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Test zu Flight of Light - Wii U

  • Deutschland Deutschland: Flight of Light
  • USA USA: Flight of Light
Plattform
Wii U
Erscheinungsdatum
03.08.2017
Vertrieb
Crystalline Green
Entwickler
Crystalline Green
Genre
Action, 3D
Spieleranzahl
Lokal: 5 - Online: 0
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Mehr Licht zu zweit

Von Marco Kropp ()
Rhythmus-Spiele sind bei einer Vielzahl an Spielern beliebt, oft auch als kleine Einlagen in großen Titeln. Denn es kommt auf vieles an: Hören, Geschicklichkeit, Sehen und eine Menge Skill. Nur wer richtig liegt beziehungsweise drückt, der kann Punkte ergattern. Das Spielprinzip ist einfach und sorgt vor allem bei Highscore-Jägern für viele schweißtreibende Momente. Flight of Light ist ein weiteres Rhythmus-Spiel, doch ist es ein gutes oder birgt der Titel doch einige Hürden, die den Spielspaß trüben?

Diese Landschaft ist das erste Level und auch das Tutorialgebiet. Die Farbe hinter dem Raumschiff zeigt auch an, auf welcher Farbbahn ihr gerade seid.

Gleich zum Start der Software wird der Spieler aufgefordert, den Beat richtig einzustellen, sprich ihn richtig zu kalibrieren. Dabei soll man mithilfe einer Dezimalzahl mit drei Nachkommastellen diesen so einstellen, dass die Symbole beim angezeigten Aufprall auf das Schiff mit diesem übereinstimmen. Danach hat man die Auswahl zwischen einem Tutorial, der Kampagne und dem freien Spiel. Jedoch sind noch zwei der drei Welten mit je drei Leveln (also neun gesamt) nicht freigeschaltet, sodass man die Kampagne bewältigen muss. Dies kann man mit bis zu fünf Spielern. Jeder Level hat dabei seine eigene Musik und die Genres wechseln sich zwischen den Welten ab. Am meisten hat mir die Musik in der dritten Welt namens "Outer Colonies" gefallen. Doch Moment, ich sollte erst einmal darüber berichten, wie die Steuerung funktioniert. Denn man kann als Einzelspieler zum GamePad greifen oder zur Wii-Fernbedienung. Mit bis zu vier Wii-Fernbedienungen und dem GamePad kann man sowohl die Kampagne als auch das freie Spiel erleben. Während man die Wii-Fernbedienung in der Waagerechten hält und hin- und her bewegt, um das Raumschiff nach links oder rechts zu bewegen, nutzt man beim Wii U GamePad den linken Analogstick und keine Gyrosensoren. Durch die Auswahl des Schwierigkeitsgrades im Freien Spiel kann man auswählen, ob man 3, 5 oder 8 Bahnen haben möchte. In der Kampagne habt ihr immer fünf Farben. Diese haben unterschiedliche Positionen zwischen links und rechts, sodass man sein Schiff immer auf die richtige Bahn navigieren muss. Dabei kann man die Symbole auf den Bahnen durch Farben individualisieren. Dies klappt durch die Bewegungssteuerung der Wii-Fernbedienung sehr gut. Doch was ist mit dem Wii U-GamePad?

Nun, da man mit dem Analog-Stick nur rechts, Mitte und links wählen kann, ist dies bei drei Farben beziehungsweise Bahnen recht einfach zu bewältigen. Bei fünf Bahnen wird dies jedoch herausfordernder und bei sieben ist es erst recht schwierig. Deswegen empfehle ich zur Wii-Fernbedienung zu greifen. Doch das Wii U-GamePad ist immer dabei, selbst wenn ihr als einziger Spieler mit Wii-Fernbedienung spielt. Denn in jedem Level spielt das GamePad mit und das Raumschiff macht, wenn man keine Eingaben macht, nichts weiter, als in der Mitte zu fliegen. Bei meinem Bewältigen der Kampagne erreichte der nicht-vorhandene Spieler am Wii U-GamePad immer die erforderliche Punktegrenze zum Absolvieren des Levels, um später die nächste Welt freizuschalten. Die Level selbst dauern ungefähr drei Minuten, je nachdem wie sehr man die Musik mag oder nicht. Dabei gibt es drei Planeten. Corona hat schwebende, bewaldete Inseln, eine kalte Landschaft und eine mit Lava gefüllte Kristallhöhle. Der Planet "Oceana" lässt euch durch ein korallengeprägtes Riff, tief unter Wasser an einem versunkenen Tanker und an einem sonnigen Strand entlangfahren. Außerdem kommt man noch im Weltraum an Asteroiden und bebauten Kolonien vorbei. Jeder Level erhält vor Beginn eine Kamerafahrt. Doch obwohl diese abwechslungsreich sind, bergen sie die Gefahr, dass sie, vor allem, wenn der Weg oft um Ecken geht und man kaum die nächsten Symbole sieht, leicht aus dem Ruder läuft. Außerdem verringert sich in der Nähe des bereits angesprochenen Schiffswracks im Level "Baleen Trench" die Bildfrequenz auffallend. Wenn man die Farben für die Symbole ungünstig wählt, kann es vorkommen, dass man sie aufgrund des Levels nicht erkennen kann. Auch geht es nie geradeaus, sondern in Kurven nach links und rechts, leicht geneigt und so erlebt ihr eine Rundfahrt, die euch manchmal auch gedanklich beim Steuern per Wii-Fernbedienung aus dem Ruder wirft.

An diesem Korallenriff führt auch euer Weg entlang. Doch wenn ihr ein Symbol verfehlt, dann wird der Bildschirm grau und ihr werdet erst wieder schneller, wenn ihr das nächste trefft.

Doch im Mehrspieler macht das Spiel am meisten Spaß, wenn man mit mindestens einem weiteren Mitspieler den Titel erlebt. Im geteilten Bildschirm mit bis zu vier Spielern plus dem Wii U-GamePad können wie bereits erwähnt fünf Spieler gleichzeitig spielen. Dadurch, dass man die Symbole auf den Bahnen gut trifft, wird man schneller und sieht die Mitspieler an sich vorbeibrausen. Der Wii U Pro Controller wird nicht unterstützt. Doch auch hier merkt man schnell die Grenzen der umgesetzten Steuerung, da man bei sehr vielen Elementen auf dem Bildschirm nicht so schnell von ganz rechts nach ganz links kommen kann. Nur durch sehr viel Übung und schnelle Reflexe ist dies vermutlich machbar. Mit meinem Mitspieler wurde das trübe Spiel doch aufgeheitert, da man so sich abwechselnd gegenseitig anstachelt, wer die meisten Punkte hat oder besser im Rhythmus und dadurch schneller am Ziel ist. Da das Wii U-GamePad immer mit lief, griff mein Mitspieler plötzlich zu Rundenbeginn zu diesem und hat mich geschlagen. Hier zeigt es sich, wer mehr mit dem Analogstick oder mit der Bewegungssteuerung vertraut ist. Da aber die Pro Controller nicht unterstützt werden, benötigt man mehrere Wii-Fernbedienungen für den Mehrspielerpart, der sowohl in der Kampagne als auch im Freien Spiel funktioniert. Doch selbst mein Mitspieler meinte, dass es mit der GamePad-Steuerung etwas anstrengend werden könnte.

Redaktionswertung

5

Für Genre-Fans

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Unser Fazit zu Flight of Light

Meinung von Marco Kropp
Flight of Light macht einen soliden Eindruck, jedoch trüben die etwas schwammige Steuerung und kleinere Fehler wie das teils kurvige Leveldesign das Spielgefühl etwas. Als Einzelspieler hat man nach nicht mal einer Stunde die Kampagne beendet und fast alles gesehen, was man sehen könnte. Hat man jedoch einen Mitspieler, so wird es zu einer Jagd, wer schneller ist oder wer mehr Punkte hat. Aber, wenn man auf diese Art von Spielen steht, hat man vielleicht auch im Einzelspieler Spaß. Eine andere Steuerung oder ein bisschen andere Level hätten das Spiel verbessert. Ansonsten ist es ein Spiel für zwischendurch, wenn man auf diese Art von Titeln steht oder einfach nichts Aufwendiges zocken will.
Mein persönliches Highlight: Das Spielen mit einem Mitspieler.

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