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Test zu Metroid: Samus Returns - Nintendo 3DS

  • Deutschland Deutschland: Metroid: Samus Returns
  • USA USA: Metroid: Samus Returns
  • Japan Japan: Metroid: Samus Returns
Plattform
Nintendo 3DS
Erscheinungsdatum
15.09.2017
Vertrieb
Nintendo
Entwickler
Nintendo, MercurySteam
Genre
Adventure, Action
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Mit Metroid: Samus Returns kehrt Nintendos berühmteste Kopfgeldjägerin zu ihren Wurzeln zurück

Von Niels Uphaus ()
Es ist fast 15 Jahre her. Im November 2002 erschien für den GameBoy Advance Metroid Fusion, ein klassisches 2D-Metroid. Gut zwei Jahre später erschien für die gleiche Plattform zwar auch Metroid: Zero Mission, dabei handelte es sich jedoch nur um ein Remake des ersten Teils. Diese Neuauflage war auch dringend nötig, da wichtige Dinge wie eine Karte im Original fehlten. So gesehen gab es nun vier einzigartige 2D-Metroid-Spiele. Metroid: Zero Mission, Metroid II: Return of Samus, Super Metroid und Metroid Fusion. Einer dieser Titel ist jedoch das schwarze Schaf der Reihe. Der GameBoy-Teil Metroid II ist heute fast unspielbar. Der Bildausschnitt ist viel zu klein und auch eine Karte fehlt. Ein Fan hat daraufhin ein Remake im Stile der GBA-Klassiker gemacht, das jedoch wenige Tage später von Nintendo abgeschossen wurde. Stattdessen hat der Konzern mit dem spanischen Entwicklerteam MercurySteam zusammengearbeitet, um mit Metroid: Samus Returns den zweiten Teil der Legende neu aufleben zu lassen. Ich habe mir den Titel genauer für euch angeschaut.

Kein anderes Spiel der Reihe legt einen solchen Fokus auf die Metroids, wie der zweite Teil der Serie!

Metroids, das sind in der Zeit der Kopfgeldjägerin Samus Aran die vielleicht gefährlichsten Lebewesen der Welt. Ihre Larven sind bekannt dafür, jedem Lebewesen ihre Energie auszusaugen. Ihr Heimatplanet, SR388, ist auch eine Heimat der Chozo gewesen, der Rasse, die Samus aufgezogen hat, nachdem ihre Eltern von den Weltraumpiraten ermordet wurden. Die Chozo sind mittlerweile Geschichte, doch die Metroids sind auch weiterhin eine Gefahr. Daher erteilt die Galaktische Föderation Samus einen Auftrag. Sie soll die komplette Spezies der Metroids auslöschen.

Wie ihr also schon lesen könnt, dreht sich Metroid: Samus Returns fast ausschließlich um die namensgebenden Parasiten. Kein anderer Teil der Reihe legt einen solchen Fokus auf diese Bedrohung. Auf dem Planeten SR388 stoßt ihr nicht nur auf die bekannten Larven, sondern seht die gesamte Evolution der Metroids. So gibt es Alpha-, Gamma-, Zeta- und Omega-Metroids, die von Mal zu Mal größer und stärker werden. 40 der Parasiten werdet ihr in Metroid: Samus Returns finden. Erst wenn ihr sie alle ausgelöscht habt, ist eure Arbeit erledigt.

Neben einer Karte auf dem unteren Bildschirm kann Samus nun auch in jede Richtung schießen. Eine sinnvolle Neuerung.

Das Nintendo 3DS-Spiel ist durch und durch ein klassisches 2D-Metroid-Spiel. Ihr seht unsere Heldin von der Seite durch Höhlen, Tunnel und Schächte laufen, Gegner besiegen und Items aufspüren. Nach und nach findet ihr Upgrades, die es euch ermöglichen, entweder neue Gegner zu verwunden (und andere schneller auszuschalten) oder neue Orte zu erkunden. Auch nach 15 Jahren funktioniert dieses Konzept hervorragend. Während ihr anfangs noch recht schwach seid, findet ihr schon bald erste Energietanks und Missiles, die euch helfen, auf SR388 zu überleben. Das ist auch dringend notwendig, da Metroid: Samus Returns kein leichtes Spiel ist. Der besondere Nervenkitzel beginnt jedoch erst, wenn ihr auf die Metroids stoßt. Sofern ihr auf eine neue und höherentwickelte Art trefft, ist das ein sprunghafter Anstieg im Schwierigkeitsgrad. Im Gegensatz zu normalen Gegnern lassen sich die Parasiten nicht mit wenigen Schüssen besiegen. Da sie gegen normale Schüsse immun sind, sind Missiles (und später der Ice Beam) unerlässlich. Metroids passen sich ihrer Umgebung an. Sind sie in Lava-Regionen, können sie mit Feuer angreifen. Gerne auch elektrisieren die Monster ihre Feinde. Wie auch immer ihr vorgeht, vergesst nicht, dass viele der Angriffe gleich mehrere Energietanks auf einmal leeren. Eine gute Möglichkeit, um gegen die Biester zu bestehen, sind sogenannte Nahkampf-Angriffe. Manchmal machen die Metroids verdächtige Bewegungen. Das heißt, sie wollen euch frontal angreifen. Drückt ihr in diesem Moment die X-Taste, schnappt sich Samus den Metroid und ihr könnt mehrere Missiles verschießen, den Parasiten so massiv verletzen und nehmt selbst keinen Schaden. Es wird sehr schwer, ein Metroid ohne Nahkampfangriffe zu besiegen, da sie extrem viele Kraftpunkte haben. Melee-Attacks funktionieren übrigens bei fast allen Gegnern. Bei diesen ist es sogar möglich, sie bei einer zeitlich perfekten Ausführung mit einem Schuss zu erledigen. Die Animationen, gerade bei den Metroids, sind schön anzusehen. Allerdings hat das Ganze für manche auch einen Nachteil: Habt ihr das Timing perfekt raus, könnt ihr alle Gegner relativ einfach mit Nahkampfangriffen bezwingen. Hier kommt die Umgebung, in der die Metroids leben, ins Spiel. Selbst wenn ihr schon Gamma-Metroids entdeckt habt, kann es immer noch sein, dass euch die Alpha-Version begegnet. Diese befinden sich dann jedoch in Gebieten, in denen es schwer ist, sich fortzubewegen, beispielsweise Wasser und Lava. So muss man nicht nur auf das jeweilige Metroid achten, sondern auch aufpassen, nicht durch die Umgebung bezwungen zu werden.

Nahkampfangriffe sind nicht nur für normale Gegner tödlich...

Okay, ihr habt nach einem langen Kampf das Metroid eurer Wahl vernichtet. Was dann? Neben Energie lassen die Parasiten auch DNS zurück. In jedem der großen Gebiete gibt es eine Art Schrein. Besiegt ihr alle Metroids an einem Ort, entfernen diese giftige Flüssigkeit, damit ihr weiter in das Innere des Planeten vordringen könnt. Ihr könnt übrigens nicht durch diese Flüssigkeit laufen, um abzukürzen. Die Gebiete bis zum nächsten Fahrstuhl sind lang genug, um euch zu besiegen. Glaubt mir, ich habe es mehrfach probiert. In einem neuen Gebiet angekommen, findet ihr einen neuen Schrein, der euch genau sagt, wie viele Metroids hier leben. Habt ihr übrigens das jeweils erste Metroid besiegt und wisst nicht weiter, könnt ihr die bereits erhaltene DNS zurückbringen und bekommt einen Tipp, wo sich der nächste Parasit aufhält.

Im Laufe eures Abenteuers findet ihr bei Chozo-Statuen auch die aus der Serie bekannten Fähigkeiten wie den Ice- und Plasma-Beam. An dieser Stelle möchte ich jedoch besonders den Morphball hervorheben, den Ball, in den sich Samus verwandelt, wenn das Schiebepad zweimal nach unten gezogen wurde. Metroid II: Return of Samus für den GameBoy hatte nämlich eine exklusive Fähigkeit namens Spider Ball, die auch im Remake wieder vorhanden ist. Damit könnt ihr euch an Wänden festkleben und so Orte erkunden, die euch sonst verwehrt bleiben würden. Das klingt nicht nur cool, das ist es auch. Es ist schade, dass der Spider Ball weder bei Super Metroid, noch bei den GBA-Klassikern wieder aufgetaucht ist, doch immerhin In Metroid: Samus Returns ist er mit dabei.

Wenn wir schon bei Metroid II sind: Tatsächlich ist das Layout des Planeten SR388 bei beiden Spielen ähnlich. Dies dürfte jedoch nur Kennern auffallen, da das Spiel ansonsten überhaupt keine Ähnlichkeiten mehr aufweist. MercurySteam hat es geschafft, den Titel so aufzupolieren, dass es wie ein neues Spiel wirkt. Eines der Killer-Features ist die Möglichkeit, in 360 Grad zu zielen. Dazu drückt ihr die L-Taste. Dann bleibt Samus stehen und ihr könnt frei zielen. Was am Anfang ein wenig schwierig ist, geht recht schnell in Fleisch und Blut über. Dieses Feature will ich, genau wie die Nahkampfangriffe, nicht mehr missen.

...auch dieses Gamma-Metroid hat nichts zu Lachen. Bei den Parasiten gibt es zudem immer noch eine schicke Cutscene.

Eine weitere Neuerung sind die vier Aeion-Fähigkeiten. Diese findet ihr im Laufe des Abenteuers. Um sie zu benutzen, benötigt ihr Aeion-Energie, die ihr erhaltet, wenn Gegner ausgeschaltet wurden. Ausgewählt werden die Fähigkeiten mit den vier Richtungstasten des Steuerkreuzes, aktiviert mit der A-Taste. Ihr könnt mit diesen entweder die Umgebung scannen und so eine Karte auf dem unteren Bildschirm erstellen, euch mit einem Schutzschild ausstatten, eine schnelle Schusssalve abfeuern, um Gegner auszuschalten oder aber die Zeit verlangsamen, um beispielsweise über einstürzende Blöcke zu laufen, ohne herunterzufallen. Während die erste Fähigkeit rein optional ist, werdet ihr die anderen drei Aeion-Fähigkeiten im Laufe des Spiels brauchen. Sie sind eine nette Ergänzung, die das Gameplay erweitern. Da ihre Energie zudem limitiert ist, könnt ihr außerdem auch nicht die ganze Zeit mit einem Schutzschild durch die Gegend laufen. Neben Energie- und Munitionsladestationen könnt ihr auch große Aeion-Sphären finden, die eure Aeion-Leiste füllen. Auch ist es möglich, ähnlich wie eure Missiles und Energie, auch die Aeion-Leiste zu verlängern. Neben den neuen Fähigkeiten bietet SR388 zudem eine Reihe von Teleportern, mit denen ihr schnell von Gebiet zu Gebiet reisen könnt, um versteckte Items einzusammeln, die ihr mit eurer alten Ausrüstung nicht erhalten konntet.

Aeion-Fähigkeiten sind eine tolle Neuerung, die das Gameplay sinnvoll erweitern!

Mit dem Spider Ball konnte ich mich von der Decke fallen lassen, um euch diesen tollen Hintergrund zu zeigen. Gerade mit eingeschalteten 3D-Effekt sieht er fantastisch aus.

Kommen wir nun zu einem Thema, das manche vielleicht stören dürfte. Es handelt sich dabei um die Aeion-Fähigkeit, die die Umgebung scannt. Da es keine Kartenterminals gibt, ist dies, neben dem selbstständigen Betreten des jeweiligen Bereichs, die einzige Möglichkeit, eine Karte zu erstellen. Jedoch ist diese überdetailliert. Sie zeigt jeden versteckten Gegenstand an. Auf dem oberen Bildschirm seht ihr zudem für einige Sekunden, welche Blöcke sich zerstören lassen und wo sich die Geheimnisse verbergen. Auch in vorherigen Metroid-Spielen zeigte die Karte diverse Geheimnisse an, jedoch nicht alle. Da diese Fähigkeit zudem kaum Energie kostet, könnt ihr rein theoretisch alle paar Meter einen Scan durchführen, um euch so alle Items zu krallen. Zwar müsst ihr ab- und an noch vereinzelt Rätsel lösen, um die Missile-Erweiterung, Energietanks, etc. einzusammeln, doch die größte Herausforderung war bisher immer, sie erst einmal aufzuspüren.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Steuerung. Diese ist an sich hervorragend gelungen. Jede Taste hat ihre Funktion. Im Spiel gibt es jedoch drei Arten von Beams. Neben dem Standardschuss, der nach und nach aufgerüstet wird und irgendwann Plasma verschießt, wird der Ice Beam dieses Mal separat behandelt. Als dritte „Waffe“ habt ihr den Grapple Beam, mit dem ihr euch an manchen Punkten festhalten könnt. Um zwischen diesen drei Fähigkeiten zu wechseln, müsst ihr auf dem Touchscreen das jeweilige Symbol auswählen. MercurySteam hat jedoch ein wenig mitgedacht. Richtet ihr eure Waffe auf einen Grapple Beam-Punkt, wird diese Fähigkeit automatisch ausgewählt. Das größte Problem ist der Ice-Beam, der einzige reguläre Beam, um Metroids zu verwunden. Oft genug habe ich gar nicht mitgekriegt, dass ich hätte wechseln müssen und als ich dann das Icon auf dem Touchscreen ausgewählt habe, nutzte das Metroid die Zeit aus, um mich zu verwunden. Ich hätte mir gewünscht, dass man beispielsweise auf den New Nintendo 3DS-Systemen die ZL- und ZR-Taste zum Wechseln verwenden könnte.

Doch am allermeisten haben mich die roten Stacheln, die auf SR388 zu finden sind, genervt. Diese dienen Wegsperren, hinter denen sich Items verstecken. Ich habe alle möglichen Waffen und Aeion-Fähigkeiten verwendet, um sie zu zerstören oder umgehen. Nichts hat funktioniert. Von einem Kollegen habe ich dann schlussendlich die Lösung erfahren, die er jedoch auch nicht selber herausgefunden hat. Die Mechanik dahinter wurde nie erklärt und existierte so auch noch in keinem Metroid-Spiel. 94 % aller Items konnte ich ohne die Gegenstände hinter den roten Stacheln finden. 6 % lassen sich jedoch nur einsammeln, wenn ihr die Mechanik dahinter versteht. Ohne Frage sind für mich die roten Stacheln der größte Kritikpunkt des gesamten Spiels.

Mit dem grünen Schutzschild kann sich Samus auch zeitweise vor den giftigen Pflanzen auf dem Boden schützen.

Das waren im Großen und Ganzen eigentlich meine Kritikpunkte. Metroid: Samus Returns ist ein klassisches 2D-Metroid, wie man es im Jahre 2017 erwarten würde. Dazu trägt auch die Technik bei. „Aber halt“ sagt jetzt sicher der ein- oder andere, „wäre der Titel auf der Nintendo Switch nicht viel besser aufgehoben?“. Vielleicht ist dem so aber ich glaube, dass der Nintendo 3DS zwei Dinge hat, die der Hybrid-Konsole fehlen, in Metroid: Samus Returns aber gut genutzt wurden. Einerseits ist da der zweite Bildschirm, der beispielsweise dauerhaft die Karte einblendet. Die Welt von SR388 ist verwinkelt und verwirrend. Was für andere Franchises ein KO-Kriterium wäre, ist bei Metroid Pflicht. Die Karte hilft dabei, das Spiel noch mehr zu genießen. Der zweite Punkt ist jedoch der 3D-Effekt. Kaum ein anderes Spiel hat einen so grandiosen 3D-Effekt wie Metroid: Samus Returns. Die Tiefe, die der Titel darstellt, ist beeindruckend. Dazu tragen auch die vielen verschiedenen und wunderschönen Hintergründe bei. Während im Original die ganze Zeit nur Schwarz euer Begleiter war, seid ihr nun in Ruinen, Kristallhöhlen und vielem mehr unterwegs. Im Eifer des Gefechts kriegt ihr das jedoch gar nicht mit. Dafür müsst ihr schon stehen bleiben und euch die Szenerie genauer anschauen. Auch der Soundtrack ist gut gelungen und unterstreicht das Ambiente. Neben neuen Tracks verwendet MercurySteam auch Klassiker des Metroid-Universums. Metroid: Samus Returns bietet zudem auch ein paar neue Bosse. Auch diese haben neue Tracks erhalten, die sehr gut gelungen sind.

Als letzte Anmerkung möchte ich nicht unterschlagen, dass einige Bonus-Inhalte nur mit den vier Metroid-amiibo freizuschalten sind. Neben Reservetanks für Energie, Missiles und Aeion könnt ihr auch Konzeptzeichnungen, sowie die Möglichkeit, im Menü die Musik anzuhören, freischalten. Mit dem Metroid-Larven-amiibo habt ihr zudem die Chance, den Fusion-Anzug, sowie einen extraschweren Modus zu erhalten. Nichts davon ist jedoch so bedeutsam, dass es etwas an meiner Endwertung ändern würde.

Redaktionswertung

8

Spiele-Hit

Zum Wertungssystem

Unser Fazit zu Metroid: Samus Returns

Meinung von Niels Uphaus
Nach gut 15 Stunden und 100 % an gesammelten Items kann ich nun endlich das sagen, von dem ich gedacht habe, dass diese Worte nie mehr ausgesprochen werden. Mit Metroid: Samus Returns haben wir nach über einem Jahrzehnt endlich wieder einen 2D-Teil der beliebten Reihe, der einfach alles hat. Eine stimmungsvolle Welt, viele einzusammelnde Items, spannende Geheimnisse, eine tolle Grafik mit einem beeindruckenden 3D-Effekt und einen ansprechenden Soundtrack. Die Neuerungen, wie das präzise Zielen und die Aeion-Fähigkeiten machen Metroid: Samus Returns zudem zu mehr als einem einfachen Remake des angestaubten GameBoy-Klassikers. Die Zeit des bangen Wartens ist vorbei: Samus ist endlich wieder zurück!
Mein persönliches Highlight: Endlich bekommt der von vielen unterschätze zweite Teil der Metroid-Reihe eine zweite Chance auf dem Nintendo 3DS!
Meinung von Daniel Kania
Nach all der Zeit ist sie endlich zurück. Samus mag in Metroid: Samus Returns auf kein neues Abenteuer gehen und doch wurde der ursprünglich zweite Teil so aufpoliert, dass selbst Serienveteranen genau hinsehen müssen, um bestimmte Ortschaften wiederzuerkennen. Hinzukommend wurde das Gameplay um einige Elemente bereichert, darunter Samus' neue Melee-Attacke, die vor allem bei Genre-Anfängern für mehr Sicherheit sorgen sollte. Detailreiche Hintergründe mit klasse 3D-Effekt, ein stimmungsvoller Soundtrack und Ergänzungen an allen Ecken machen Metroid: Samus Returns zum idealen Comeback der Kopfgeldjägerin, an welchem sich Neueinsteiger wie Profis erfreuen können.
Mein persönliches Highlight: Das Adrenalin beim Kampf gegen eines der vielen Metroids. Die Biester haben es echt in sich!

Kommentare 38

  • cedrickterrick Palutenas Schwerthand! - 12.09.2017 - 14:23

    Waaas nur ne 8?! :ugly:

    Ich bin mal gespannt! ;)
  • blither aToMiisiert - 12.09.2017 - 14:33

    Die Metacritic liegt bei 88 Punkten mit 33 Reviews. Ein richtig gutes Spiel von Nintendo.

    metacritic.com/game/3ds/metroid-samus-returns

    Jetzt bitte noch einen Switch-Port, oder besser eine Fortsetzung!
  • cedrickterrick Palutenas Schwerthand! - 12.09.2017 - 14:42

    @blither
    Fortsetzung... Super Metroid?! :huh:
  • blither aToMiisiert - 12.09.2017 - 14:45

    @cedrickterrick
    Eine neue Episode! ;)
  • Splatterwolf Showmacher seit 1889 - 12.09.2017 - 14:48

    Hier noch einige andere Reviews:

    Nintendo Everything – Thumbs Up
    IGN – 8.5 / 10
    GameSpot – 9 / 10
    GamesBeat – 90 / 100
    GameXplain – Loved
    Nintendo World Report – 9.5 / 10
    Nintendo Life – 10 / 10
    Kotaku – N/A
    Destructoid – 8 / 10
    Easy Allies – 4.5 / 5
    USgamer – 5 / 5
    Polygon – 9 / 10
    GameReactor – 8 / 10
  • DLC-King No fear,drink Beer - 12.09.2017 - 14:53

    Bin Happy dass ich sowohl beide amiibo und die Legacy Edition vorbestellen könnte.
  • Athyn Turmritter - 12.09.2017 - 14:58

    Kanns gar nicht mehr abwarten, das Spiel sieht so gut aus! :D
  • eatfrishkirby EXPLOSION! - 12.09.2017 - 15:11

    Das wird ein Spaß :kirby:
    Keine Lego Männer, kein ''weil ich eine Frau bin?!''-Geblubber, Metroid in seiner Reinform. Da ich das Original nicht kenne, wird es auch für mich ganz neu :thumbup:
  • PummeluffGamer1234 Odyssee,ya see! - 12.09.2017 - 15:50

    In 3 Tagen halte ich meine süße Legacy Edition in den Händen, kann es kaum erwarten! :mldance:

    Ah ja und an alle die die LE haben wollen, aber es nicht finden können: Supportet auf gar keinen Fall diese assozialen Re-Seller, mehr als 90 Euro solltet ihr auf keinen Fall dafür ausgeben, am besten das beste geben, irgendwo noch eine zu finden ;)
  • Mr.Schonso Turmritter - 12.09.2017 - 16:08

    Könnte vllt. noch etwas zum Umfang erwähnt werden? Gibt es neben neuen Bossen auch neue Gebiete?
    Meine Befürchtungen sind leider eingetroffen, wegen des Map-scannens.. Warum zum Teufel werden sogar brüchige Wände angezeigt? Das macht einen Großteil des Forscheraspekts kaputt in meinen Augen... Und dennoch juckt es mir in den Fingern mir dieses Spiel zuzulegen :D
  • Niels Uphaus Indeed... - 12.09.2017 - 16:17

    @Mr.Schonso Ich habe jetzt keinen direkten Vergleich mit dem Original gezogen, aber da das Spiel ja komplett anders aussieht, kann man nur an einigen wenigen Stellen wiedererkennen, dass es auf dem GameBoy-Spiel basiert. Einige Bereiche sind auf jeden Fall neu, um neuen Bossen eine Arena zu geben.
  • Haribofloh Held vom Erdbeerfeld - 12.09.2017 - 16:20

    ... Edit: Hier stand Unsinn - das hat ''Metroid: Samus Returns'' für den 3DS nicht verdient. *lächel*

    Bitte gehen Sie weiter. Es gibt hier nichts zu sehen...
  • sigivoki Turmritter - 12.09.2017 - 16:24

    Habe meine Edition heute bekommen geilooo
  • Splatterwolf Showmacher seit 1889 - 12.09.2017 - 16:42

    Zitat von Haribofloh:

    Wow, also ist ''Metroid: Samus Returns'' für den 3DS genauso ''TOLL'' wie ''1-2-Switch'' für die Nintendo Switch
    Ich hoffe, das soll ein Scherz sein, wenn nicht, solltest du lieber überdenken, ob das ein sinnvoller Vergleich ist.
  • Haribofloh Held vom Erdbeerfeld - 12.09.2017 - 16:46

    @Splatterwolf

    Ich muss gar nichts überdenken, wenn du nicht verstehst, was ich meine, kann ich dir auch nicht weiterhelfen...

    Edit: Es war nur eine sarkastische Äußerung... zufrieden!?
  • Vanni88 Leo-Fangirl ^o^ - 12.09.2017 - 16:53

    Meine Edition wurde gerade versendet. Yuhu! :)
  • Splatterwolf Showmacher seit 1889 - 12.09.2017 - 16:55

    @Haribofloh
    Okay, sorry. Ich wusste nicht, dass du kritikresistent bist. :dk:
  • Haribofloh Held vom Erdbeerfeld - 12.09.2017 - 16:59

    @Splatterwolf

    Was willst du an Sarkasmus denn kritisieren... ich werd aus dir nicht schlau, sorry? ;)
  • Splatterwolf Showmacher seit 1889 - 12.09.2017 - 17:01

    @Haribofloh
    Deine Antwort las sich gerade sehr aggressiv, deswegen war ich mir wirklich unsicher, weil es leider auch sehr viele Trolle gibt, die sowas total ernst meinen. Dann sorry für die Aufregung, du hast kurz meinen Troll-Sensor getriggered. :whistling:
  • JoWe Splatoon-Tagger - 12.09.2017 - 17:03

    Tja ... manche gucken sich lieber die Zahl am Ende an anstatt den Test zu lesen. Ich habe keine Passage gefunden, in denen von redundaten Rätseln, langweiligen Irrgängen oder einem bockschweren Spiel die Rede ist. (Eher das Gegenteil: "Habt ihr das Timing perfekt raus, könnt ihr alle Gegner relativ einfach mit Nahkampfangriffen bezwingen., vgl. auch die Passage mit dem Aeon-Scanner) ...
    Schöner Test jedenfalls! Allerdings empfinde ich den Wechsel zum Icebeam über das Touchpad nicht als Kritikpunkt - es ist hört sich relativ "realistisch" an, dass man etwas Distanz zum Gegner gewinnen muss und die Waffe wechseln ...
  • Haribofloh Held vom Erdbeerfeld - 12.09.2017 - 17:06

    @Splatterwolf

    Das dachte ich mir eben auch, darum habe ich noch schnell ein ''Edit'' nachgereicht. *lächel*
  • PummeluffGamer1234 Odyssee,ya see! - 12.09.2017 - 17:07

    @Mr.Schonso Aber der Scan Pulse ist doch komplett optional, also kannst du das Spiel ja ohne diesen spielen oder erst am Ende bei den letzten Items :huh:
  • Roman Dichter Meister des Turms - 12.09.2017 - 17:09

    Zitat von Haribofloh:

    ein komisches Bewertungssystem), was ihr verwendet?!

    Unser Wertungssystem inkl. FAQ. :)
  • Zenitora Turmheld - 12.09.2017 - 17:12

    Zitat von Splatterwolf:

    Ich hoffe, das soll ein Scherz sein, wenn nicht, solltest du lieber überdenken, ob das ein sinnvoller Vergleich ist.
    Stimmt, man sollte es mit Metroid Prime: Federation Force vergleichen.
  • blackgoku in my Heart, i am a Gamer - 12.09.2017 - 17:15

    @Roman Dichter Wusste garnicht das es sowas auch gibt. jetzt bin ich etwas Schlauer. :D
  • Motacilla Turmamazone - 12.09.2017 - 20:13

    Wenn ich das immer schon lese: Das Original Metroid 2 wäre heutzutage "fast unspielbar" und "das schwarze Schaf der Serie" (siehe Test). Was für ein Quatsch.

    Ich habe es letztes Jahr zum ersten Mal gespielt, und vor ein paar Wochen noch einmal, und Metroid 2 ist einfach ein tolles Spiel. Es spielt sich soviel besser und komfortabler als der erste Teil, und selbst der ist nicht unspielbar. Als unspielbar würde ich ein Spiel bezeichnen, das völlig verbuggt ist.

    Und wieso Metroid 2 das schwarze Schaf der Serie sein soll, ist mir auch nicht ganz klar. Weil es schwarz-weiß ist?
  • Mr.Schonso Turmritter - 12.09.2017 - 21:43

    @PummeluffGamer1234
    Klar, so gesehen hast du Recht. Aber gerade wenn man an einem Punkt ist, an dem man ein gewisses Item nicht finden kann, könnte man viel zu einfach und viel zu oft auf diese Option zugreifen. Sonst ließe sich ja z.B. bei zu leichten Spielen deren Schwierigkeitsgrad nicht kritisieren, da man ja sagen könnte, dass man einfach mit verbundenen Augen spielen soll. Wäre in meinen Augen einfach angemessener gewesen, diese Fähigkeit weitaus seltener nutzen zu können. Oder meinetwegen erst bei dem Erwerb eines bestimmten Amiibos :D...
  • E4_ Action-Platformer - 12.09.2017 - 23:48

    @Motacilla
    Endlich sagt es Mal jemand - da draußen gibt es echt Leute, die der Meinung sind, 1 wäre spielbarer als 2. Kompletter Schwachsinn, Speicherpunkte und Refiller nach den Bossen sind doch viel essentieller als Farbe! ?(
  • Niels Uphaus Indeed... - 13.09.2017 - 10:25

    @E4_ @Motacilla Sowohl Metroid 1, als auch Metroid 2 sind meiner Meinung nach heute nicht mehr angenehm spielbar. Bei Metroid 2 fehlt nicht nur die Karte, auch der Bildausschnitt ist viel zu klein und Samus nimmt viel zu viel Platz auf dem Screen ein. Ich habe den Titel vor Samus Returns nochmal gespielt und hatte keinen Spaß damit. Der Titel war für damalige Verhältnisse jedoch ambitioniert und wer es seinerzeit gespielt hat, dürfte nochmals eine ganz andere Verbindung zu dem Spiel haben. Ich bezweifle aber, dass Neueinsteiger mit dem Titel ihren Spaß haben werden. Bei Super Mario Bros. 3 oder Pokémon R/B/G sieht das beispielsweise anders aus. Diese Spiele sind besser gealtert.
  • cedrickterrick Palutenas Schwerthand! - 13.09.2017 - 11:04

    @Niels Uphaus
    Ich spiel grade Metroid II auf dem GBA SP durch, weil ich es noch nie in Farbe gespielt hab und ich muss da sehr widersprechen! Im Gegensatz zu Super Metroid und Metroid 1 ist es immernoch angenehm von der Steuerung her zu spielen. Grade die simplistische Grafik von Metroid II wirkt sich super auf die Atmosphäre aus. Genau wegen dem stehe ich dem Remake noch leicht negativ gegenüber. Es wirkt überladen und viel zu sehr auf Fähigkeiten ausgelegt. Im Original gab es nur den Spiderball, den Jump Ball und später den Space Jump. Das war alles. Mehr brauchte man nich um die Umgebung zu erkunden. Kein Walljump oder iwelche Special-Fähigkeiten. Der kleine Bildschirm macht die Atmosphäre noch viel klaustrophobischer, da man hier ja wirklich tief in ein Höhlensystem vordringt.

    Ich bin echt unschlüssig, ob das Remake an das Original herankommen kann. AM2R konnte das nicht, auch wenn es immernoch genial ist.
  • wonderboy Turmheld - 15.09.2017 - 13:39

    ein Meisterwek in fantastischem 3D!

    von mir eine klare 10er Spielbewertung!
  • Joe Schippert Loading... - 16.09.2017 - 11:38

    Das Spiel ist der Hammer, aber den Fusion Mode hinter dem Amiibo zu verstecken ist richtig sch.....!
    Wenn ich den Metriod Amiibo den einfach erwerben könnte, hätte ich damit kein Problem!
    Doch sind diese ja komplett vergriffen. Und wenn doch mal einer zum Verkauf steht, dann doch eh völlig überteuert!
    Egal, ich hoffe mal es reicht mir das Spiel so zu spielen. Und vllt ändert Nintendo ja noch per Update was.
  • Motacilla Turmamazone - 16.09.2017 - 12:17

    So wie ich mich anstelle, reicht mir der normale Modus vollkommen! ;)

    Ich finde das Spiel klasse. Das einzige, das mich stört, ist das Zielen mit der L-Taste. Das ist auf Dauer ziemlich krampfig, mir tut schon richtig die linke Hand weh.
  • cedrickterrick Palutenas Schwerthand! - 17.09.2017 - 17:24

    @Joe Schippert
    Als ich mir die beidwn amiibo geholt hab waren noch 7-8 im Laden. ?(
  • Tomzi Turmknappe - 23.09.2017 - 03:57

    Die im Test angesprochene Sache mit den roten Stacheln würde mich echt interessieren, bin mittlerweile an einer späten Stelle im Spiel und weiß auch nicht was man gehen dir tun kann ?(
    Hat jemand nen Tipp?!
  • Motacilla Turmamazone - 23.09.2017 - 04:21

    Die Sache mit den roten Stacheln habe ich per Zufall rausgefunden, als ich mich ein paar Mal unabsichtlich quer durch den Raum geschossen habe. ;)

    Es funktioniert so:
    Spoiler anzeigen
    Du brauchst dazu die Powerbomben. Platziere dich mit dem Spiderball direkt unter bzw. neben die roten Stacheln, zünde die Powerbombe, und schon wirst du direkt durch die Stacheln katapultiert. Also in den Morphball gehen, L, R und Y gleichzeitig drücken.
  • Tomzi Turmknappe - 23.09.2017 - 11:40

    Ah super danke ... hätte man auch selbst drauf kommen können X/
  • cedrickterrick Palutenas Schwerthand! - 25.09.2017 - 09:10

    @Motacilla
    Aber iwie cooler als der Shinespark! :thumbup:

    Hab gestern den finalen Boss besiegt und hab mich jetzt festgelegt: Das Remake ist nach dem Original für mich das zweitbesste Metroid-Spiel. Das Original ist und bleibt einfach das beste Metroid. Das Remake war klasse, aber hat nichts mehr von der Horror-Atmosphäre übrig, die Metroid II einzigartig gemacht hat. Stattdessen hat man dem Spiel ein Super Metroid-Gewand aufgezwungen. Nicht schlecht, gutes Spiel, aber kein Metroid II Remake, sonder eher ein neues Spiel!