständlich geschieht dies auch durch den Einsatz eurer Tinte. Habt ihr die Herrschaft, dann beginnt ein Countdown auf der oberen Seite des Bildschirms herunterzuzählen. Solltet ihr es schaffen die vollen 100 Punkte lang die Zone in eurer Kontrolle zu halten, dann habt ihr gewonnen. Sollte die Zone neutralisiert werden, was durch einen visuellen Indikator am oberen Bildschirmrand nun klarer als im ersten Teil ist, stoppt der Countdown. Schafft es euer Gegner dann auch noch die Zone einzunehmen, beginnt der gegnerische Countdown runterzuzählen und euer Team erhält eine Zeitstrafe dafür, die Zone verloren zu haben. Diese Zeitstrafe muss bei aktiver Herrschaft eures Teams nun zuerst überstanden sein bevor der reguläre Countdown wieder anfängt herunterzuzählen. Ein Kampf dauert etwa 5 Minuten lang, wobei durch eine Verlängerung ein Kampf gestreckt werden kann. Eine Verlängerung tritt hier auf, sofern die Zone kurz vor Schluss neutralisiert wird und / oder vom zu diesem Zeitpunkt verlierenden Team eingenommen wird.

Insgesamt ist bei diesem Modus nicht viel Neues hinzugekommen. Der eindeutigere Status der Zone(n) ist eine nette Dreingabe, welche den Modus allerdings nicht wirklich ändert oder groß bereichert. Die Frage ist auch eher, ob der Modus überhaupt irgendwelche Änderungen an der Art und Weise, wie er funktioniert, benötigen würde, was ich klar mit nein beantworten würde.

Rangkampf – Turm-Kommando

Mit dem Turm-Kommando kommen wir zum zweiten Rangkampf-Modus. Beim Turm-Kommando befindet sich meist in der Mitte der Arena, aber teils auch etwas seitlicher, ein Turm, der sich, sobald man auf ihm steht, in Richtung der feindlichen Basis bewegt. Die Aufgabe besteht darin, den Turm bis zum Ziel zu begleiten. Bis zum Ziel hin wird ähnlich wie bei Herrschaft ein Countdown heruntergezählt, sodass man stets einen bestimmten Punktewert hat. Sollte es kein Team schaffen, den Turm zum Ziel zu bringen, gewinnt das Team mit der weitesten Distanz, ergo mit der niedrigsten Punktzahl im Countdown. Auf dem Weg zum Ziel wird der Turm nun auch mehrere Checkpoints passieren müssen. An diesen Checkpoints muss kurz angehalten und für mehrere Sekunden gewartet werden. Damit macht sich das Team, welches den Turm in diesem Moment unter Kontrolle hat, besonders anfällig für Gegnerangriffe. Leider wurden die Turm-Wege im Vergleich zu Teil 1 zumindest im Gefühl kürzer und Kämpfe somit umso kürzer, wenn ein Team in einem Rutsch durchfährt. Auch in diesem Modus sind die Arenen speziell umgebaut worden, um Abkürzungen oder alternative Wege und Schutzmöglichkeiten zu bieten. Ein Kampf dauert etwa 5 Minuten, wobei eine Verlängerung auftreten kann, sofern das derzeit verlierende Team die Kontrolle über den Turm hat.

Rangkampf – Operation Goldfisch

Kommen wir zum dritten und bislang letzten Rangkampf-Modus. Bei Operation Goldfisch muss die Goldfisch-Kanone, welche ähnlich wie der Turm aus dem Turm-Kommando im Zentrum oder seitlich von der Arena gelegen ist, zur gegnerischen Basis gebracht werden. Dort befindet sich eine Art Vorrichtung für die Goldfisch-Kanone, wo eben diese hineingesteckt werden muss. Küssen sich Goldfisch-Kanone und die entsprechende Vorrichtung, habt ihr es geschafft und den Kampf für euch entschieden. Sollte es nicht ganz bis zum Ende gereicht haben, merkt sich das Spiel zumindest die bis zum Ziel fehlenden Meter oder Punkte und speichert diese als Rekord ab. Der niedrigste in einem Kampf erreichte Wert zählt und ist entscheidend, sollte es kein Team nach fünf Minuten schaffen, die Goldfisch-Kanone ans Ziel zu bringen. Besonders dieser Modus erfordert viel Teamwork, da die Goldfisch-Kanone anders als der Turm sich nicht selbst bewegt, sondern von einem Team-Mitglied getragen und sicher zum Ziel gebracht werden muss. Ergo: Wer auch immer die Goldfisch-Kanone in den Händen hält, muss von den anderen Team-Mitgliedern unterstützt und zum Ziel geführt werden. Ganz wehrlos ist man mit der Goldfisch-Kanone allerdings nicht, sonst wäre es wohl auch keine Kanone, was? Zwar kann man keinen vernichtenden Tintenstrudel mehr abfeuern, wie es im ersten Teil der Fall war, allerdings wurde die Kanone so umfunktioniert, dass sie eine explosive Ladung an Tinte schießen kann.

Ihr könnt euch nun innerhalb des Spiels ansehen, welche Arenen als nächstes folgen werden. Sehr praktisch!

Stellt es euch wie einen mächtig aufgemotzten Granatenwerfer vor. Trödeln darf man bei Operation Goldfisch allerdings auch nicht, da die Goldfisch-Kanone nach einiger Zeit von selbst explodiert und auch Verbündete in der Nähe mit sich ins Jenseits reißen kann. Seid also schnell oder passt auf, dass ihr an einem sicheren Ort von der Goldfisch-Kanone erledigt werdet. Viel gibt es an diesem Modus nicht auszusetzen, da er im Kern genauso (gut) funktioniert wie vor zwei Jahren schon.

Dann noch einige allgemeine Worte zum Rangkampf. Dieses Mal wurde die persönliche Beurteilung in drei verschiedene Ränge aufgeteilt. Weiterhin scheint von C- bis hin in die Weiten von A+ und möglicherweise noch mehr alles möglich zu sein, allerdings bekommt ihr für die drei gerade aufgeführten und erklärten Rangkampf-Modi jeweils individuelle Ränge. Dies ist insofern sinnvoll, da die verfügbaren Arenen und auch der verfügbare Modus alle zwei Stunden durchgewechselt werden. Neu ist an dieser Stelle übrigens, dass ihr nicht mehr durch eine Nachrichtensendung die neuesten Arenen erfahren müsst, sondern diese lediglich im Menü angezeigt werden und das war es auch schon! Perla und Marina, die beiden neuen Moderatorinnen der Nachrichtensendung, melden sich nur bei wichtigen Story-Ereignissen und beim Starten des Spiels, nicht aber bei Arenenwechsel. Das bedeutet im Klartext: Nur weil ihr beispielsweise im Turm-Kommando ein-zwei Ränge aufsteigen konntet, heißt dies ja nicht automatisch, dass ihr bei Operation Goldfisch genauso gut seid wie im Turm-Kommando, richtig? Das hat Nintendo eingesehen und deshalb nun individuelle Ränge eingeführt, die euch sicherlich einiges an Frust ersparen dürften und noch genauer mit Spielern des gleichen Levels zusammenspielen lassen werden.

Ein Inkling kommt selten allein

Der Aufbau vieler neuer Arenen führt zu heißen Farbgefechten – besonders im Zentrum der Arena!

Neben dem Rangkampf gibt es in Splatoon 2 auch noch den Ligakampf, welcher allerdings erst gespielt werden kann, sobald ihr Rang B- erreicht habt. Der Ligakampf erlaubt es euch eine Gruppe bestehend aus 2 oder 4 Leuten mit euren Freunden zu bilden, um dann gegen andere Gruppen anzutreten. Im Ligakampf kommen auch die Rangkampf-Modi zum Einsatz, allerdings besitzt der Ligakampf eine ganz eigene Arenen- und Modi-Rotation, sodass ihr beim Liga- und Rangkampf zur selben Zeit nie (oder vielleicht auch einfach sehr selten?) die gleichen Arenen und Modi antreffen werdet. Der Liga-Kampf gibt euren Leistungen eine eigene Punktzahl, welche unabhängig vom Standard- und Rangkampf ist, und eine Medaille, solltet ihr gemessen an den Leistungen der anderen Teams gut genug gewesen sein.

Zu den weiteren Möglichkeiten der Online-Lobby gehören allerlei Funktionen, welche das Spielen mit Freunden betreffen. Unter der Kategorie "Freunde" könnt ihr der Partie von Freunden beitreten, sollten diese gerade beispielsweise in einem Standardkampf sein. Beim Warten auf einen freien Platz kann aber leider auch hier nicht zugesehen werden, was umso ärgerlicher ist, da Splatoon 2 keine Minispiele beim Warten in Online-Modi mehr anbietet. Neben der Kategorie "Freunde" könnt ihr euch auch in der Kategorie "Privater Kampf" austoben. Damit erstellt ihr euren eigene Online-Raum, dem eure Freunde beitreten können. Der Host des Raumes kann über die Spielregeln entscheiden, was hauptsächlich eigentlich nur den Modus und die Arena betrifft. Zu Beginn stehen euch acht verschiedene Arenen zur Verfügung, von denen zwei aus dem ersten Teil übernommen und stark überarbeitet wurden. Auch steht euch die sogenannte "Online Lounge" zur Verfügung, mit der ihr über die Nintendo Switch-Smart Device-App mit Freunden reden und gleichzeitig online spielen könnt. Die genaue Vorgehensweise ist uns allerdings auch noch nicht bekannt, da die Funktionen zum Zeitpunkt des Tests nicht genutzt werden konnten.

Von Kleidung und Effekten

Bei Seecilias "Kopfsache" findet ihr allerlei Hüte und andere Accessoires. Deckt euch also ein und...

Ein großer und wichtiger Aspekt der Inkling-Gesellschaft ist ganz eindeutig die Mode. Im Vergleich zu Splatoon sehen wir in Splatoon 2 auch bereits ein oder zwei Neueinsteiger-Marken im Mode-Sektor, die rasch Popularität gewannen und nun zum Standard eines freshen Inkling-Kleiderschranks gehören. Welch Glück, dass der Inkopolis-Platz sich nicht über einen Mangel an Kleidergeschäften beschweren kann. Und jeder Laden kommt mit seinem eigenen Ladenbesitzer, der absoluter Profi auf dem Gebiet ist, daher. Da hätten wir zum Beispiel Bisk, der euch die besten Treter auf dem ganzen Inkopolis-Platz verkaufen wird. Auch Jo-Q von "Zierfesch" ist ein Spezialist, allerdings eher was Hemden, Shirts, Kleider, Tanktops und all das Zeug angeht. Die Qualle, welche die Sprache der Inklinge gelernt hat, wird sicher ein paar Modetipps für euch bereithalten. Zu guter letzt wäre da noch die etwas andere Schnecke namens Seecilia. In ihrem Laden bietet sie ausschließlich Accessoires für den Kopfbereich an. Seien es Hüte, Mundbedeckungen, Brillen oder gar Kontaktlinsen. Die Charakterdesigns und ihre Beschreibungen fallen dabei Splatoon-typisch verrückt und doch durchdacht aus. Praktisch alle Orte und Charaktere haben irgendeine Verbindung zu Fischen und anderen Meerestieren.

Doch wofür eigentlich einkleiden? Ja klar, man möchte gut aussehen, aber ist das alles? Nein, ganz sicher nicht. Jedes Kleidungsstück besitzt einen Haupteffekt, beispielsweise Schwimmtempo, was einen schneller in der eigenen Tinte schwimmen lässt. Dazu kann ein Kleidungsstück noch bis zu drei kleine Attribute haben. In der Regel können alle Nebeneffekte auch ein Haupteffekt sein, aber nicht alle Haupteffekte sind als Nebeneffekt verfügbar. Der Haupteffekt "Tintenfisch-Ninja", welcher euch als Tintenfisch zwar langsamer, dafür aber in eurer eigenen Tinte für die Gegner unsichtbar macht, kann nicht als Nebeneffekt erhalten werden und ist somit etwas Spezielles. Nebeneffekte werden durch das Spielen von Standard-, Rang- und Ligakämpfen freigeschaltet, indem ihr Erfahrungspunkte sammelt. Diese wirken sich nämlich nicht nur auf eure Stufe, sondern auch auf eure zu dem Zeitpunkt getragene Kleidung aus. Insgesamt gibt es unglaubliche 26 verschiedene Effekte in Splatoon 2, was die Anzahl aus Splatoon nochmals schlägt. Auch einige neue Effekte sind mit dabei, während manche alten ersetzt oder ganz entfernt wurden. Insgesamt ist die Effektauswahl sowohl umfang- als auch abwechslungsreich, aber vor allem deutlich runder als noch im ersten Teil, bei dem manche Effekte etwas stiefmütterlich behandelt wurden.

...probiert eure neue Kleidung gleich einmal aus! Das Spiel hat tonnenweise Kleidungstücke.

Nun wäre es im Zuge dieses Textes viel zu umfangreich auf die genauen Spezifikationen der einzelnen Effekte einzugehen, weshalb ich nur darauf hinweisen kann, selber einmal durch die Läden zu stöbern und sich passende Kleidungsstücke auszusuchen. Je nach Waffe dürften die Effekte, die euch helfen, anders ausfallen, also wäre es vorteilhaft, mehrere Kleidungssets zusammenzustellen. Und in Splatoon 2 hat man so viel Einfluss auf die Effekte, wie nie zuvor. Einerseits könnt ihr auf dem Inkopolis-Platz zu Shrimpson gehen und euch einen leckeren Saft holen, der die Wahrscheinlichkeit eines bestimmten Effekts erhöht. Schon im ersten Splatoon-Teil gab es für Nebeneffekte je nach Kleidungsmarke eine unterschiedliche Erscheinungswahrscheinlichkeit. Möglicherweise ist dies auch hier der Fall, doch zusätzlich kann man sich an den Getränken bedienen. Shrimpson hat übrigens auch ein noch paar leckere Feinheiten da, welche eure verdiente Erfahrung und das erhaltene Geld erhöhen können. Also solltet ihr bei ihm vorbeischauen, falls ihr Gutscheine dafür in den anderen Modi freigespielt habt.

Eine weitere Möglichkeit, Effekte zu beeinflussen, wird durch Sid möglich. Der kleine Junge, der in der Nähe des Deka-Turms auf seinem Smartphone Squid Jump spielt (eindeutig neben ihm hörbar, sehr schönes Detail!) hat so einige Tricks von Siggi aus dem ersten Splatoon-Teil gelernt, die er euch anbieten kann. Zu seinen Diensten gehört es, Kleidungsstücken gegen Geld oder Supermuscheln einen Fähigkeitenslot hinzuzufügen, wobei eine Anzahl von 3 Slots nicht überschritten werden kann. Außerdem kann Sid für den gleichen Betrag alle Nebeneffekte von einem Kleidungsstück leeren. Auf diese Weise erhaltet ihr die brandneuen Effektfragmente, die sich, sofern ihr genug davon zusammen habt, zu einem Nebeneffekt zusammensetzen lassen. Das bedeutet, dass ihr eure Nebeneffekte teils komplett selbst bestimmen könnt. Aber nur, wenn ihr genug von den richtigen Fragmenten übrig habt. Ach ja, den Lieferservice aus dem ersten Teil gibt es durch Sid auch wieder. Sprecht ihr einen Inkling auf dem Inkopolis-Platz an, habt ihr die Möglichkeit, eines der Kleidungsstücke, welche der Inkling gerade trägt, zu bestellen. Dabei besteht sogar die Chance, dass ihr die Nebeneffekte, welche der fremde Inkling für dieses Kleidungsstück freigeschaltet hat, ebenso mit erhaltet. Wie Sid das genau schafft... darüber wollen wir uns lieber keine Gedanken machen.

Die Bär GmbH stellt ein. Bewerbt euch jetzt!

Eine der Arenen, die ihr im Salmon Run besucht. Hier kommt ihr durch Aufzüge zu den höheren Teilen der Arena.

In den letzten zwei Jahren scheint sich wirklich etwas getan zu haben. Denn eine neue, recht populäre Art für junge Tintenfisch-Jungs und -Mädels, Geld zu verdienen, ist es, sich bei der Bär GmbH nach einem Job umzusehen. Die mysteriöse Organisation, die scheinbar von einer Bären-Statue geleitet wird, hat es sich zur Aufgabe gemacht die sogenannten Salmonide zu bekämpfen, die mit der Flut immer wieder an Land geschwemmt werden und die Küsten verschmutzen oder gar terrorisieren. Und da kommt ihr ins Spiel! Mit Fremden oder Freunden könnt ihr euch in Küstennähe begeben und in überhaupt nicht lächerlich (und somit lustig) aussehenden Gummi-Klamotten auf die Jagd nach den Salmoniden machen – oder noch besser: nach den Gold-Fischeiern, welche sie hinterlassen. Diese Dinger scheinen wohl ein Vermögen Wert zu sein, also nutzt die Bär GmbH jeden Arbeiter, den sie kriegen kann, um an so viele Gold-Fischeier wie nur möglich heranzukommen.

So viel zur Geschichte. Aber wie sieht das Ganze gameplaytechnisch aus? Wer mit dem Begriff "Horde Mode" etwas anfangen kann, hat den Grundgedanken von "Salmon Run", so heißt der große neue Modus aus Splatoon 2, bereits verstanden. In drei Wellen kommen Gegnermassen über Gegnermassen auf euch zu und eure primäre Aufgabe ist es natürlich erst einmal zu überleben, aber auch so viele Fischeier wie möglich einzuheimsen. Umso wichtiger sind allerdings die Gold-Fischeier, welche von Boss-Salmoniden hinterlassen werden, nachdem sie besiegt wurden. Speziell für diesen Modus wurde eine handvoll an Bossen entwickelt, welche zwar nicht die Größe oder Wucht der Heldenmodus-Bosse haben, aber für sich genommen herausfordernd sind. Diese setzen meistens auch auf Mechaniken mancher Spezial- oder Sekundärwaffen gewöhnlicher Waffensets der Inklinge. Zu nennen wären da der Hochdruckverunreiniger oder die Schwarmraketen, welche jeweils in die Angriffsmuster mancher Bossgegner eingearbeitet wurden. Um dieses Chaos zu überleben, ist konzentrierte Team-Arbeit gefragt, sowohl beim Besiegen der Gegner als auch beim Transportieren der Gold-Fischeier. Mit jeder Welle, welche unter einem Zeitlimit steht, muss eine Quote an Gold-Fischeiern erfüllt werden. Wird diese nicht erfüllt oder alle Spieler sind zur selben Zeit erledigt, heißt es Game Over. Erledigte Kameraden können zurück ins Spiel geholt werden, indem man auf den Rettungsring, den diese hinterlassen, schießt. Zur besseren Bewältigung der Gegnerhorden stehen jedem Spieler auch zwei zufällig ausgewählte Spezialwaffen zur Verfügung. Apropos Zufall. Da gibt es noch mehr, was ihr wissen müsst.

Salmon Run spielt nach seinen eigenen Regeln, deshalb gibt es auch mit jeder Runde eigene Belohungen.

Salmon Run kann nicht dauerhaft gespielt werden. Anders als die anderen Mehrspieler-Modi ist Salmon Run nicht jederzeit online verfügbar. In einem speziellen Menü können die nächsten fünf Termine aufgerufen werden, an denen Salmon Run wieder verfügbar ist. Angegeben sind natürlich die realen lokalen Zeiten, da wir wohl keinem Inkling-Kalender folgen könnten. Übrigens sind dort auch kommende Arenen für alle anderen Mehrspieler-Modi angegeben, was wirklich praktisch ist. Eine genaue Erklärung von Nintendo gab es noch nicht, wieso der Salmon Run-Modus nicht jederzeit online verfügbar ist, allerdings sind die Spielzeiten so regelmäßig und lange, dass man sich nicht groß daran stören sollte. Während der Zeit, in welcher der Salmon Run-Modus angeboten wird, kann man einige Prämien durch erreichte Punkte innerhalb des Modus erspielen. Diese Prämien kommen für gewöhnlich in Form von Kapseln, welche am Stand auf dem Inkopolis-Platz gegen Gutscheine, Effektfragmente und weiteres eingetauscht werden kann. Auch Kleidung gibt es dort zu erspielen. Zudem bietet man mit jeder Salmon Run-Runde einen Monats- und einen Tagesbonus an. Jede Menge Motivation, um den Salmoniden zu zeigen, wo der Hammer hängt, gibt es also. Für Inklinge, welche eine wahre Herausforderung suchen, dürfte Salmon Run auch genau das Richtige sein, da der Schwierigkeitsgrad mit zunehmendem Salmon Run-Fortschritt erhöht wird. Man startet bei einer Schwierigkeit von 5% und geht schrittweise bis zu 100% hoch, wobei anschließend auch noch bis zu einer Schwierigkeit von 200% gespielt werden kann. Diesen Höllentrip möchten wir allerdings noch niemandem zu Beginn wünschen. Erst recht nicht bei einem so zwielichtigem Verein, wie es die Bär GmbH ist.

Diverses

Auf dem Inkopolis-Platz ist immer jede Menge los. Es gibt vieles zu tun und vieles zu sehen!

Schlussendlich möchte ich noch auf einige wenige Punkte zu sprechen kommen. Erst einmal die Steuerung. Splatoon 2 spielt sich genauso flüssig und actiongeladen, wie der erste Teil es tat. Sie haben die Bewegungssteuerung optimal auf die Nintendo Switch übertragen und das Fehlen eines zweiten Bildschirms, wie man es auf der Wii U hatte, fällt nicht mehr so sehr ins Gewicht, sobald man sich daran gewöhnt hat, durch den X-Knopf kurz einmal auf die Karte zu blicken, deren Navigation mittels Bewegungssteuerung auch überraschend einfach fällt. Nach dem Fühlen geht es zum Sehen, denn davon gibt es jede Menge in Splatoon 2. Auch wenn es zu Beginn nicht so wirken sollte, so sieht Splatoon 2 doch unverschämt hübsch aus und hat grandiose Effekte. Besonders beeindruckend ist selbstverständlich die Tinte selbst, bei der man erkennen kann, ob mehrere Lagen an Tinte auf ihr drauf sind oder ob zuletzt ein Inkling in seiner Tintenfischform hindurchgeschwommen ist. Ja, echt! Man sieht die Schwimmwege seiner Team-Mitglieder und das noch lange, nachdem sie dort entlanggeschwommen sind. Ein beeindruckendes Detail, welches einem bei der Gegner-Tinte helfen könnte, die Laufwege des Gegners herauszufinden. Vom audiovisuellen Standpunkt sind auch die Spezialwaffen gut gelöst. Inklinge, welche ihre Spezialwaffe aufgeladen haben, leuchten stärker als jene ohne und sobald eine Spezialattacke aktiviert wurde, ist es überraschend gut zu hören, aus welcher Richtung die Attacke kommt. Das ist vor allem bei Explosionen ziemlich beeindruckend, wenngleich man es mehr oder weniger unterbewusst wahrnimmt. Es hilft einem in jedem Fall.

Der Soundtrack des Spiels ist in etwa so, wie man es von Splatoon 2 erwarten würde. Wieder einmal gibt es zahlreiche Musikstücke, die auf die Inkling-Sprache setzen, daher zwar nicht zu verstehen sind, aber dennoch unterhalten können. Verschiedenste Musikstile sind mit eingearbeitet worden und geben Splatoon 2 nochmals eine eigene, frische Note. Ihr dürft euch jetzt schon auf so einige neue Ohrwürmer gefasst machen, die ihr während der kunterbunten Kämpfe hören werdet. Finale Worte möchte ich auch zu der amiibo-Funktion verlieren. Besitzer der alten amiibo-Figuren können erst einmal aufatmen, da die alten amiibo-Figuren auch mit Splatoon 2 kompatibel sind und einige Inhalte freischalten. Leider braucht man für die neuen amiibo-Kostüme dennoch die neuen Splatoon-amiibo, aber das war bei Nintendos Verkaufsstrategie wohl abzusehen. Schade, dass man gewungen wird, nahezu die gleiche Figur gleich mehrmals zu kaufen.

Redaktionswertung

9

Geniales Spiel

Zum Wertungssystem

Unser Fazit zu Splatoon 2

Meinung von Daniel Kania
An allen Ecken und Kanten merkt man, dass Splatoon 2 es besser machen will – und es auch besser macht! Mit dem Erstling konnte die Serie rund um die freshen Tintenfische bereits große Erfolge feiern, welche die Grundlage für Splatoon 2 werden sollten. Man nahm sich die Kritik zu Herzen und arbeitete in etwa die Möglichkeit für den Voice Chat ein, vereinfachte das Effekte-Management, führt neue Modi und Funktionen ein und so weiter. Zudem ist Splatoon 2 wieder einmal Nintendos Antwort auf die Shooter-Gemeinschaft, welche sich einen innovativen und spaßigen Shooter wünscht. Mit Splatoon 2 kann man dabei garantiert nichts falsch machen. Ob alleine oder mit Freunden, die zweite Tintenfisch-Gaudi kann immer begeistern. Mit Standard-, Rang- und Ligakampf sowie Heldenmodus und Salmon Run wird man auf einfachste Weise mehrere Hundert Stunden verbringen und schon jetzt kann man sich darauf einstellen, dass noch viele weitere Inhalte im Laufe der nächsten Monate für das Spiel erscheinen werden. Die noch nicht vollkommen durchdachten Online-Funktionen und der mit der Zeit durchschaubare Heldenmodus hindern das Spiel allerdings noch am Meisterwerk-Status. Beste Voraussetzungen für ein rundum gelungenes Splatoon 3 in der Zukunft.
Mein persönliches Highlight: Der Salmon Run-Modus, der etwas vollkommen Neues in die bekannte Splatoon-Formel hineinbringt.

Kommentare 55

  • XenoDude Turmbaron - 18.07.2017 - 17:01

    Auch wenn mich Splatoon 2 nicht interessiert, wird dieses Spiel besonders in Japan der Switch viel Erfolg bescheren.
  • Nico.98 Meister des Turms - 18.07.2017 - 17:09

    Super Wertung. Freue mich auf Freitag. :thumbsup:
  • Booyaka Meister des Turms - 18.07.2017 - 17:09

    Noch zwei mal schlafen dann wird Online gesuchtet der Singelplayer juckt mich so viel wie wenn in China ein Sack Reis umfällt. :ddd:
  • Splatterwolf Flop-Weltstar seit 1889 - 18.07.2017 - 17:11

    Gerade beim Onlinemodus wünsche ich mir mehr Freiheiten. Ich habe mich letztendlich dazu entschlossen, das Spiel vorerst nicht zu kaufen, weil als Vollpreistitel ich dann mit dem Einzelspieler wohl nicht so lange beschäftigt sein werde.

    Ich werde also noch warten und hoffe, dass sich da was tut, auch wenn ich mir ehrlich gesagt wenig Hoffnung mache, dass man die Kartenrotation aufhebt und das P2P-System umkrempelt.
  • blither aToMiisiert - 18.07.2017 - 17:36

    Super Wertung! Freue mich auf ein tolles Spiel!
  • RhesusNegativ Meister des Turms - 18.07.2017 - 17:49

    Ich freue mich schon sehr auf Freitag.
  • Marvomat Turmbaron - 18.07.2017 - 17:49

    Perfekt, jetzt braucht keiner mehr die Wii U
  • Internetzwerg Turmritter - 18.07.2017 - 17:52

    Hatte keine WiiU (Zum Glück) und daher nicht Splatoon 1. Um so mehr freue ich mich auf Splatoon 2.
  • RAPtor i'm really feeling it - 18.07.2017 - 17:55

    super Wertung und ich freu mich auch schon tierisch auf Freitag :thumbsup:
  • giu_1992 Turmbaron - 18.07.2017 - 17:57

    Ich hätte mir noch einen Splitscreen Modus gewünscht, dann wäre es perfekt :D
  • sCryeR Turmbaron - 18.07.2017 - 18:00

    Ich bin echt am überlegen meine Retail Order zu storniren und es Digital zu kaufen... hmmmm
  • xxxxxx - 18.07.2017 - 18:01

    "Salmon Run kann nicht dauerhaft gespielt werden. Anders als die anderen Mehrspieler-Modi ist Salmon Run nicht jederzeit online verfügbar. In einem speziellen Menü können die nächsten fünf Termine aufgerufen werden, an denen Salmon Run wieder verfügbar ist. Angegeben sind natürlich die realen lokalen Zeiten, da wir wohl keinem Inkling-Kalender folgen könnten. "

    WIESO?! Das ist der Modus, welchen ich besonders geil finde!
  • GameKiller Game Killer - 18.07.2017 - 18:05

    @Internetzwerg zu gluck dein Pech das du nicht Splatoon kennst!
  • RAPtor i'm really feeling it - 18.07.2017 - 18:07

    @sCryeR
    Also ich war auf wii u Digital only und bin jetzt schon etwas angepisst das ich ausgewählte Spiele nicht wieder verkaufen kann.
    Bei der Switch werde ich alles was es Retail gibt auch so kaufen und was es nur Digital gibt dann halt so
  • Tisteg80 SSB #hypebrigade - 18.07.2017 - 18:12

    Ich hab mir auch mal andere Tests durchgelesen. So geil, wie wieder auf der Map Rotation etc rumgehackt wird. Also mir macht das gar nichts aus. Es schmälert nicht das Erlebnis und man kann sich auf die Eigenheiten der Karte einstellen. Gamersglobal zum Beispiel. Gibt wegen den paar lächerlichen Negativpunkten eine 8.0. Gamepro auch wieder sehr zurückhaltend mit der Wertung. Aber naja, was soll's. Ich werde meinen Spaß haben.
  • billy_blob aka DelPadio - 18.07.2017 - 18:23

    Hm also mir will nich in den Kopf warum der Salmon Run Modus wieder nur zu speziellen Zeiten spielbar ist.
    Fürchtet man, dass sonst Niemand mehr das normale Multiplayer Abteil zockt?.

    Echt unerklärlich.
  • Zarathustra Handheld-Enthusiast - 18.07.2017 - 18:25

    Ist vorbestellt, freue mich drauf. Schon der erste war toll, detail Verbesserungen sind alles was ich erwarte. Nur das Warten ;(
    Es gibt so manche Spiele, wenn man auf die wartet machen alle anderen zu der Zeit keinen Spaß :(
  • doml Turmritter - 18.07.2017 - 18:26

    @Tisteg80
    Also ich empfinde die Zeitbegrenzungen durchaus als Nigativ und kann auch verstehen und finde es auch gut, dass das den testern nicht passt.

    Nichts desto weniger finde ic, dass das Spiel bis jetzt gute Wertungen hat und ich freu mich schon drauf.
  • Tommyfare Turmritter - 18.07.2017 - 18:46

    kein Wort zu den nicht vorhandenen Servern.
    Das ist echt das bescheuertste was Nintendo machen konnte.
    Nintendo scheint onlinegaming und exports immer noch nicht zu verstehen.
    Vom der schlechtesten voicechat Lösung der Welt mal abgesehen.


    Ansonsten ist es ein klasse Spiel, was ich natürlich auch vorbestellt habe.
  • FloX99 Lokale Gottheit - 18.07.2017 - 18:54

    Ich bin ein bisschen traurig es am Freitag nur in mein Regal stellen zu können da meine Mutter ne riesen Geburtstagsfete schmeißt, dennoch freue ich mich sehr auf das Spiel, villeicht bekomme ich es ja schon Donnerstag falls der Versand von Gamesware schneller geht als geplant.
  • Sssnake36 Old School - 18.07.2017 - 18:54

    Toller Titel. Ich hoffe es wird richtig lange unterstützt mit neuem Content und regelmäßigen Spatfesten .
  • GamingPeter Lebt den AC Switch Hype - 18.07.2017 - 18:57

    Ich bin zwar nicht interessiert, aber ich freue mich schon die Switch in Japan abgehen zu sehen :thumbsup: .
  • TomParis Turmheld - 18.07.2017 - 19:15

    @sCryeR genau das habe ich gemacht. Habe mich bei MK8D im nachhinein geärgert, es Retail gekauft zu haben da gerade MK uns Splatoon Spiele sind, bei denen man mal ein paar Runden zocken kann, anders als LoZ, bei dem man jedesmal stundenlang dransitzt.
  • bign Turmbaron - 18.07.2017 - 19:16

    @sCryeR

    Hab ich gestern gemacht, lad es mir Donnerstag Nacht gleich runter. Verkaufen werde ich eh nicht mehr und auf der Switch bietet sich digital ja gerade zu an, da man so seine Spiele immer und überall mit dabei hat ohne die Gefahr die Karten zu verlieren oder man einen Fuhrpark davon mitschleifen zu müssen. Noch zu Wii U Zeiten war ich totaler Gegner vom Digital Kauf, aber auf der Switch, die ich außerhalb der vier Wände nutzen kann, finde ich das sehr praktisch und mal ganz ehrlich, wie oft hat man die Hüllen in der Hand? Die verstaubten doch irgendwo im Regal oder Schublade.
  • Brokenhead Turmfürst - 18.07.2017 - 19:28

    Auch wenn ich viel spaß mit dem spiel haben werde, ich werde wohl erstmal aussetzen. 59€ sind mir zu happig und dafür ist mir die langzeit motivation zu kurz. Klar holt man das game immer mal wieder raus aber ka 59€ zu 40-45€ für den ersten teil ist mir zu viel. Zumal hab ich noch soviele spiele zu spielen...
  • Tomzi Turmknappe - 18.07.2017 - 19:39

    Oh man wie ich mich auf das Spiel freue! Bis Mario Odyssee erscheint wird Splatoon 2 wahrscheinlich DAS Spiel der Switch, dass ich am meisten suchten werde
  • Murasaki 只のゲーマー - 18.07.2017 - 20:01

    Auf weitere 300 Stunden + in Splatoon 2! :mariov: Freu mich schon drauf und hoffe , dass mein Spiel bereits Donnerstag ankommt
  • Kratzy974 Turmritter - 18.07.2017 - 20:04

    Dann scheint der Dojo Modus (1 gegen 1 lokal auf einer Konsole) nicht mehr dabei zu sein. Das ist sehr schade. Leider konnte es auf der WiiU nicht richtig umgesetzt werden (fehlende Bewegungsteuerung bei Player 2) aber das Problem gibt es auf der Switch ja nicht mehr.
  • otakon Ssssssssswitch - 18.07.2017 - 21:15

    Freu mich sehr auf das Spiel - denke ich werde es mir digital holen weil ich es dann auch mal immer zwischendurch spielen kann ohne die Karte zu wechseln und besonders groß ist das Spiel ja nicht :D
  • SAM Conkers bester Freund - 18.07.2017 - 21:25

    Scheint ja ein Solides Spiel geworden zu sein, und ich werde es trotz fehlendem Splitscreen modus wohl auch kaufen, aber da wurde "schon wieder" Potential verschenkt, wie soll ich denn nocht Splatoon Spielern auf meiner Switch das Spiel schmackhaft machen, wenn man nicht zu zweit zu dritt oder zu viert an einen Konsole Spielen kann!? Bei Arms geht es doch auch und macht einen großen Spaß!
  • RobSomebody - 18.07.2017 - 22:00

    Splatoon 2 ist für mich der Grund, das ich mir jetzt die switch bestellt habe. Am Freitag kommt das bundle. Splatoon war für mich das absolute Highlight der Wii U. Mit rocket league zusammen für mich das beste online Spiel der letzten Jahre.
  • Gecko Turmknappe - 18.07.2017 - 22:26

    Sind die T-shirts vom Salmon Run einzigartig, also kann man sie nur in einem Slot bekommen (wie zb. bei Overwatch Event Skins) oder kann man die immer bei einem bestimmten Level bekommen?
  • Brokenhead Turmfürst - 18.07.2017 - 23:00

    Schade hab eben erfahren das alle probleme die es im vorgänger gab auch in splatoon 2 geben wird.
    Schlechte Verbings qualität, schlechter netCode, lobby system und co...
    Um seine waffe zu wechseln muss man die lobby verlassen. Wenn man in der lobby ist und schnell abbrechen will muss man das komplette spiel beenden. Das game ist kein stück Esport freundlich.
    Um zusehen welche waffen meine mitspieler haben muss man das game erst starten.

  • giu_1992 Turmbaron - 19.07.2017 - 00:12

    @Brokenhead Das mit dem fehlenden Waffenwechsel in der Lobby und das man nicht sehen kann, welche Waffen die Teammitglieder haben, kann ich absolut nicht verstehen, habe es in den Betas schon nicht gecheckt
  • sCryeR Turmbaron - 19.07.2017 - 00:16

    Kaufe zwar eig. immer Retail, aber habs nun storniert und auf Gamesrocke Digital gekauft.
    Da Splatoon für mich der "Zwischendurch" Titel von Nintendo ist, wohl die bessere Lösung.
  • Sakura Turmbaronin - 19.07.2017 - 06:26

    Freue mich auf viele schöne Stunden Onlinemultiplayer :)
  • DatoGamer1234 E3 und Smash Hype! - 19.07.2017 - 07:10

    Hole ich mir dann irgendwann zu Weihnachten :thumbup:
  • Solaris Take Your Yeah - 19.07.2017 - 10:44

    Eigentlich hätten sie es Splatoon 1.5 oder Splatoon DX nennen können, aber ein 2. Teil dürfte wohl die bessere Verkaufsstrategie sein. :)
  • BANJOKONG Turmfürst - 19.07.2017 - 10:48

    Ich bin bereit und freue mich schon auf Freitag!
  • Steph Turmheld - 19.07.2017 - 11:05

    Ich muss sagen, dass ich jetzt schon länger kein Review von euch mehr gelesen habe und wow, das ist ja echt schön aufbereitet! Die grauen Überschriftsbalken, die Platzierung der Bilder, ... Macht Spaß, alles zu lesen!
  • Murasaki 只のゲーマー - 19.07.2017 - 13:14

    @Solaris Splatoon 2 hat alles was einen neuen Teil ausmacht: Neue Kampagne, Spielmodi, Maps, und Musik. Dazu eine höhere Auflösung, neue Charaktere und Möglichkeiten die Inklinge zu customizen. Dieses Nachplappern von wegen "Splatoon 1.5" ist wirklich hohl. Bei welcher Nachkommastelle bist du dann nach Jahren bei Spielereihen wie FIFA, WWE, Call of Duty, Assassin's Creed oder allgemein jedes x-beliebige Sportspiel und einige andere der generischen Shooter, mittlerweile angekommen? Ab wann würde für dich Splatoon 2 als "richtiger" Nachfolger gelten?
  • retr089 Einzelgänger - 19.07.2017 - 15:32

    Kann mir mal jemand erklären wie der lokale Multiplayer bei Splatoon 2 funktioniert?
    Was kann man erwarten?
  • Autrichien Alemannisches Landei - 19.07.2017 - 17:03

    Ich freu mich schon so doll!
    :moneylink: SHUT UP AND TAKE MY EUROS!
  • TheLightningYu Grim Dawn'er - 19.07.2017 - 18:36

    @Brokenhead
    Wenn du im E-Sports bereich spielen willst, wirst du ohnehin nicht darum rumkommen mit einem Team zu spielen, was heißt das du auch Voice-Chat nutzen wirst, was wiederum heißt man kann sich vorab eh ausmachen, welche Waffen man nimmt. Es wäre ne schöne Komfortfunktion für schnelle Matches usw - aber für Esports/Ranked ist das jedoch irrelevant so leid es mir tut. Genauso wie das Lobby verlassen - man will halt nicht das die Spielesuche ewig dauert, oder Mitspieler mit leavern gestraft wird. Ob das sinnvoll ist - weil ein Hardreset ja trotzdem möglich ist, weiß ich nicht, aber man muss scho extrem selbstbezogen sein, das man nicht mal eben ein 3 Minuten Match zocken/warten kann.

    Schlechte Verbindung und NetCode muss sich erstmal zeigen, weil all die Leute die das Spiel getestet haben, auch das Testmuster genutzt haben. Wieviele Leute haben in der Regelfall ein Testmuster? NIcht viele und die sind dann auf der ganzen Welt verteilt. Und ein dedizierter Server hilft da auch nichts wenn du mit USler oder Japaner zusammenspielen musst, ansonsten würden viele Serverseitige Spiele nicht Server je nach Region bereitstellen. Dedizierte Server wären zwar trotzdem Wünschenswert, aber das bedeuted weder, das die Erfahrung hier "Grottig" sein muss, noch das der NetCode schlecht ist - oder gar das Anfang 2018 nicht auch Server für Splatoon 2 bereit stehen...


    #Topic:
    Schöner Test, bei mir ist am Freitag auch meine Switch im Splatoon 2 Bundle da =)
  • Geit_de geit - 19.07.2017 - 18:51

    @retr089

    Ich würde mal sagen. Gibt es nicht.

    Jeder Spieler eine Switch und ein Spiel, sonst kein Spiel.

    Finde ich auch etwas seltsam, nachdem die WiiU kein Problem hatte es doppelt zu rendern.

    @TheLightningYu


    Es wurde doch schon im großen Stil getestet. Beim letzten Splatfest. Wer keine Meldung gesehen hat ist auf der sicheren Seite würde ich sagen.
  • Tommyfare Turmritter - 19.07.2017 - 19:18

    Man hat doch schon bei Splatoon 1 gesehen dass das Peer-to-peer Prinzip einfach scheisse ist und teilweise auch echt den Spass hemmt.
    Verstehe nicht warum die das beim zweiten Teil nicht geändert haben.
    Vor allem weil man ja für Online demnächst auch Geld zahlen soll.
  • saurunu SSB #hypebrigade - 19.07.2017 - 19:28

    Ich spiele Splatoon seit Release regelmäßig und kann die Argumente von GC nicht nachvollziehen. Es war nur sehr selten zeitverzögert. Die Gegner sind alle da wo sie mir angezeigt werden, und wenn ich sterbe, hat das auch seine Richtigkeit.
  • Brokenhead Turmfürst - 19.07.2017 - 20:10

    @TheLightningYu
    Schau dir das video an was ich angehängt habe das verstehst was ich meine. Würde es gerne näher erläutern aber bin noch bis 23uhr auf arbeit
  • Autrichien Alemannisches Landei - 19.07.2017 - 21:24

    @Geit_de Geht doch. Jeder mit nem einzelnen Joycon und dann Splitscreen. Funktioniert genauso wie bei MK8 Deluxe.
  • Booyaka Meister des Turms - 19.07.2017 - 21:39

    @Autrichien Es gibt bei Splatoon 2 keinen Splitscreen an einer Switch jeder Spieler braucht seine eigene.
  • Geit_de geit - 19.07.2017 - 22:09

    @Booyaka

    Irritierend ist in diesem Zusammenhang die Piktogrammvergabe im eShop.

    Da sieht man die Switch und zwei JoyCons Horizontal. Aber Nintendo war nie gut darin die Verpackungen und Bildchen ordentlich zu gestalten. Sie meinen Tabletop-Modus, aber gleichzeitig suggerieren sie 2 Spieler.

    Eigentlich Schade. Die PSx hat es schon vorgemacht. Einige Bildchen und es war immer klar wieviele Spieler und welches Zubehör man braucht.

    @saurunu

    Das hängt auch immer von den Gegnern und der Leitung ab. Das kann Nintendo nicht verhindern ohne das Spiel zu bremsen, wie es bei Smash passiert und das will man bei Splatoon wohl ehr nicht.

    Es bringt aber dem anderen keinen Vorteil, weil der genauso ins Leere schießt, weil die Gegner nicht mehr da sind. Wenn Spieler den Lagg kompensieren, dann explodiert man hinter einer Wand und wundert sich. Das ist aber mehr Glück. Eigentlich ist es mehr ein Nachteil. Dieser Spieler hat es schwerer 4 Ziele zu treffen, während die Gegner nur eins schlechter treffen können.

    Der Grund warum man hinter einer Wand stirbt, liegt daran, das man auf dem Weg dorthin erschossen wurde. Durch die Verzögerung ist man aber schon in Deckung, wenn man umfällt. Meistens passiert das mit Granaten, von denen man eigentlich den Sprengradius verlassen hatte, aber eben die Bombe früher explodiert ist, als es angezeigt wird. Granaten und Blaster haben einen größeren Wirkungsbereich und da fällt der Delay mehr auf und es ist leichter den Lagg zu kompensieren. Beim Schießen muß man immer noch genau den richtigen Moment abpassen.
  • TheLightningYu Grim Dawn'er - 20.07.2017 - 07:53

    @Brokenhead
    Ja, wo GameClerk aber ein Testmuster gespielt hat, wo es zuwenige Spieler gibt, und diese auf der Welt verteilt sind. Sowas kannst du dann auch mit Dedizierten Servern nicht verhindern, wenn du die Server in Frankfurt stehen hast, aber ein Japaner drauf connected. (Starke) Latenzprobleme sind überall bemerkbar, Overwatch im genannten Beispiel verschleiert das nur, weil der Server mögliche Eingaben/Aktionen des Spielers vorab berrechnet, heißt aber im Umkehrschluss das diese genauso unauthentisch sind, weil es evtl Aktionen durchführt, die der Spieler mit Latenzproblem evtl gar nicht macht. (Wir sprechen hier natürlich im MIllisekunden berreich). Und bei Splatoon stellt sich einfach die Frage, ob das Spiel nicht viel zu Komplex ist, damit so eine Servertechnologie wie bei Overwatch funktioniert... weil einfach wesentlich mehr berechnet werden muss als bei einem "einfachen" "Heroshooter" mit simplen Spielmechaniken...

    Peer 2 Peer ist einfach nur deshalb so ein Problem, weil es immer sehr stark darauf ankommt, wer Host wird. Dedizierte Server (mal ab von Overwatch - Technolgie) verschiebt aber den Host in einen Standalone-Server. Praktischer weil man eine vernünftige, gut funktionierende Verbindungn gewährleisten kann. Wenn aber ein Vernünftiger Host dahinter ist, macht es zwischen p2p und dedizierte Server kaum einen Unterschied mehr. Splatoon hat es aber in diesem Falle aber noch eins draufgelegt, weil es kein Regionales Matchmaking gab und man selbst mit Japanern zusammengewürfelt wird, folglich schlechte Latenz & Lag und die Probleme die du geschildert hast. Wenn du aber mit Leuten aus deiner Region zusammengekommen warst, waren diese Probleme erst gar nicht vorhanden, außer diejenigen hatten eine absolute Baumleitung. Und bei all den Aspekten würde ein besserer NetCode absolut nicht's ändern... zudem es schonmal schwer einzuschätzen ist, wie gut der NetCode ist, wenn keine dedizierten Server plus regionales Matchmaking bereitgestellt wird.

    Suma Sumarum:
    Ich bin zwar auch bei jedem Spiel für dedizierte Server, die bereitgestellt werden sollten. Aber die "Probleme" sind im Falle von Splatoon nicht mal am NetCode oder P2P gelegen, sondern weil schonmal ein ordentliches Matchmaking gefehlt hat. Hätte Splatoon sowas gehabt, wäre das P2P allgemein weniger Frustrierend gewesen - weil P2P nicht so problematisch ist, wie GC das hier darstellen möchte(vorallem weil GC auch festhält, das P2P auch schon bei Titeln wie Halo Reach funktioniert hat). Und ich halte es einfach für daneben, das man jetzt diesen Aspekt schon vorab an einem Testmuster festmacht, als wirklich an der Vollversion wenn das Spiel fertig draußen ist.

    @Geit_de:
    Das Problem am letzten Splatfest ist aber, das sich auch einige Japaner die westliche Demo gezogen haben, weil sie weiterspielen wollten. Das kann natürlich nochmal das ganze Erlebniss verfälschen und muss sich wirklich zum Release zeigen. Und nochmal, das heißt ja noch nicht mal, das Nintendo nicht auch die dedizierten Server bereitstellt, wenn 2018 dieser ganze Online-Aspekt wirklich on geht. Und nein, da muss nicht zwangsläufig der NetCode neu geschrieben werden, sofern diese Funktion bereits schon im jetzigen NetCode verankert ist und das ist etwas was wir nicht abschätzen/wissen können, auch nicht der Herr GameClerk der seine Erfahrung nur in Theory bündelt...

    Aber das Thema ist für mich gegessen ich freue mich halt scho auf morgen auf meine Switch inkl. Splatoon 2 =D
  • Brokenhead Turmfürst - 20.07.2017 - 10:27

    @TheLightningYu
    Du hast es abermals nicht verstanden. Das problem ist das jeder splatoon spieler sein eigens spiel voraugen hat. Bei overwatch berechnet der server was richtig ist und was nicht und der server schickt an jede spieler die selben informationen an alle spieler. Bei splatoon sieht jeder spieler aber sein eigens bild und jede konsole berechnet was richtig und was falsch ist. Das ist extrem cheat unsicher, da man auch locker ein lag-switch dazwischenschalten kann. Die dafür das gegnerische information verzögert ankommen meine aber sofort gesendet werden. Sprich ich seh dich kill dich du siehst mich aber trifft mich kaum bis garnicht. Für public ist es ganz ok un man merkt es kaum. Aber diese typischem COD momente wo man um die ecke geht und trotzdem stirbt wird es wieder geben. Das ist das problem jede konsole ist sein eigener schiedrichter. Ob du stirbst oder nicht hängt manchmal nur von verbindung ab. Bei overwatch ist der schiedrichter immer der server auf dem du spielst. Wenn du stirbst kannst dir sicher sein das es auch korrekt war, den jeder spieler hat 1:1 das selbe spiel das man den mainserver synchonisiert wird.
    Oveewatch bietet bessere server technik als die die splatoon bietet und die berechnung von splatoon ist nicht viel anders als in jeden anderen spiel, du denkst zu sehr mit den auge.
  • Sizi Turmheld - 22.07.2017 - 00:48

    Hab jetzt ein paar Stunden gespielt und bin sehr positiv überrascht da ich Splatoon 1 nicht kannte. Tolles Spiel das sehr viel Spaß macht und zu recht eine 9 bekommen hat.
  • Fonce Turmbaron - 22.07.2017 - 06:23

    @Brokenhead
    Bei Multiplayerspielen gibt es nie das eine richtig, egal ob dedizierte Server oder nicht. Der Netcode kann da noch so toll sein, aber auch dieser kann nicht die technologische Basis ändern...