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Test zu Pokémon Tekken DX - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Pokémon Tekken DX
  • USA USA: Pokkén Tournament DX
  • Japan Japan: Pokkén Tournament DX
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
22.09.2017
Vertrieb
Nintendo
Entwickler
Bandai Namco
Genre
Kampf, 3D
Spieleranzahl
Lokal: 2 - Online: 2
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Das erste Pokémon-Spiel für die Nintendo Switch im Test

Von Niels Uphaus ()
Als das Pokémon-Franchise vor mehr als zwanzig Jahren seinen Lauf nahm, hat wohl kaum einer damit gerechnet, dass es sich zu einem weltweiten Phänomen entwickeln würde. Nach den anfänglichen 151 Pokémon sind wir mittlerweile bei über 800 Taschenmonstern angelangt. Während wir zwar in den Mystery Dungeon-Titeln aktiv als Pokémon spielen können, haben wir jedoch auch weiterhin eine gewisse Distanz zu den Taschenmonstern. Wir wählen Attacken aus und unsere Freunde führen sie aus. Doch wie wäre es, selbst die Pokémon und ihre Bewegungen zu steuern? Dieser von vielen lang gehegte Traum wurde mit Pokémon Tekken für Wii U endlich Wirklichkeit und ist nun in erweiterter Form für Nintendo Switch erschienen. In diesem Spieletest schauen wir uns die DX-Version an.

Pikachu greift das neue Kämpfer-Pokémon Silvarro an. Das muss wehgetan haben.

Die Tekken-Reihe von Bandai Namco ist bekannt dafür, zu den besten Beat ‘em Ups des Genres zu gehören. In Zusammenarbeit mit der The Pokémon Company entstand nun dieses Spiel, welches viele Elemente der Reihe übernommen hat, aber auch etliche eigenständige Aspekte bietet. Als eines von 21 Taschenmonstern, die von Beginn an freigeschaltet sind, tretet ihr gegen ein einzelnes weiteres Taschenmonster an. Die Arenen sind dabei entweder rund oder oval und bieten genug Platz, um sich halbwegs frei zu bewegen. Dies trifft jedoch nur solange zu, wie ihr in der Feldphase seid. Hier haben wir eine der größten Besonderheiten des Spiels, den Phasenwechsel. Während ihr in der Feldphase im dreidimensionalen Raum spielt, bringt euch die Duellphase in eine 2D-Ansicht. Der Phasenwechsel findet statt, wenn ihr eure Gegner mit starken Attacken angreift. Auch euer Gegner kann einen Phasenwechsel hervorrufen. Kämpfe sind in der Duellphase nicht nur actionreicher, ein Wechsel, den ihr ausgelöst habt, bringt auch einen weiteren Vorteil mit sich: Ihr erhaltet Resonanzenergie. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr später.

In einem Beat ‘em Up sind Charaktere besonders wichtig. Jeder von ihnen sollte sich beim Spielen einzigartig anfühlen. Das schafft Pokémon Tekken DX hervorragend. Jedes Pokémon ist in eine von vier Kampfklassen eingeteilt: Standard, Technik, Tempo oder Kraft. Während Standard ausbalanciert ist, sind Pokémon der Klasse Kraft, wie beispielsweise Glurak, langsam, teilen aber massiv Schaden aus. Das hilft natürlich nicht, wenn ein Tempo-Pokémon wie Gewaldro den eher langsamen Angriffen ausweicht. So hat jede Gruppe ihre Vor- und Nachteile. Die Auswahl der einzelnen Pokémon ist… überraschend. Neben Taschenmonstern wie Pikachu und Glurak, könnt ihr beispielsweise auch mit Rutena und Skelabra spielen, die einem wohl kaum in den Sinn gekommen wären. Andere Pokémon wie Rasaff, die für so ein Spiel prädestiniert gewesen wären, fehlen jedoch. Dafür haben wir beispielsweise Wrestler-Pikachu und zwei verschiedene Formen von Mewtu. Dennoch ist die Auswahl alles in allem ausgeglichen. Weitere Pokémon wären, trotz der in der Nintendo Switch-Fassung neu hinzugefügten Taschenmonster, auch weiterhin wünschenswert gewesen. Neben den spielbaren Taschenmonstern gibt es auch sogenannte Helfer-Pokémon. Diese kommen immer im Pärchen zum Einsatz. Vor einem Kampf müsst ihr euch für eine von drei Kombinationen entscheiden. Bevor eine Runde startet, wählt ihr jeweils ein Taschenmonster aus. Im Kampf selbst müssen sich die Helfer erst aufladen. Stärkere Pokémon brauchen natürlich länger, bis sie einsatzbereit sind. Neben dem Austeilen von Schaden, können Helfer auch Attribute wie Angriffsstärke und Geschwindigkeit manipulieren oder den Gegner beispielsweise vom Springen abhalten. Die Auswahl der richtigen Helfer-Pokémon kann oft spielentscheidend sein. Ihr könnt die Pärchen jedoch nicht selbst zusammenstellen, das könnte sonst zu unfairen Kombinationen führen.

In der Feldphase könnt ihr euch frei in der Arena bewegen.

Doch wie läuft denn jetzt ein klassischer Kampf ab? Bevor ein Match startet, sucht ihr euch euer Kämpfer-Pokémon und ein Helfer-Pärchen aus. Nachdem der Kampf gestartet ist, versucht ihr mit Fernangriffen recht früh einen Phasenwechsel einzuleiten. Dabei erhaltet ihr Resonanzenergie und kommt dem Gegner nahe, um schon früh Schaden auszuteilen. Zwar gibt es in Pokémon Tekken DX keine klassischen Vor- oder Nachteile von Typen (Wasser ist effektiv gegen Feuer etc.), dafür jedoch eine Alternative, die ähnlich funktioniert. Simple Standardangriffe, ausgelöst durch X oder Y, sind effektiv gegen Greif-Angriffe (Y + X), die wiederum effektiv gegen Konter-Angriffe (X + A) sind. Und, ihr habt es schon erraten, Konter-Angriffe sind sehr effektiv gegenüber Standard-Angriffen. Greif-Angriffe sind zudem nützlich, um blockende Gegner aus ihrem Schutz herauszuziehen. Euer Ziel ist es, herauszufinden, was euer Gegner als nächstes einsetzen wird, um die jeweils effektive Gegenmethode auszuführen. Solltet ihr die Situation falsch einschätzen, kann der Gegner dies ausnutzen, um massiven Schaden auszuteilen. Greif-Attacken sind auch sehr wichtig bei Limitschlägen. Diese könnt ihr auslösen, nachdem ihr genug Resonanzenergie, entweder durch Phasenwechsel, Kombos oder Energie in den Stages angesammelt habt, damit das Resonanzmeter gefüllt wird. Dann könnt ihr mit den Tasten L + R das Resonanzlimit starten. In diesem Zustand wird euer Kämpfer-Pokémon deutlich stärker. Sollte sie vorhanden sein, führt das jeweilige Pokémon zudem die Mega-Entwicklung durch. Neben der Verstärkung von Angriff und Verteidigung werden auch eure KP schwach regeneriert. Außerdem könnt ihr einmalig einen Limitschlag ausführen. Das sind besonders starke Angriffe, die mit einer coolen Animation einhergehen. Sie können jedoch geblockt werden, da kommt der Greif-Angriff ins Spiel. Löst ihr den Block eines Gegners auf und führt daraufhin schnell den Limitschlag aus, kann ein durchschnittlicher Feind kaum noch etwas dagegen ausrichten. Die Resonanzlimit-Phase endet nach einiger Zeit, dann muss erneut Resonanzenergie eingesammelt werden.

Limitschläge können, richtig eingesetzt, zwischen Sieg und Niederlage entscheiden.

Sind die KP eures Gegners auf null gebracht, ist dieser bezwungen. Zwischen den Duellen habt ihr die Möglichkeit, euer Helfer-Pokémon zu wechseln. Ihr habt aber natürlich nur die Auswahl zwischen einem der zwei Partner, die ihr vor dem Duell ausgesucht habt. Zudem bekommt ihr eine von Nias Motivationsfertigkeiten. Doch halt: Wer ist nun schon wieder Nia? Ganz einfach: Nia ist euer weiblicher Coach. Sie gibt euch vor und während der Kämpfe Hilfestellung. Sie ist zudem eine sehr gesprächige Persönlichkeit. Sollte euch das stören, habt ihr jedoch einige Einstellungsmöglichkeiten. Zuerst einmal könnt ihr entscheiden, ob sie eine englische-, japanische oder gar keine Stimme haben soll. Daneben ist es auch möglich, die Anzahl ihrer Tipps zu reduzieren oder ganz abzuschalten. Besonders wichtig (*hust hust*): Das Outfit von Nia kann ebenfalls gewechselt werden. Dies hat jedoch keinerlei Einfluss auf das Spiel. Ebenfalls direkt am Anfang verfügbar sind die sechs Motivationsfertigkeiten, für eine von ihnen müsst ihr euch entscheiden. Manche steigern eure Resonanzenergie nach verlorenen Kämpfen, andere füllen eure Helferleiste auf. Sucht euch die Fertigkeit aus, die am besten zu eurem Spielstil passt. Nun zurück zu den Kämpfen.

Scherox führt nach seiner Mega-Entwicklung einen Limitschlag aus.

Ist die Mehrheit der Runden gewonnen, erhaltet ihr nach dem Sieg Geld, außerdem Erfahrungspunkte für das jeweilige Kämpfer-Pokémon. Habt ihr ein neues Level-Up erreicht, erhaltet ihr zudem einen Fertigkeitspunkt, dem ihr eines von vier Attributen zuteilen könnt. Angriff, Verteidigung, Resonanz und Strategie. Während die ersten beiden Punkte selbsterklärend sein sollten, verlängert die Resonanzfertigkeit die Zeit im Resonanzlimit, zudem steigen während dieses Zeitpunkts die Angriffs- und Verteidigungswerte noch mehr. Die Strategiefähigkeit hingegen verkürzt die Wartezeit beim Aufladen der Helfer-Pokémon und stärkt deren Fähigkeiten. Die Werte sind für jedes Pokémon separat gespeichert, die Fertigkeitspunkte können später auch für andere Attribute ausgetauscht werden.

Die Kämpfe spielen sich in der Duell- und Feldphase ab.

Ist genug Geld angespart worden, könnt ihr außerhalb der Matches euren Avatar personalisieren. Neben vielen verschiedenen Kleidungsstücken könnt ihr euch auch eine Art Tattoo für euer Gesicht verschaffen oder aber stylische Hintergründe erwerben. Habt ihr bestimmte Erfolge erzielt, erhaltet ihr zudem Trainer-Titel. Sowohl Trainer-Titel als auch Kleidung könnt ihr mit jedem amiibo, der existiert, freischalten, darunter gibt es auch exklusive Elemente.

Pokémon Tekken DX bietet verschiedene Spielmodi. Ein zentraler Aspekt des Einzelspielers ist die Ferrum-Liga. Dort könnt ihr in verschiedene Klassen aufsteigen, indem ihr Gegner mit eurem Partner-Pokémon besiegt. Seid ihr in der Top 8, nehmt ihr an einem Turnier teil. Geht ihr daraus siegreich hervor, könnt ihr in der Rangprüfung dafür kämpfen, in die nächsthöhere Liga aufzusteigen. Zusätzlich spielt sich in der Ferrum-Liga die zugegebenermaßen recht schwache Story ab.

Exklusiv in der Nintendo Switch-Version könnt ihr für Belohnungen an täglichen Herausforderungen teilnehmen.

Im Einspieler-Kampf könnt ihr nach eigenen Regeln gegen verschiedene Pokémon kämpfen und so trainieren, während ihr im Menüpunkt Training Tutorials anschauen und verschiedene Manöver und Kombos lernen könnt. Wie in jedem Beat ‘em Up sind auch in Pokémon Tekken DX Kombos ein elementarer Bestandteil, hier könnt ihr sie erlernen. All das ist jedoch optional, solltet ihr das Spiel bereits beherrschen, müsst ihr diesen Ort nicht besuchen.

Am interessantesten sind bei solchen Spielen natürlich die Mehrspieler-Modi. Lokal könnt ihr gegen einen Freund antreten. Das geht sowohl an einem Fernseher mit zwei Controllern, mit oder ohne Split-Screen, oder aber auch drahtlos im Handheld-Modus mit zwei Nintendo Switch-Systemen. Diese Art des Mehrspieler-Modus konnte ich jedoch nicht ausprobieren. Neben dem Offline-Multiplayer gibt es auch einen Online-Modus mit drei Modi. Im Rang-Match kämpft ihr um Platzierungen in der Weltrangliste, während Freundschafts-Matches euch gegen Freunde und Fremde antreten lassen, ohne, dass euer Rang verändert wird. Die Umsetzung beim Spielen gegen Freunde ist jedoch etwas merkwürdig gestaltet. Ihr müsst euch einen Match-Code ausdenken und diesen einstellen, wenn ihr gegen Freunde antreten wollt. Eine simplere Umsetzung, in der ihr einfach seht, wer gerade online ist, wäre meiner Meinung nach besser gewesen. Exklusiv in der Nintendo Switch-Version anzutreffen ist der Gruppenkampf. Dort könnt ihr, wie der Name schon sagt, eine eigene Gruppe erstellen und so einfach gegen viele verschiedene Gegner antreten. Wenn ihr eine Gruppe erstellt, habt ihr verschiedene Einstellungsmöglichkeiten. So könnt ihr beispielsweise den Namen, die maximale Teilnehmerzahl, den Spielstil (der aussagt, wie stark ihr sein solltet, um teilzunehmen), sowie das Start- und Enddatum eures Turniers festlegen. Eure Gruppe könnt ihr zudem mit einem Passwort verschlüsseln, sodass nicht jeder teilnehmen kann. Während meiner Testzeit hatte ich jedoch keine Gelegenheit, den Gruppenkampf auszuprobieren.

Sowohl das Kämpfer-Pokémon Silvarro, als auch das Helfer-Pokémon Flamiau sind exklusiv in der Nintendo Switch-Version von Pokémon Tekken anzutreffen

Pokémon Tekken DX sieht großartig aus. Das Design der Pokémon, die Attacken, die generelle Inszenierung – all das konnte mich ohne Frage überzeugen. Die verschiedenen Stages, die von Beginn an alle freigeschaltet wurden, sind zwar bei genauerer Betrachtung nicht übermäßig detailliert, in der Hitze des Gefechts fällt das aber nicht groß auf. Und ja, auch eine Rayquaza-Stage ist mit an Bord. Die Musik kann ebenfalls überzeugen und unterstreicht das Gesamtkonzept, während die Stimmen von Nia und anderen Story-Charakteren eher durchschnittlich sind, so wie die gesamte Story eigentlich. Die Steuerung geht ebenfalls gut von der Hand, gerade der Nintendo Switch Pro-Controller kann hier glänzen.

Kommen wir nun vor dem Fazit zu meinen Kritikpunkten. Pokémon Tekken DX an sich ist sehr gelungen, ich hätte mir jedoch eine größere Auswahl an Taschenmonstern gewünscht. 21 spielbare-, von denen zwei lediglich alternative Formen sind, und 32 Helfer-Pokémon sind bei über 800 Taschenmonstern recht mager. Ebenfalls ärgerlich ist die geringe Anzahl an Modi. Im Einspieler- und lokalen Modus könnt ihr neben der Zeit immerhin noch einstellen, ohne Resonanzenergie und Fertigkeitsstufe zu spielen. So eine Option fehlt komplett im Online-Modus. Ohne ein hochgeleveltes Pokémon werdet ihr wohl später Probleme in den Rangkämpfen kriegen, was für kompetitives Gameplay über das Internet nur bedingt geeignet ist.

In der Nintendo Switch-Version könnt ihr an täglichen Herausforderungen teilnehmen.

Euer PokéGold könnt ihr für allerlei Equipment ausgeben, um euren Charakter zu personalisieren.

Ganz zum Schluss möchte ich nun noch auf die Änderungen im Vergleich zur Wii U-Version eingehen, dazu habe ich wirklich jeden Bildschirm genau abgeglichen. Neben weiteren spielbaren Charakteren, einem neuen Helfer-Duo, sowie einer neuen Kampfarena, könnt ihr nun auch 3-gegen-3-Teamkämpfe austragen und so nach und nach das gesamte Team eures Gegners ausschalten. In Ligen gibt es neuerdings Missionsfelder. Benutzt ihr in Kämpfen beispielsweise bestimmte Helfer-Pokémon, habt eine gewisse Anzahl an Siegen erreicht oder ähnliches, erhaltet ihr Belohnungen. Online könnt ihr zudem Wiederholungen von Kämpfen anderer Nutzer anschauen. Ihr selbst werdet zu Beginn gefragt, ob ihr eure Kämpfe der Welt präsentieren wollt oder nicht. Die Replays sind übrigens mehr als einfache Videos. Ihr seht beispielsweise genau, welche Tasten der Spieler gedrückt hat. Entdeckt ihr also eine interessante Kombo, könnt ihr diese direkt übernehmen. Zudem könnt ihr mit verschiedenen Einstellungen genau das Replay heraussuchen, welches ihr sehen möchtet. Zum Schluss möchte ich natürlich nicht die täglichen Herausforderungen vergessen. Diese geben euch bestimmte Voraussetzungen wie das Kämpfer- und die Helfer-Pokémon vor. Ihr müsst dann beispielsweise mindestens zwei von vier Kämpfen gewinnen und erhaltet dafür Belohnungen in Form von PokéGold. Das Killer-Feature der Nintendo Switch, die Möglichkeit unterwegs mit zwei Spielern zu spielen, ist natürlich auch bei Pokémon Tekken DX vorhanden. Mit jeweils einem Joy-Con könnt ihr direkt in den Kampf ziehen. Ach ja, eine Sache hätte ich fast vergessen: Wollt ihr eure Trainerin Nia in einem Weihnachtsmann-Kostüm sehen, ist dies nun auch endlich möglich.

Redaktionswertung

8

Spiele-Hit

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Unser Fazit zu Pokémon Tekken DX

Meinung von Niels Uphaus
Mit Pokémon Tekken ging für Fans der Taschenmonster-Reihe ein Wunsch in Erfüllung. Endlich konnte man auch außerhalb von Super Smash Bros. selbst die Pokémon steuern und mit ihnen spannende Kämpfe austragen. Das Gameplay ist auch auf der Nintendo Switch dynamisch, schnell, actiongeladen und macht einfach Spaß. Die zusätzlichen Pokémon sind eine sinnvolle Erweiterung und auch die täglichen Herausforderungen sind eine nette Ergänzung. Die Helfer-Pokémon und das Resonanzlimit fügen dem Spiel eine strategische Note hinzu, die es von anderen Titeln dieser Art abhebt. Solltet ihr die Wii U-Version noch nicht besitzen, kann ich euch Pokémon Tekken DX ohne Bedenken empfehlen. Da die Nintendo Switch-Variante, neben den typischen Hardware-Features (Handheld-Modus und lokaler Mehrspieler für unterwegs), ansonsten jedoch kaum Verbesserungen hat, müssen Besitzer der Wii U-Version selbst entscheiden, ob ihnen der Port das Geld wert ist.
Mein persönliches Highlight: In der Nintendo Switch-Version ist von Beginn an so gut wie alles freigeschaltet. Damit können Besitzer des Originals schnell wieder einsteigen.

Kommentare 20

  • MoshPitches The Ultimate Smash! - 18.09.2017 - 16:46

    "Pokémon Tekken DX sieht großartig aus. Das Design der Pokémon, die Attacken, die generelle Inszenierung – all das konnte mich ohne Frage überzeugen."

    Ist die Grafik der Pokémon immer noch so blurry wie auf der Wii U und der Demo zur Switch?
  • Kev98 Turmknappe - 18.09.2017 - 17:58

    Eine Frage: Ist Nia Waifu-Material?

    Dann wäre das Outfit-Feature alleine schon ein Kaufgrund!
  • istref Turmritter - 18.09.2017 - 18:06

    Ein richtiges tekken wäre mir lieber bin mit der Demo nicht wirklich warm geworden
  • InklingMiku39 Cthulhu Cultist - 18.09.2017 - 18:11

    da ich seit neuestem eine switch habe freue ich mich riesig auf das spiel :) ich hatte leider keine wii u und konnte es deswegen nicht spielen. aber leider kann ich es mir wegen fehlendem geld leider erstmal nicht holen aber es wird auf jedenfall später dann nachgeholt ^^
  • Blackstar Turmbaron - 18.09.2017 - 18:24

    Hab die Demo gespielt und war enttäuscht die Auswahl der verschiedenen Angriffe ist Gegensatz zu Street Fighter mehr als dürftig Button Mashing auf ein zwei Buttons ist nichts für mich, die Charakter Designs sind aber sehr schön
  • Kraxe - 18.09.2017 - 18:55

    Ich habe in den letzten Wochen sehr viel die WiiU-Version bei meinem Neffen gespielt und da ist mir ein sehr negativer Aspekt aufgefallen:

    Bei Schattenmewtu lädt die Spezialleiste viel zu schnell auf. Das nervt wohl, weil Schattenmewtu ohnehin sehr stark ist. Das ist auch ein wesentlicher Grund warum ich das Spiel nicht kaufen werde. Ein weiterer Grund ist die schwache Optik mit extremen Flimmern und unscharfen Texturen. Die Demo sieht genauso aus wie die WiiU-Version.

    Daher kommt ein Kauf nicht mehr infrage. Aber ich freue mich dafür auf Dragonball. ;)
  • CesurKartal Turmritter - 18.09.2017 - 19:10

    Weiß schon jemand wer das Gewinnspiel gewonnen hat?
  • InklingMiku39 Cthulhu Cultist - 18.09.2017 - 19:22

    @Kraxel
    also ich finde das spiel sieht super aus :O


    @CesureKartal
    wüsste ich auch gerne :( ich habe mitgemacht und das gewinnspiel wäre die einzige chance für mich das spiel relativ baldig spielen zu können
  • Zgravity Real Gamer - 18.09.2017 - 19:23

    @Blackstar Ja es ist anfangs merkwürdig zu spielen. Bin selber dauerhaftes street fighter v spielen gewohnt. Mir gefällt es trotzdem iwie. Es ist mal was anderes. Wollte es mir damals schon für Wii u holen aber als ich sah das die Arcade Version mehr chars hatte wusste ich schon das da noch ein Port später kommt. Hat sich also gelohnt. :D Welches Street Fighter spielst du ?
  • RhesusNegativ Meister des Turms - 18.09.2017 - 19:32

    Die Demo hat mir so gar nicht gefallen. Schade. Aber habe eh kein Geld momentan.
  • Blackstar Turmbaron - 18.09.2017 - 19:41

    @Zgravity

    Das ist gut das es dir gefällt hat absolut seine daseins Berechtigung, ich spiele Street Fighter V aber inzwischen nicht ,ehr oft weil im Bett spielen mit der Switch einfach geiler ist :D
  • Zgravity Real Gamer - 18.09.2017 - 19:41

    @RhesusNegativ Was hat dir nicht gefallen ? Die Optik, das Gameplay oder der recht geringe Umfang ?
  • Zgravity Real Gamer - 18.09.2017 - 19:45

    @Blackstar Ja mit der Switch zu zocken bockt einfach. Hab Zelda die ersten 5std am Fernsehr gezockt aber die restlichen 145std nur im Handheld modus. Gib mir dein Nickname. Vlt hast ja wieder Lust auf street fighter ? :D
  • DatoGamer1234 E3 und Smash Hype! - 18.09.2017 - 20:20

    Fand das Spiel schon auf der Wii U furchtbar monoton...
  • RhesusNegativ Meister des Turms - 18.09.2017 - 20:40

    @Zgravity
    Das Gameplay und der Umfang. Dabei macht mir tekken sonst sehr viel Spaß.
  • Grimmon Turmknappe - 19.09.2017 - 15:34

    Großartige Grafik? Ich habe nur die Demo gespielt - aber die Grafik war unscharf und pixelig und insgesamt sehr monoton.

    Die sub 720p Auflösung auf dem Display und die sub 1080p Auflösung auf dem TV sind bei dem Detailgrad und das ohne kaschierende Kantenglättung ein Armutszeugnis.

    Kein Vergleich zu Mario Kart 8, Splatoon, ARMS oder Mario + Rabbids - die allesamt zeigen was technisch möglich ist.

    Und Spaß gemacht hats mir auch nicht ;) bin wohl eindeutig nicht die Zielgruppe.
  • InklingMiku39 Cthulhu Cultist - 19.09.2017 - 16:51

    @Grimmon Ja das stimmt, das es nicht so schön aussieht wie zum beispiel Mario Kart 8 Deluxe, das behauptet ja auch niemand, aber es brauchte ja auch 8 Mario Kart Spiele, 4 Spin Offs und 1 Remastered, damit es Heute so aussieht, wie es Heute nunmal aussieht, aber das ist ja das erste Pokemon Tekken Spiel. Wenn weitere Teile kommen, werden sie sicher besser aussehen. Ausserdem sieht das Spiel doch nicht wirklich sooo unglaublich schrecklich aus, das man es nicht Spielen kann, oder nicht Spielen will, also nun wirklich nicht. Also Ich finde es sieht Okay, Nein sogar wirklich Gut aus, und Freue Mich sehr auf das Spiel :) Das ist Meine Meinung dazu.
  • EmpireOfSilence Turmbaron - 19.09.2017 - 18:56

    Was gibt es eigentlich alles für Singleplayer Modi (zBsp : Story, Arcade, Survival, Tag Tournament, ...) ? Oder lebt das Spiel doch mehr oder nur vom Mehrspieler ?
  • MoshPitches The Ultimate Smash! - 20.09.2017 - 10:23

    Zitat von EmpireOfSilence:

    Oder lebt das Spiel doch mehr oder nur vom Mehrspieler ?
    Ich denke mal, dass es bei dem Spiel wie bei Super Smash Bros. ist. SSB hat auch seinen Singleplayer-Inhalt mit dem Adventuremodus, etc. Aber online oder offline gegen andere bockt es halt immer noch am meisten, da es nunmal ein Prügelspiel ist und zum Boxen braucht man Gegner :D
    Das wird bei Pokémon Tekken DX mit Sicherheit ähnlich sein.
    Es wird gute Singleplayer-Modi geben , aber wenn man seine Freunde verprügeln kann, ist das einfach das Beste am Spiel :D
  • odyssey vong der Niceigkeit :P - 22.09.2017 - 01:50

    Das Spiel hätte etwas für mich sein können, wenn die Steuerung etwas herausfordernder gewesen wäre. Mir ist das ein wenig zu simpel. Wer aber ein sehr zugängliches, simples Spiel haben möchte, dass mit einer anständigen Grafik zu punkten weiß, kann nicht viel falsch machen. Natürlich wird es bei der Demo nach einer Zeit etwas repetitiv, aber bei komplett anwählbarem Roster könnte zumindest für eine gewisse Zeit ein wenig Kurzweiligkeit entstehen. Außerdem sei erwähnt, dass selbst das simpelste Spielprinzip von manchen Gamern erstaunlich beeindruckend gemeistert werden kann. Kommt immer ein wenig drauf an, wer da gegeneinander antritt. ;)